Campus HagenbergInformatik, Kommunikation, Medien

Absolvent_innen über HCC

Mag. Georg Freilinger, MSc Head of Product & Business Development bei Credi2 GmbH | cashpresso, Wien

Herr Freilinger studierte an der WU Wien Betriebswirtschaft und stieg als Product Manager ins Berufsleben ein. Schnell merkte er, dass ihm sowohl praktisches Prozesswissen, vor allem in User-Centered Design, als auch technische Grundlagen fehlten. Er fand die passende Weiterbildung im Masterstudiengang HCC.

Über das Besondere an HCC sagt Herr Freilinger: „Man bekommt vielfältige Einblicke in die Interaktion von Mensch zu Maschine. Ich habe gerade ein StartUp mit-aufgebaut. Es ist unglaublich, wie oft ich auf meine Unterlagen aus dem Studium zurückgreife: Sei es im Designprozess oder in der Analyse von Kundenverhalten, von Simulationen selbst machen über beurteilen, ob ein selbstlernender Algorithmus einem bei einem Problem weiterhilft bis hin zu Sensoren des Handys in Apps nutzbar machen oder Praktikanten heuristische Evaluierungen erklären.“

Sehr wichtig für Georg Freilinger war auch die Vereinbarkeit mit seiner Berufstätigkeit. „Um die Doppelbelastung Studium und Beruf zu meistern braucht es ein unterstützendes Umfeld und Sitzfleisch“, so Freilinger: „Aber es ist eindeutig machbar – und lohnend.“

Melanie Weißensteiner, BSc MSc Product Owner im Bereich Software-Developoment Robotics bei Engel GmbH, Dietach

„Human-Centered Computing war die beste Ergänzung zu meinem Software Engineering Bachelorstudium. Mir gefiel die Idee, mein Know-how im Bereich der Software-Entwicklung mit den Methoden der Humanwissenschaft zu ergänzen“, so Melanie Weißensteiner.

„Das Besondere an HCC waren für mich die methodischen Fächer, wie der Mensch in den Fokus der Betrachtungen gerückt werden kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese nutzerzentrierte Vorgehensweise der Garant für erfolgreiche Produkte ist. Denn in unserer hochtechnologisierten Welt ist es das Ziel, in kürzerer Zeit mehr und bessere Ideen zu generieren, und das gelingt, wenn möglichst viele Menschen involviert sind, damit die richtigen Dinge zur richtigen Zeit passieren.“

Was ihr half die Doppelbelastung Studium und Beruf erfolgreich zu meistern: das Entgegenkommen ihres ehemaligen Arbeitgebers, die Arbeitszeit flexibel einteilen zu können, und das private Umfeld, das ihr vor allem während des Schreibens der Masterarbeit den Rücken frei hielt. 

Stefan Hager, BSc MSc MSc Software Entwickler in der F&E bei Abatec Group ag, Regau

Nach der HTL für Elektrotechnik in Wels, absolvierte Herr Hager an der FH OÖ in Wels den Bachelor und Master in Innovations- und Produktmanagement. Warum er sich danach noch für das HCC-Studium entschieden hat: „Da ich in meiner bisherigen Laufbahn, bis auf die HTL, keine nennenswerte Erfahrung im Bereich Software sammeln konnte und mein Interesse dafür immer größer wurde, bot mir HCC einen idealen Einstieg. Das breite Spektrum an Themen im Bereich menschgerechter Gestaltung von Software, ergänzt um Themen wie künstliche Intelligenz und Social Skills war optimal.“

Die Doppelbelastung Studium und Beruf konnte Stefan Hager gut meistern, da er dank eines verständnisvollen Vorgesetzten die Wochenarbeitszeit kürzen konnte. Im zweiten Jahr konnte Herr Hager Bildungskarenz in Anspruch nehmen. Das ermöglichte ihm auch, ergänzende Kurse in anderen Studiengängen zu besuchen und intensiv an seiner Masterarbeit zu arbeiten, sodass er die Masterprüfung zum ersten Termin mit ausgezeichnetem Erfolg absolvieren konnte. 

Susanne Oberndorfer, BSc MSc User Experience Designerin bei Ocilion IPTV Technologies, Ried im Innkreis

Da sie mit ihrer kaufmännischen Ausbildung nie richtig zufrieden war, entschied sich Frau Oberndorfer nach der Geburt ihrer Kinder zu einer beruflichen Neuorientierung in Richtung Technik. Nach dem Bachelor in „Produktdesign und Technische Kommunikation“ an der FH OÖ Campus Wels machte sie sich auf die Suche nach einem passenden Masterstudium: „An HCC fand ich die gute Mischung aus humanwissenschaftlichen und technischen Fächern spannend.“

„Ein Studium ist vielfach das, was du selber draus machst. Bei HCC wird einem so viel Verschiedenes geboten. Man kann sich dann selber entscheiden, in welcher Richtung man sich vertiefen möchte“, sagt Frau Oberndorfer. Am Arbeitsmarkt konnte sie mit diesem Studium großes Interesse wecken und hat viel positives Feedback erhalten.

Eine besondere Herausforderung für Frau Oberndorfer war die Doppelbelastung Kinderbetreuung und Studium: „Das braucht gute Organisation und Disziplin. Außerdem hat mich meine Familie immer gut unterstützt. Auch meine absolut spitzenmäßigen Mitstudierenden sind an meinem erfolgreichen Abschluss beteiligt. Das Motto "Zusammenhalten und einander helfen!" wurde in unserem Jahrgang absolut gelebt.