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Fakultät Hagenberg wirft einen Blick durchs Schlüsselloch

Frauen aus aller Welt nahmen an einem interdisziplinärer Workshop zur Zukunft der Arbeit teil.


Am 16. Juli setzten 26 angehende Ingenieurinnen aus 17 Ländern gemeinsam mit Dr. Martina Gaisch eine Hochschulforschungsbrille auf und blickten in die Kristallkugel, um zu erkunden, wie die Arbeits-und Bildungswelt der Zukunft aussehen könnte.

In einem dreistündigen Workshop im Rahmen der internationalen Summer Academy für Frauen lernten die Technikerinnen mögliche Arbeitsmarktszenarien kennen und konnten dabei ihre eigenen Fähigkeiten, Vorlieben und Stärken in Relation zu vier möglichen Welten stellen. Als Fundament diente eine Studie von Pricewaterhouse Coopers; sie beschreibt eine „gelbe Welt“, in der die menschliche und soziale Komponente einen wesentlichen Platz einnimmt, dann eine „rote Welt“, in der Innovation und Wettbewerb dominieren. Das dritte Szenario ist eine „grüne Welt“, in der soziale Verantwortung und Vertrauen die Agenda der Unternehmen anführen. Letztlich wurde auch noch eine „blaue Welt“ thematisiert, in der riesige Konzerne eine globalisierte Welt umspannen.

Nach einem kurzen Quiz fanden sich die engagierten Ingenieurinnen in vier Gruppen zusammen und erstellten eine Arbeits-, Bildungs- und Lebenswelt, die ganz ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. „Eine sehr spannende Erfahrung mit so unterschiedlichen Disziplinen, Kulturen und Erwartungshaltungen zu arbeiten. Die Damen waren selbst ganz überrascht, wie produktiv und lösungsorientiert sie in diesem interdisziplinären Umfeld zusammenarbeiteten. Die Ergebnisse waren vier tolle Poster, die im Diversity Yearbook 2018 nachzulesen sind“, zeigt sich Gaisch erfreut. „Es ist den jungen Technikerinnen perfekt gelungen, sich mit den zukünftigen Herausforderungen der Arbeitswelt auseinanderzusetzen und diese im Kontext ihrer Lebens-und Arbeitssituationen zu analysieren“. 

Foto: FH OÖ

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