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RoboCup Rescue: Robotik im Einsatz für Menschen

Nach einem Erdbeben mögliche Verschüttungsopfer schnell zu orten, ist für das Überleben entscheidend. Roboter können genau hier ihre Vorteile ausspielen und trotz anhaltender Gefahr sofort nach Menschen suchen. Das geht nicht ohne Hightech. Neben einem geländegängigen Roboter braucht es in erster Linie moderne Computertechnik,  um autonom zu navigieren und Personen aufzufinden.

Rescue Robot League

An dem diesjährigen RoboCup German Open in Magdeburg waren Studierende mit einem selbstentwickelten Roboter am Start. In der Rescue League geht es darum, mit einem Roboter möglichst autonom ein mit Hindernissen versehenes Labyrinth zu durchqueren. Das Labyrinth stellt ein nachgebildetes Katastrophenszenario dar und ist mit simulierten Opfern (Puppen) versehen. Diese Puppen geben Wärmesignaturen und Kohlendioxid ab, um Körperwärme und Atmung möglichst realitätsnahe zu simulieren. Die Roboter müssen diese Puppen auffinden.

Moderne Computertechnik unentbehrlich

Dazu sind die Roboter mit moderner Sensorik ausgestattet:  Kameras, Ultraschall- und Infrarotsensoren sind genauso wichtig wie 3D-Scanner zur Kartographierung und Gassensoren. Sensorfusion ermöglicht korrektes Navigieren und Auffinden von Personen.

Roboter in kompakter Bauweise

Der eingesetzte Roboter war in knapp 6 Monaten im Rahmen des Studienprojektes "RoboCup Rescue" im Studiengang entwickelt worden. Die kompakte Bauweise ermöglichte kürzere Wege, und die moderne Sensorik konnte in nahezu allen Fällen die simulierten Opfer detektieren. Wir gratulieren dem Robotik-Team des Studiengangs zu diesem Erfolg!

 

 

Der entwickelte Roboter

Navigation im Parcour

Detektion von QR-Codes und Gefahrenschilder

Einfachere Parcours...

und schwierigere Terrains.

Gratulation dem Projektteam