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FH Oberösterreich wirft Netze nach Namibia aus

Auf rund 20.000 Menschen wird die Gruppe jener Menschen in Namibia geschätzt, die Deutsch als Muttersprache sprechen. Auch darüber hinaus ist die Sprache in der ehemaligen deutschen Kolonie im Südwesten Afrikas eine wichtige Bildungssprache geblieben. Dr. Gerald Reisinger, Geschäftsführer der FH Oberösterreich, bewirbt dort aktuell auf Basis des umfangreichen weltweiten Kontaktnetzwerkes seiner Hochschule das Studienangebot in Oberösterreich.


Reisinger und die Delegation der FH Oberösterreich knüpfen dabei konkret an ein in Namibia nach wie vor bestehendes System deutschsprachiger Schulen an. Letzten Dienstag stand etwa die Deutsche Privatschule Swakopmund auf dem Besuchsprogramm. Die Zusammenarbeit mit dieser Schule wurde in Form eines Memorandum of Understanding schriftlich fixiert. „Wir konnten in Swakopmund mit Lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen einen intensiven Austausch führen. Für mich war dieser Besuch ein Highlight, weil wir freundlich empfangen wurden und großes Interesse an einem Studium an der FH Oberösterreich wecken konnten“, schildert der Geschäftsführer der FH Oberösterreich seine Eindrücke.

Schuldirektor Hein Daiber setzt auf hohe Standards in der Heranbildung seiner Schüler*innen. Seine Klassenräume bezeichnet er als „Lebensräume, in denen Erziehungsarbeit Vertrauenssache“ sei.

Weltgewandter Nachwuchs für Oberösterreichs Wirtschaft
Warum die FH Oberösterreich im weit entfernten Namibia – von Linz in die Hauptstadt Windhoek sind es über 7.800 Kilometer Luftlinie - um künftige Studierende wirbt, ist leicht erklärt: „Oberösterreichs Unternehmen agieren weltweit höchst erfolgreich. Sie benötigen qualifizierte Mitarbeiter*innen, die sich in einem internationalen Umfeld bewegen können“, erklärt Reisinger seine strategischen Überlegungen. Für deutschsprachige junge Menschen aus Namibia käme das gesamte Studienangebot der FH Oberösterreich in Frage. Aufgrund der kulturellen Anknüpfungspunkte bestünden auch sehr gute Chancen, dass diese Studierenden aus Namibia nach ihrer Ausbildung in Oberösterreich bleiben möchten.

v.l.n.r.: Hein Daiber (Direktor der Schule), Hartmuth Meyer (Vorstand der Schule), Gerald Reisinger (Geschäftsführer FH OÖ) Bildquelle: FH OÖ

v.l.n.r.: Hartmuth Meyer (Vorstand der Schule), Gerald Reisinger (Geschäftsführer FH OÖ), Frances Burger (Schulsprecherin), Hein Daiber (Direktor der Schule) Bildquelle: FH OÖ