Campus HagenbergInformatik, Kommunikation, Medien

Schwerpunkte

Das Masterstudium Human-Centered Computing bildet GeneralistInnen (mit T-shaped skills) aus, indem humanwissenschaftliche Aspekte mit denen der Informatik verbunden werden. Die AbsolventInnen sind in der Lage die Anforderungen an ein softwaretechnischen Produktes durch Design Thinking zu erheben und sie haben ein grundlegendes technisches Verständnis aktueller Technologien und deren Potentiale und Grenzen.

Das Besondere am Master-Studium Human-Centered Computing ist, dass ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt wird, der neben technischen Kompetenzen vor allem auch Interaktionsdesign und methodisches Wissen zur fachgerechten Evaluierung vermittelt.

Das interdisziplinäre Studium "Human-Centered Computing" kombiniert Inhalte aus den Bereichen Technik, Methodik und Organisation.

Technische Basisfächer vermitteln Ihnen Wissen in Bereichen wie Bildverarbeitung, multimodale Schnittstellen (Sprache, Gestik, Haptik, etc.), Internet der Dinge (z. B. mit Arduino oder Raspberry Pi) sowie Sensorik und Aktorik. Desweiteren wird maschinelles Lernen gelehrt, damit aus verfügbaren Daten Wissen generiert und dann beispielsweise für die Personalisierung und automatische Adaptierung eingesetzt werden kann. Abgerundet wird der technische Bereich durch eine Einführung in Robotik (am Beispiel von Humanoiden wie NAO), sodass Sie mit ersten Konzepten vertraut werden.

Methodische Fächer vermitteln Ihnen u.a. Wissen im Interaktionsdesign. Mit Design Thinking (nach der Methode der Design Thinking School des bekannten Hasso-Plattner Instituts) erlernen Sie eine Methode zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer nutzerfreundlicher Produkte und Dienstleistungen. Neben Methoden der Kreativität legen wir aber auch besonderen Wert darauf, dass Sie empirische Methoden zum Testen und zur Evaluation (z. B. Usability) beherrschen. Nachdem sich die IT mit einem immer schnellerenTempo weiterentwickelt, legen wir auch darauf Wert, dass Sie Methoden des Change Managements kennen lernen, und somit neuartige Lösungen erfolgreich mit den MitarbeiterInnen, EndbenutzerInnen, etc. in der betroffenen Organisation etablieren können.

In integrativen und organisatorischen Fächern erwerben Sie Wissen in relevanten Themenbereichen wie Industrial Design, Ergonomie, Arbeitspsychologie, Barrierefreiheit sowie Datenschutz und Recht. Dazu werden Ihnen auch wichtige Aspekte der interkulturellen Kommunikation vermittelt, sodass Sie für Ihr zukünftiges internationales Arbeitsumfeld bestens gerüstet sind.