Campus HagenbergInformatik, Kommunikation, Medien

Studienprojekte

Softwareoszilloskop

Zeitraum
Oct 2010 - Jun 2011
FH Studierende
-
FH BetreuerIn
FH-Prof. DI Dr. Gerhard Jahn

In der Automatisierungstechnik ist die Fehleranalyse wesentlich schwieriger als in der normalen Softwareentwicklung. Dies kommt daher, dass der zu automatisierende Prozess in Echtzeit und in Wechselwirkung zum Steuerungsprogramm steht und daher mit normalen Debugmöglichkeiten – Breakpoints, Variableninspektoren, Stacktraces, usw. – nicht gearbeitet werden kann. Daher haben sich in der Automatisierungstechnik Tools etabliert, die das kontinuierliche Aufzeichnen von Variablenwerten und Ereignissen ermöglichen und diese – in Anlehnung an die Elektrotechnik – wie ein (Speicher)Oszilloskop darstellen. Diese sind aber meist sehr eingeschränkt, von der Usability schlecht und sehr einfach gehalten. Die wichtigste Anforderung an ein neues KEBA Produkt ist neben der „normalen“ Funktionilität, die Usability – der Anwender muß schnell und einfach zu seinen Analyseergebnissen sein, der Fokus muß im Finden des Fehlers und nicht im Umgang mit dem Tool sein. Die wichtigsten funktionalen Anforderungen sind, daß n Kurven in m Monitoren dargestellt werden können, daß es YT- und XY- Diagramme gibt, die Möglichkeit einer 3D Einbindung (VRML) vorhanden ist, Synchronaisation zwischen den einzelnen Diagrammen und einige mehr.