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Wie Kriminelle Sicherheitslücken von Überwachungskameras zu ihrem Vorteil nützen können

Menschen verschwinden zu lassen, kennen wir bisher nur von Harry Potter’s „Invisibility Cloak“ und Zaubertricks. In Hagenberg ist es allerdings nicht Gegenstand eines Science-Fiction Szenarios, sondern ein Forschungsthema unter Kollegen am Department Sichere Informationssysteme. Dr. Harald Lampesberger MSc, FH-Prof. DI Dr. Eckehard Hermann und Alexander Aigner MSc beschäftigen sich bereits seit eineinhalb Jahren mit den Möglichkeiten der Videomanipulation auf Basis neuronaler Netze.


Die Veränderung von Live-Videostreams könnten sich vor allem auch Kriminelle zu Nutzen machen. Ein realistisches Angriffsszenario wäre, sich zwischen Überwachungskameras und Ausgabemonitore zu hacken und das Live-Video-Bild während der Übertragung zu manipulieren.

Erst kürzlich ist es gelungen, Personen in Videos in Echtzeit verschwinden zu lassen. Somit wäre es den Angreifern möglich, beispielsweise Pakete an öffentlichen Plätzen unbemerkt abzustellen. Um das potenzielle Angriffsszenario real abzubilden, hat das Forscherteam einen handelsüblichen PC mit zwei Nvidia Tesla V100 Grafikkarten ausgestattet und eine handelsübliche Kamera verwendet.

Wie es möglich ist, Personen unbemerkt aus Live-Videos herauszurechnen, kann im Standard-Beitrag nachgelesen werden.