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Preis für Hagenberg beim 5. FH-Forschungsforum

HEAL-Forscherteam war "runner up" bei den Best Poster Awards


Im Rahmen des zweitägigen Forschungsforums der österreichischen Fachhochschulen wurden heuer wieder die besten Forschungsarbeiten prämiert. Bei den Best Poster Awards Anfang Mai am FH Campus Wien wurde die HEAL-Forschergruppe der FH OÖ-Fakultät Hagenberg mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Der Best Poster Award wurden den FH Oberösterreich ForscherInnen für ihre Arbeit "HeuristicLab 3.3: Ein erweiterbares und flexibles Softwaresystem für heuristische Optimierung" verliehen, die sich mit Algorithmenmodellen und deren Abläufen beschäftigt. Zur HEAL-Forschungsgruppe gehören: Michael Affenzeller, Andreas Beham, Viktoria Dorfer, Monika Kofler, Michael Kommenda, Gabriel Kronberger, Erik Pitzer, Stefan Vonolfen, Stefan Wagner und Stephan Winkler.

Generalsekretär Sektionschef Mag. Faulhammer, BM für Wissenschaft und Forschung, überreichte dem HEAL-Team (vertreten durch Teamleiter Michael Affenzeller und Chefentwickler Stefan Wagner) und den anderen GewinnerInnen die Urkunden. In seinen Einleitungsworten unterstrich er die hohe Qualität der Forschungsarbeit an den Fachhochschulen in Österreich.

Insgesamt wurden 165 Fachvorträge und Forschungsergebnisse in den Kategorien Applied Life Sciences, Gesundheit, Informationsmanagement und Informationstechnologien, Medien, Design und künstlerische Gestaltung, Soziales, Technik und Naturwissenschaften sowie Wirtschaft und Management präsentiert. Die Jury, bestehend aus VertreterInnen des F&E Ausschusses der Fachhochschul-Konferenz, prämierte die drei jeweils besten Arbeiten in der Kategorie "Forschungsarbeiten von Lehrenden, ForscherInnen und WissenschaftlerInnen der Fachhochschulen" und in der heuer erstmals eingeführten Kategorie "Studierendenarbeiten". Zentrale Bewertungsaspekte waren wissenschaftliche Qualität, Anwendungsbezug und Innovation.

Heuristic Lab bereits vielfach ausgezeichnet

HeuristicLab steht seit Anfang Mai in der neuesten Version 3.3.4 zum Download zur Verfügung und hat bereits mehrere Preise, etwa 2009 den Microsoft Innovation Award, bekommen.

Die seit 2002 kontinuierlich weiterentwickelte, auf Microsoft Technologie basierende Software hat längst auch die Partner von Hagenbergs Josef Ressel-Zentrums Heureka! überzeugt, zu denen etwa die voestalpine, Rosenbauer und carvatech zählen. Sie wird im Bereich der heuristischen Optimierung eingesetzt, um komplexe Produktions- und Verarbeitungsprozesse durch intelligente Algorithmen verbessern und komplexe nichtlineare Zusammenhänge aus grossen Datensammlungen zu identifizieren.

Dazu muss man nicht notwendigerweise über Programmierkenntnisse verfügen. „Die graphische Benutzeroberfläche ermöglicht auch Benutzern aus Nicht-IT-Domänen wie Biologen, Medizinern oder Logistikern die einfache Nutzung der Software“, erklärt Chefentwickler Dr. Stefan Wagner.

Einsatz findet HeuristicLab  auch in der Lehre, was bedeutet, dass auch FH-Studierende an Hagenbergs Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien sich im Rahmen ihres Studiums aktiv mit dieser Optimierungsumgebung auseinandersetzen und mit an der Weiterentwicklung arbeiten.

Mehr Informationen zu HeuristicLab, zur HEAL-Forschungsgruppe sowie zu mit HeuristicLab realisierten Publikationen und Projekten unter www.heuristiclab.com

Logo 11. FH-Forschungsforum

Das HEAL-Team: (v.l., vordere Reihe) Gabriel Kronberger, Michael Affenzeller, Viktoria Dorfer, (mittlere Reihe) Stefan Vonolfen, Stephan Winkler, Erich Pitzer, Andreas Beham, (hintere Reihe) Stefan Wagner, Michael Kommenda, Monika Kofler [Quelle: FH OÖ]