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Absolventen mit "Oscar" der IT- und Beratungsbranche ausgezeichnet

Constantinus Award geht an Software Engineering Alumni für ihre "Zeiterfassung für unterwegs"


Ein "Zeiterfassungssystem für unterwegs", das Selbständigen und Projektteams Arbeitszeit, Geld und Fehler erspart – das haben Thomas Einwaller, Mario Breid und Wolfgang Brandhuber entwickelt. Für "timr" wurden die drei Software Engineering-Absolventen Mitte Juni mit einem Constantinus Award ausgezeichnet. Diesen Preis vergibt der österreichische Fachverband Unternehmensberatung und IT (UBIT) nach einem harten Auswahlprozess an die Besten der Branche.

Eine Jury aus 61 Experten kürte "timr" zum Sieger in der Kategorie Informationstechnologie/ Jungunternehmer. Das mobile Zeiterfassungssystem zeigt eindrucksvoll, dass Apps (also Miniprogramme) für Smartphones nicht nur Spaß und Unterhaltung, sondern auch Business-Potenziale bringen.

Die Idee hinter der Innovation erklärt Einwaller so: "Unter Zeitdruck wird das Erfassen der genauen Arbeitszeit gern vergessen, und von unterwegs kann man oft auch nicht auf das Zeiterfassungssystem im Büro zurückgreifen." Dadurch verschwendet man am Ende viel Zeit zum Rekonstruieren der Aktivitäten, macht Fehler und verliert Geld.

Mit dem "timr" jedoch kann über beliebig viele Projekte immer aktuell und unmittelbar Buch geführt werden – direkt am Display des Handys. Die mobile Applikation ist für Smartphones wie iPhone, BlackBerry, WindowsMobile oder Android erhältlich und wird von den drei Entwicklern über die App-Stores von Apple, BlackBerry, Window und Google vertrieben.

Unkomplizierte Zeiterfassung

Das Einzigartige an "timr" ist die Kombination aus Webanwendung und mobilen Clients. Die Arbeitszeiten können vor Ort auf dem Smartphone dokumentiert werden, die Synchronisation mit dem Büro erfolgt automatisch. Damit ist der Aufwand für die Zeiterfassung minimal.

Die Bedienung  funktioniert ganz einfach, ohne lange Schulungen oder Lesen von Anleitungen. Das Motto ist: starten, Zeiten eingeben, verrechnen. Auch genaue Fahrtenbuch-Aufzeichnungen sind möglich.

Für Firmenkunden ab 50 Mitarbeitern wird "timr" auch maßgeschneidert und mit Service angeboten: So etwa für die permanent auf Dienstreisen befindlichen 15 Prüfingenieure des Kapruner Werkstoffprüfers WPK, die damit  ihre weltweiten Einsätze bei Seilbahn- und Kraftwerksbetreibern dokumentieren.

Mit "timr" auf Expansionskurs

Einwaller, Breid und Brandhuber haben sich während ihres Diplomstudiums in Hagenberg kennengelernt und gründeten 2008 gemeinsam die Softwarefirma "troii".

Auf dem IT-Sektor sorgt ihr "timr" seit der Markteinführung im Sommer 2009 für Furore. Vor kurzem haben die Jungunternehmer daher neben dem Standort im Braunau auch ein Büro in Linz eröffnet.

Thomas Einwaller, Mario Breid und Wolfgang Brandhuber (v.l.)

Erfolgreiche Firmeninhaber und jetzt auch Constantinus-Preisträger: Thomas Einwaller, Mario Breid und Wolfgang Brandhuber (v.l.) haben gemeinsam Software Engineering in Hagenberg studiert und 2008 die Firma "troii" gegründet.