Campus HagenbergInformatik, Kommunikation, Medien

F&E-Projekte

InterPlayces – Intergenerational Co-located Play for Old and Young

Zeitraum
Jun 2016 - Dec 2017
FH Studierende
-
FH BetreuerIn
FH-Prof. DI (FH) Dr. Michael Lankes
Themenfelder
Medien und Wissenstechnologien
Projekt Website

Ältere und jüngere Menschen unterscheiden sich stark in ihren Spiel-Präferenzen: Ältere Menschen ziehen es vor, bedacht und strategisch zu handeln, wohingegen Kinder häufig impulsiv und emotionsgeleitet ins Spielgeschehen eingreifen. Zudem ist die Vertrautheit mit technischen Geräten (Smartphones, Gamepads, etc.) bei Kindern und Jugendlichen im Vergleich zur älteren Generation bei weitem höher. Aus diesen und anderen Gründen wird das gemeinsame Spielen nur selten in Anspruch genommen. Wenn SeniorInnen spielen, dann spielen sie häufig alleine. Bis dato sind keine brauchbaren Game Design- und Interaktionskonzepte verfügbar, um für die heterogenen Spielergruppen ein befriedigendes und vor allem auch gemeinsames Spielerlebnis zu bieten. Auch dem Ort der spielerischen Tätigkeit wird nur wenig Beachtung geschenkt.

Ziel des Projekts ist es, ein übergreifendes Spiel- und Interaktionskonzept für ältere und jüngere Menschen zu schaffen, damit das Wohlbefinden als auch die soziale und emotionale Bindung der Akteure gesteigert werden. Neben den individuell angepassten Spielmechaniken und den Interaktionstechniken wird auch der physischen Spielumgebung Beachtung geschenkt, um soziales Verhalten zu begünstigen. So soll ein Co-located Playground entstehen, der im (halb-)öffentlichen Raum verortet ist (Anwendungsfall im Projekt: Museum WELIOS).

Des Weiteren sind ein Sensorensystem (etwa: Positionstracker) und diverse Inputmethoden (mobile Devices etc.) Teil der Überlegungen, wodurch eine intuitive Interaktion ermöglicht wird. Die Umsetzung von mehreren Prototypen ist im Projekt ein wichtiges Ziel. Die Ansätze werden konzipiert, prototypisch entwickelt und mit der jeweiligen Zielgruppe getestet. Methoden wie das User Centered Design, Usability Tests und Workshops erlauben die Mitgestaltung als auch die Evaluierung der Prototypen. Zusätzlich werden Interaktionsdesign-Experten (NETURAL) aus dem wirtschaftlichen Umfeld in den Entwicklungsprozess eingebunden.

Finanzierung: FFG benefit