Campus HagenbergInformatik, Kommunikation, Medien

Studienprojekte

Vom Start weg spielt die praktische Arbeit in Projekten eine wichtige Rolle im Studium. Die Studienprojekte starten im 1. Semester und laufen bis zum Ende des 2. Semesters. Wie im späteren Unternehmen entwickeln die Studierenden digitale Smart Systems aller Art in kleinen Teams mit 4 bis 6 Personen: selbstorganisierend, agil und crossfunctional.

Eigene Ideen unserer Studierenden sind hier genauso willkommen wie IT-Projekte von unseren Industriepartnern. So sammelt man nicht nur wichtige Praxiserfahrung sondern auch wertvolle Kontakte in die Wirtschaft.

 

SkiMAX - Maximize your Skiing Skills

Ein sensorgesteuertes Embedded-System mit optionaler Cloud-Anbindung zur Datenanalyse und Visualisierung von Bewegungsdaten beim Schifahren.
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Videoverarbeitung in Hardware am Intel Arria 10 FPGA

Konfigurierbare Verarbeitung von HD-Videos direkt über den Displayport.
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Maritime Communications

Maritime VHF Breitband-Kommunikation mit Mehrantennen.
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HoloScope

Entwicklung eines Oszilloskopes unter Verwendung von Mixed Reality durch die Microsoft Hololens.
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Sensornetzwerk für Baumaschinen

Entwicklung eines flexiblen Bussystems nach dem Internet-of-Thing-Prinzip zur Erfassung und Visualisierung von Betriebsdaten (Smart Sensors, Big Data, Cloud, IoT).
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Predictive Maintenance für Industrie-Ventilatoren

Entwicklung einer Sensor-Plattform zur frühzeitigen Erkennung von Verschleiß im industriellen Umfeld.
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ExtSyncOFDM

Zeitraum
Oct 2010 - Jun 2011
FH Studierende
Moser, Peganz, Daniel, Fenzl, Frnka
FH BetreuerIn
FH-Prof. Dr.-Ing. habil. Hans Georg Brachtendorf, Dipl.-Ing. (FH) Florian Eibensteiner
Themenfelder
Hardwareentwurf, Signalverarbeitung
Firma
Deutsche Luft- und Raumfahrtagentur, DLR
Firmen Coach
Dr.-Ing. Armin Dammann (DLR)

Im Projekt ExtSyncOFDM werden mehrere OFDM-Sender per externer Taktquelle (GPS) synchronisiert, um ein zeitgleiches Aussenden von Signalen zur Positionsbestimmung via TDOA (Time Difference of Arrival) zu garantieren.

Ausgangssituation / Motivation / Einleitung

Eine Positionsbestimmung mittels Global Navigation Satellite Systems (GNSS), wie GPS, Gallileo usw., ist in dicht bebauten Gebieten und in geschlossenen Räumen nur begrenzt oder gar nicht möglich. Eine Lösung in diesen Einsatzgebieten (z. B. Lagerhallen, Messegelände usw.) ist die Positionsbestimmung mittels LTE-Sende- und -Empfangsgeräten. LTE basiert auf OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplex), mittels TDOA (Time Difference of Arrival) Messung kann im Empfangsgerät die aktuelle Position des Gerätes gegenüber der Sendeeinheiten berechnet werden. Für eine exakte Positionsbestimmung müssen alle Sendeeinheiten die zur Positionsbestimmung nötigen Signale zur exakt selben Zeit aussenden, d.h. die Sender müssen zeitlich synchronisiert sein.

Ziel

Im Rahmen eines Vorgängerprojektes des Studienganges ESD an der FH Hagenberg wurde ein System aus vier OFDM-Sendern realisiert. Mit dieser Lösung ist eine Positionsbestimmung in von Global Navigation Satellite Systems unzureichend abgedeckten Gebieten und v. a. innerhalb von Gebäuden möglich. Die bisherige Synchronisation der Sender erfolgt kabelgebunden, wodurch der Abstand der Sender zueinander begrenzt ist. Die Aufgabe des Projektes ist die Erweiterung der Sender um eine Möglichkeit zur Synchronisation über ein externes Signal (in diesem Fall das 1PPS-Signal des GPS). Das aus dem GPS-Empfänger gewonnene externe Taktsignal soll sicherstellen, dass alle Sender zur selben Zeit die zur Positionsbestimmung nötigen Signale aussenden. Die Synchronisation mittels GPS-Signal verspricht eine flexiblere Positionierung der OFDM-Sender gegenüber der kabelgebundenen Lösung.