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Spannende Ermittlungen am Campus Hagenberg

Am 10. April machten sich 20 angehende Biologie-LehrerInnen auf Spurensuche in Hagenberg. Sie suchten dabei aber weder Hörsaal noch Mensa, sondern wendeten sich den menschlichen Genen zu. Mit FH-Prof. MMag. Dr. Gerald Lirk führten die BesucherInnen eine Mutationsanalyse durch, wie sie ähnlich in der Forensik und Gerichtsmedizin angewandt wird.


FH-Prof. Lirk ist Professor am FH-OÖ-Studiengang Medizin- und Bioinformatik. Er vermittelt in derartigen Workshops bereits seit Jahren Wissen im Bereich Bioinformatik und Molekularbiologie an SchülerInnen und externe Studierende. Diesmal waren die Ermittlungen rund um "CSI Hagenberg" nach fünf Stunden im modernen Labor abgeschlossen.

Die ErmittlerInnen sind in ihrem letzten Ausbildungsjahr an der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg. Ab Herbst werden sie an Neuen Mittelschulen in ganz Österreich Biologie und ein weiteres Fach, zum Beispiel Englisch, Deutsch oder Mathematik, unterrichten. Sie sind die letzten BesucherInnen, die Lehramt an einer PH studieren, da die Hochschule im nächsten Jahr mit der Uni zusammengelegt wird. Begleitet wurden die Studierenden von Prof. Mag. Peter Machart, der an der PH und am Privatgymnasium Herz-Jesu in Salzburg unterrichtet.

Praxiseinblicke
"CSI-Hagenberg" ist Teil des umfangreichen Workshop-Angebots der FH OÖ für SchülerInnen und LehrerInnen. Bei diesem Workshop wird Einblick in die spannenden Tätigkeitsfelder von BioinformatikerInnen geboten, die eng mit ÄrztInnen, MolekularbiologInnen etc. zusammenarbeiten und diese durch professionelle Softwareentwicklung und Datenanalyse unterstützen. 

Foto: FH OÖ