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Besucheransturm bei der Langen Nacht der Forschung in Hagenberg

Rund 1.500 BesucherInnen nutzten am vergangenen Freitag, 4. April 2014 die Lange Nacht der Forschung, um einen hautnahen Einblick in die Aktivitäten der FH Oberösterreich sowie der JKU Forschungsinstitute und IT-Unternehmen im Softwarepark Hagenberg zu gewinnen. An 37 Stationen konnten sich Technikinteressierte unter dem Motto „Hagenberger Software kann was?!“ über neueste Forschungsergebnisse informieren und innovative Anwendungen ausprobieren. Auch das abwechslungsreiche Rahmenprogramm mit interessanten Fachvorträgen, dem FH OÖ-Kino, einem Forschungsquiz für Kinder und den iPad Zaubershows von High-Tech Magier Christoph Wilke sorgte beim Publikum für Begeisterung.

Bereits zum zweiten Mal öffnete der Softwarepark Hagenberg im Rahmen der Langen Nacht der Forschung seine Türen und präsentierte technische Innovationen zum Angreifen und Ausprobieren. 16 Aussteller, darunter die Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien der FH Oberösterreich, Institute der Johannes Kepler Universität Linz sowie zahlreiche IT-Unternehmen, zeigten den interessierten BesucherInnen auf eindrucksvolle Weise, wo heute schon überall Hagenberger Software drinsteckt und was diese ermöglicht.

Innovationen zum Bestaunen und Ausprobieren

Die ForscherInnen der FH Oberösterreich stellten ein Gemeinschaftsprojekt mit mehreren Partnern vor, das zeigt wie Rehabilitation mit neuester Technologie aussieht. Sie präsentierten die innovative Software „fun.tast.tisch.“, die über einen interaktiven Tisch mit Touchscreen neue Therapien für Patienten mit einer z.B. durch einen Unfall oder Schlaganfall erlittenen Hirnschädigung ermöglicht.

Zudem gaben ExpertInnen der FH OÖ Tipps für den sicheren Umgang mit dem Internet und zeigten, was Smartphones, Google Glass oder Armbänder für Gestensteuerung in Zukunft noch alles für uns leisten werden. Einblicke gab es auch in die vielfältigen Anwendungen der Technologie NFC (Near Field Communication), die in vielen Smartphones integriert ist – vom Bezahlen über den Kauf von Tickets bis zu Spielen und Übertragen von Bildern auf Bildschirme. Und es hieß Vorhang auf für Captain Ahab, den sechsbeinigen Laufroboter der FH, den viele BesucherInnen selbst zum Laufen und Tanzen brachten.

Gelungener Abend

Die BesucherInnen im Softwarepark, darunter auch viele Kinder und Jugendliche, zeigten sich von der Veranstaltung begeistert. Felix (10) aus St. Valentin sagt: „Ich wollte unbedingt den Hexapod-Roboter und den großen Touchscreen-Tisch sehen! Toll, dass man die hier auch ausprobieren kann.“

Über den gelungenen Abend im Zeichen von Wissenschaft und Forschung freut sich auch Thomas Kern, Leiter des Research Centers Hagenberg der FH Oberösterreich: „Software macht vieles möglich und steckt in vielem mehr, als man annehmen würde. Die Lange Nacht der Forschung ist ein optimale Gelegenheit, unsere Forschungsergebnisse und innovativen Entwicklungen einem breiten Publikum – Erwachsenen und auch Kindern, also den Forscherinnen und Forschern von morgen – zu präsentieren.“

fun.tast.tisch – ein Forschungsprojekt des FH OÖ-Studiengangs Kommunikation, Wissen, Medien in Kooperation mit LIFEtool, der FH Gesundheitsberufe OÖ, Artgroup Advertising, softaware gmbh, Transparent Design und der Therapeutin Irene Schacherl-Hofer: Die Software fun.tast.tisch. bietet mit Hilfe eines interaktiven Tisches neue Möglichkeiten zur Therapie für Menschen mit erworbener Hirnschädigung, etwa nach einem Unfall oder Schlaganfall. (Foto: FH OÖ)

BesucherInnen ließen wieder fleißig die beliebten Hexapod-Roboter des FH OÖ-Studiengangs Hardware-Software-Design herumlaufen und tanzen. (Foto: FH OÖ)

Innovativer Einsatz eines Armbands für Gestensteuerung in einem Studierendenprojekt am FH OÖ-Studiengang Mobile Computing: Die Studierenden haben eine Steuerungssoftware zur Datenübertragung entwickelt, die erlaubt, ein Spiel (in dem Fall am Bildschirm das Spiel Trackmania Nations) über das Myo-Armband durch Gestensteuerung anstelle mit Hilfe eines Joysticks oder Keyboards zu spielen. Eine Faust zu machen bewirkt z.B. das Beschleunigen des Autos, eine Handbewegung nach unten bremst das Auto. (Foto: FH OÖ)