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Studierende entwickeln Ideen für das Arbeiten von morgen

Bei der 6. Innovation Week der FH OÖ drehte sich heuer alles um die Frage „Wie werden wir in Zukunft arbeiten?“. Mehr als 25 Studierende aus drei Fakultäten der FH OÖ entwickelten innovative Lösungen für die Arbeitswelt von morgen. Mit dabei waren elf Studierende der Masterstudiengänge „Kommunikation, Wissen, Medien“ und „Interactive Media“ des Campus Hagenberg.


Die Master-Studierenden haben mithilfe des Design Thinking, einem nutzerorientierten Innovationsansatz, Wünsche und Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen und Führungskräften an das Arbeiten von morgen analysiert und Ideen generiert. Aus diesen Vorstellungen haben sie dann konkrete Lösungen und Prototypen entwickelt. „Mit der Innovation Week der FH Oberösterreich fördern wir die Studierenden ihr theoretisches Wissen in einem realitätsnahen Bereich anzuwenden und in interdisziplinären Teams zusammen zu arbeiten.“, so Dr. Josef Altmann, Studiengangsleiter Kommunikation, Wissen, Medien am Campus Hagenberg.

Unterstützt wurden sie dabei von Expert*innen aus Wirtschaft und Medien, wie z. B. Gerald Mandlbauer, Chefredakteur der OÖ Nachrichten oder Alexander Pieslinger, Personalleiter der Voestalpine Stahl. Sie diskutierten mittels Video-Chat mit den Studierenden die Anforderungen an die Arbeitsbedingungen von morgen. Verschiedene Mitarbeiter*innen thematisierten online ihre Bedürfnisse an eine zukünftige Arbeitsumgebung und schilderten zum Beispiel die Herausforderungen im Arbeiten zwischen Homeoffice, digitalen Meetings und Großraumbüros. Unter Berücksichtigung aller Perspektiven wurden dann Ideen für das optimale Arbeitserlebnis der Zukunft erarbeitet.

Die Studierende arbeiteten in 5er Teams in fünf Workshop-Räumen in der Linzer Tabakfabrik – unter Einhaltung aller Corona-Regeln. Die Studierenden haben die intensive Zusammenarbeit in der Woche sehr genossen. „Die Zusammenarbeit mit Kolleg*innen aus anderen Studienrichtungen war sehr bereichernd für den Design Thinking Prozess. Die Experteninterviews, die wir in der Empathize-Phase geführt haben, waren richtig spannend und facettenreich. Ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Prozess auch im Unternehmenskontext gut umzusetzen ist," meint Karoline Prinz, Studentin im Master „Kommunikation, Wissen, Medien“.

Auch Lucy Schach, Studentin im Master „Interactive Media“ ist begeistert: „Trotz der Corona-Maßnahmen, war es super, dass der Workshop in der Tabakfabrik stattfinden konnte. Dadurch hatten wir die Möglichkeit, viele spannende Diskussionen zu führen, die online wahrscheinlich nicht zustande gekommen wären. Durch die Einblicke der Expert*innen, Interviews mit Personen aus unserem Umfeld und auch der Austausch mit Studierenden aus anderen Studienrichtungen haben unserer Gruppe interessante Aufschlüsse zum Thema New Work gebracht. So sind Lösungsansätze entstanden, auf die wir einzeln nicht gekommen wären."

Die entwickelten Lösungen der Studierenden sind facettenreich und geben eine Vorstellung, wie sich Unternehmen auf den Wandel vorbereiten können. Eine Gruppe entwickelte einen virtuellen Marktplatz, der Personen unterstützt, die in ihrem Leben einmal länger und intensiver arbeiten und dann ihr Arbeitspensum zurückschrauben wollen. Idee Nummer zwei ist ein Avatar zur persönlichen Unterstützung der Balance zwischen Arbeit und Privatleben. Ein drittes Team arbeitete einen intelligenten Life-Assistant für die virtuelle Beziehungspflege mit Kolleg*innen aus. Weiters erfand eine Gruppe ein Tool zur individuellen Kompetenzentwicklung für verschiedene Berufswünsche. Die fünfte Idee ist eine digitale Lösung zur Etablierung einer wertschätzenden Feedbackkultur.

In multidisziplinären Teams werden Lösungen erarbeitet. (Bild: FH OÖ)

Durch vielseitige Methoden entstehen innovative Ideen. (Bild: FH OÖ)

Kreativität darf dabei nicht zu kurz kommen. (Bild: FH OÖ)