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Das Internet der Dinge erfordert Kompetenz in Hard- und Software

Das weltumspannende Internet erfasst zunehmend die Geräte und technischen Systeme aus unserem täglichen Leben. Diese Systeme nutzen das Internet, um sich auszutauschen oder Informationen an uns Menschen weiterzugeben. Daraus ergeben sich völlig neue Möglichkeiten und Perspektiven. Für die Entwicklung solcher Systeme braucht es sowohl Kenntnisse in Hardware als auch Software - man spricht hier auch von Cyber-Physical Systems.

"Die physikalische Welt wird durch Cyber-Physical Systems mit der virtuellen Welt zu einem Internet der Dinge, Daten und Dienste verknüpft", schreibt der Branchenverband BitKOM. Das zeigt auch die Vernetzung in der Automobilbranche durch Car-to-X-Kommunikation, wo Fahrzeuge Informationen mit der Umgebung (zB. Ampeln) austauschen. Auch "Smart Living" und Homeautomation für mehr Wohnkomfort und Sicherheit im Eigenheim zählen dazu. Ambient Assisted Living (AAL) zur medizinische Versorgung zu Hause ist ebenso ein Anwendungsgebiet.

Industrie 4.0

Auch der Produktionsprozess profitiert von der Vernetzung und der Integration der Kommunikations- und Informationstechnologie. Das intelligente Produkt teilt der Maschine mit, wie es zu verarbeiten ist – der Informationsfluss wird also umgekehrt, was gänzlich neue Ansätze erlaubt. Nach Dampfmaschine, Fließband und Mikroprozessor ist das die vierte industrielle Revolution.

Studium mit Kompetenz in Software, Elektronik und Vernetzung

Die erforderlichen Kernkompetenzen für diesen Evolutionsschritt sind spezielle embedded Software, moderne Elektronik und die Vernetzung über leitungsgebundene oder drahtlose Netze. Vereint sind diese Kompetenzen im Studium Hardware-Software-Design in Hagenberg. Das interdisziplinäre Studium für Embedded Systems integriert diese modernen Kommunikationstechnologien und vermittelt seinen Studierenden die nötigen Kompetenzen für diese spannende Herausforderung.