Campus HagenbergInformatik, Kommunikation, Medien

Studienprojekte

Durch die Studienprojekte beginnt die Praxis schon im Studium. Wie im späteren Unternehmen entwickeln die Studierenden digitale Smart Systems aller Art in kleinen Teams mit 4 bis 6 Personen: selbstorganisierend, agil und crossfunctional.

Eigene Ideen unserer Studierenden sind hier genauso willkommen wie IT-Projekte von unseren Industriepartnern. So sammelt man nicht nur wichtige Praxiserfahrung sondern auch wertvolle Kontakte in die Wirtschaft.
 

SoC FPGA Copter

Ein Hexacopter mit programmierbarem Logik-Chip (FPGA)
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Pool Security

Moderne IT für die Absicherung gegen Unfälle in Swimmingpools
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Portable Escape Game

Die mobile Variante eines bekannten Escape-Games
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Smart Hydro

Die mikrocontrollergesteuerte Hydrokultur
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Theseus

Portable motion tracking ohne GPS-Unterstützung
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Phasertag Mobile

Das Laser Tag Game für Outdoor-Spaß in vollständiger Eigenentwicklung.
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Tragbares Notrufsystem für Extremsportler

Prototyp-Entwicklung aus Hard- und Software für ein Satelliten-basiertes Notrufsystem.
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Autonomous Driving (Infineon)

Mit Radarsensoren, Kamerasystem und Steuerungssoftware zum selbstfahrenden Fahrzeug.
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Digitalfunkstrecke mit GNURadio

Signalverarbeitung mittels Open-Source-Software zur digitalen Übertragung von Audio und Video.
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Selfbalancing Stick

Sensorgesteuertes Pendel mit Neigungskorrektur und elektron. angesteuerte Schwungmassen.
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Digital Substation

Moderne Digitaltechnik für flexiblere Infrastruktur im Energiemanagement von Umspannwerken.
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Open Home Automation System

Eine moderne Smart Home-Lösung mit openHAB auf Funkbasis.
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Modular Audio System

Die Audio-Anlage ganz im Eigenbau.
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Smart Machine Monitoring System

Condition Monitoring für Anlagen: vom Sensor bis zur Cloud.
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My Personal Body Trainer

Dein ganz persönlicher Fitness-Trainer auf dem Smartphone!
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USB-Datalogger

Hardware/Software-System zur Anaylse der USB-Kommunikation (FPGA und Linux).
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Universellen Funkübertragung mittels SDR

Wie sich mit Software Defined Radio (SDR) verschiedene Funkstandards wie Wifi und LTE in einem Gerät integrieren lassen.
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Audio Signal Processing - System on Chip (SoC)

Signalverarbeitung am eigenen FPGA-Board in Hardware.
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Qticket

Zeitraum
Mar 2012 - Feb 2013
FH Studierende
Benjamin Buchner, Bernd Zobl, Bernhard Raab, Erwin Kandler, Peter Ortner, Werner Breitwieser
FH BetreuerIn
Prof. (FH) Dr. Josef Langer
Themenfelder
Hardwarenahe Softwareentwicklung, Androidentwicklung
Firma
NFC Research Lab
Firmen Coach
DI(FH) Christian Saminger
Projekt Website

Im Projekt QTicket wird eine Demonstrationsanwendung entwickelt, die zeigt, dass es möglich ist, ein Ticketentwertungssystem auf Basis des Tag-Emulation-Modes eines NFC-Readers zu betreiben. Dazu werden eine Android-App und eine PC-Applikation entwickelt, die über NFC miteinander kommunizieren.

Ausgangssituation / Motivation / Einleitung

NFC bietet mehrere technische Möglichkeiten, wie man Tickets mit dem Mobiltelefon entwerten und kaufen kann. In diesem Projekt wird eine völlig neue Methode (der "inverse reader writer mode") untersucht und in einer Demo-Anwendung ausprobiert.

Ziel

Das Ziel war die Entwicklung eines Systems zur Entwertung von Tickets über NFC. Dazu wird der Tag-Emulation-Mode des Readers benutzt, um das Secure Element des Smartphones zu umgehen. Auf PC-Seite muss dazu das Dateisystem eines NFC-Tags emuliert werden. Dieses wird durch APDU Befehle gelesen und beschrieben. Die Sicherheitsaspekte der Übertragung, sowie der Haltung der Tickets sollen in diesem Projekt nicht evaluiert werden. Für das Projekt musste zuerst ein Konzept erstellt werden, wie die Kommunikation und das System im allgemeinen funktionieren soll.

Umsetzung

Das Projektteam wurde in zwei Teile geteilt. Zwei Personen kümmerten sich die gesamte Projektzeit um die Android-App. Die restlichen vier waren für die PC Applikation verantwortlich. Das Systemdesign wurde im Pfichtenheft festgelegt und kann diesem entnommen werden. Zur Kommunikation mit dem NFC-Reader wurde die libNFC benutzt, die sowohl mit USB-Readern, als auch mit RS232-Readern unterschiedlicher Hersteller kommunizieren kann. Zur Implementierung der GUI wurde das Qt Framework benutzt. Da die Applikation auf Linux entwickelt wurde, wird mit Qt die Portierung auf Windows vereinfacht.

Ergebnisse

Die Demoapplikation ist lauffähig und die Tickets können entwertet werden. Da jedoch kein zentraler Ticketserver benutzt wird (was nicht gefordert war) müssen alle Tickets in die Datenbank des Smartphones, sowie in die der PC-Applikation eingetragen werden. Die meisten Probleme gab es mit den Readern auf der PC-Seite. Da der Tag-Emulation-Mode noch nicht sehr oft benutzt wurde, ist dieser auch nicht sehr gut dokumentiert. Der erste Reader, den wir benutzten, unterstützte diesen Modus überhaupt nicht. Beim zweiten Reader hatten wir Probleme, den Lese-Modus wieder zu verlassen, da keine Timeouts unterstützt wurden. Dadurch konnte die Applikation nicht geregelt heruntergefahren werden. Mit dem dritten Reader war das Ticketsystem am PC vollständig möglich.