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Vortrag „Leben in Fülle“

Dr. Josef Spindelböck referiert am Mittwoch, den 20. Juni 2007 über bioethische Fragen aus der Sicht des christlichen Glaubens.


Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Bioethik“ des 8. Semesters BIN03 lädt der Studiengang Bioinformatik alle Interessierten zum Vortrag
„Leben in Fülle: bioethische Fragen aus der Sicht des christlichen Glaubens“
von Doz. Dr. Spindelböck ein.

Mittwoch, 20. Juni 2007, Beginn 18.00 Uhr, HS2

Bioethische Fragen werden in unserer Gesellschaft immer wichtiger. In unserem Nachbar-Bundesland Salzburg herrscht gerade große Aufregung über die Weigerung von Erzbischof Kothgasser von Landeshauptfrau Burgstaller eine Ehrung anzunehmen. Grund ist die Einrichtung einer Abtreibungsambulanz an den Salzburger Landeskliniken.

Der christliche Glaube möchte zu einem „Leben in Fülle“ verhelfen. Von dieser ganz und gar positiven Voraussetzung aus gilt es, die sogenannten bioethischen Fragen neu in den Blick zu nehmen. Entgegen einem bloßen Nützlichkeitsdenken (Utilitarismus) zählt jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit. Der Entfaltung des Menschseins in der Perspektive irdischer Vergänglichkeit mit Blick auf die ewige Vollendung in Gott zu dienen ist das Ziel christlicher Ethik. Fragen von Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt, Gesundheit, Krankheit und Tod sollen in diesem Zusammenhang zur Sprache kommen, wobei auch aktuelle Probleme und Spezialfragen in den Blick treten (z.B. Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin und Humangenetik).

 

Zum Vortragenden:

Doz. Dr. Josef Spindelböck ist Mitglied der NÖ Ethikkommission und Dozent für Ethik an der Phil.-Theol. Hochschule der Diözese St.Pölten.

Er ist auch Erstverfasser des Dokumentes „Leben in Fülle“ der österreichischen Bischofskonferenz, welches als Leitlinie für katholische Einrichtungen im Dienste der Gesundheitsfürsorge gilt.