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Nachwuchshacker aus Hagenberg und Linz streben nach Sieg in Russland

Einer für alle und alle für einen – und so ins Finale nach Samara. Das bekannte Motto der Musketiere beherzigten Studierende im Hagenberger Bachelor und Master Sichere Informationssysteme und der Johannes Kepler Universität Linz, als sie ein gemeinsames Capture-the- Flag (CTF) Team für den VolgaCTF aufstellten. Mit Erfolg! Denn zusammen waren die zehn so stark, dass sie sich Ende März 2019 für das Finale dieses internationalen Cybersecurity-Wettbewerbs in Russland qualifizierten.


„Wir hatten uns das Ziel gesetzt, so weit wie möglich in der Rangliste nach oben zu gelangen. Mit vereinten Kräften ist uns das gelungen“, freuen sich die Hauptorganisatoren Bernhard Rader (FH-Team HgbSec) und Mario Kahlhofer (JKU-Team SIGFLAG).

Um ihre Flags bzw. Punkte zu maximieren, hatte UpperSec in 48 Stunden möglichst viele einzelne Probleme zu lösen. Sie mussten beim im Jeopardy-Stil ausgetragenen Online-Wettbewerb Aufgaben von Reverse Engineering bis zu Steganografie (d. h. Nachrichten oder Infos in einem Trägermedium, z. B. einem .jpg-Bild, verstecken und geheim übermitteln) in Angriff nehmen. Auch Kryptographie sowie Web Exploitation spielten eine wichtige Rolle.

Fast 20 Stunden arbeitete das Team am Samstag, 30. März im FH-Gebäude in Hagenberg an den Challenges. Von den 20 Tasks konnte Upper-Sec schließlich 15 lösen. So erreichten sie den 14. Platz unter 1.097 TeilnehmerInnen aus aller Welt, wurden bestes Team im deutschsprachigen Raum und sicherten sich den Einzug ins Finale in Samara.

Dort messen sie sich von 16. bis 20. September mit fünf internationalen und zwölf russischen Teams. „Wir freuen uns schon sehr darauf, diese Herausforderung anzunehmen“, sagt das UpperSec Team.

Foto:UpperSec