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Pionier-Prof Heinz Dobler: Wegbegleiter für Studierende seit über 25 Jahren

Vorhang auf hieß es für unseren Leiter des Departments Software Engineering am Samstag (20.6.) in den Oberösterreichischen Nachrichten! Heinz Dobler ist seit einem Vierteljahrhundert Teil der Professorschaft am FH OÖ Campus Hagenberg und hat somit bereits hunderte Studierende auf ihrem Karriereweg begleitet. Grund genug ihn selbst und zumindest einige seiner vielen Absolvent*innen zu Wort kommen zu lassen!


Die Gründerväter Bruno Buchberger, Witold Jacak und Gustav Pomberger wussten es schon beim Start 1993: Es braucht eine Top-Mannschaft, damit die neue „FH Hagenberg“ so richtig abheben kann. Gut also, dass ihnen ein Talent bereits an der Linzer Johannes Kepler Universität aufgefallen war: der Informatikstudent, spätere Doktorand und wissenschaftliche Mitarbeiter Heinz Dobler.

Kaum war er Doktor und sie auf der Suche nach Lehrenden für den Studiengang Software Engineering (SE), holten die drei den damals 32-Jährigen an die neue Fachhochschule. Erst als nebenberuflich und schon nach einem Jahr als hauptberuflich Lehrenden. 

Und der Rest ist, wie es heißt, Geschichte... 

Wertschätzende Worte über seine Fachwissen, seine didaktischen Fähigkeiten und sein "Leben für die FH" gibt es nicht nur seitens seiner Absolvent*innen.  Kollege Michael Affenzeller, der wissenschaftlicher Leiter des Softwareparks Hagenberg ist, hob auch sein Engagement für den Softwarepark hervor: „Heinz’ beeindruckendes Fachwissen und einfühlsame Didaktik waren nicht nur der Grundstein für viele erfolgreiche Karrieren. Er ist auch Garant für unsere Top-Programmierausbildung, die immer wieder neue Unternehmen und Forschungsteams motiviert, sich im Softwarepark anzusiedeln.“

Lesen Sie den kompletten OÖN-Artikel über Heinz Dobler online auf nachrichten.at!

Und unten die Statements über seine Person von einiger seiner Absolvent*innen, die für den OÖN-Artikel teilweise gekürzt werden mussten:

Es gibt fachliche Top-Experten. Es gibt ausgezeichnete Pädagogen. Aber es gibt wenige, die beides sind – Heinz Dobler gehört dazu.

Bei seinen Klausuren gab es immer mindestens eine Frage, die ich mir noch nie überlegt hatte. Sogar bei der Klausur hab ich noch etwas gelernt. Auf richtige Antworten hörte man von ihm „Merken Sie sich ein Plus!“ – und es war jedes Mal eine Ehre .

Roman Schacherl, Gründer und Geschäftsführer softaware gmbh, Absolvent Bachelorstudium Software Engineering (Abschluss 2008) und Masterstudium Software Engineering (Abschluss 2010)

An Heinz Dobler schätze ich besonders seine humorvolle und leicht provozierende Art, die auf mich immer motivierend wirkte. Bei seinen Lehrveranstaltungen steht stets die Praxis im Vordergrund, wobei ihm die individuelle Unterstützung seiner Studenten besonders am Herzen liegt. Sehr positiv in Erinnerung geblieben ist mir auch sein Engagement, Mädchen für Informatik zu begeistern.

Verena Geist, Researcher in Software Analytics and Evolution am Software Competence Center Hagenberg GmbH, Diplomstudium Software Engineering für Medizin (Abschluss 2005)

Ich kann mich noch gut an mein erstes Treffen mit Heinz Dobler erinnern: Beim Aufnahmegespraech im Mai  2000 war ich in seinem damaligen Büro, im gerade neu fertiggestellten FH-1 Gebaeude und wir hatten uns über Sortier-Algorithmen unterhalten. Die Vielfalt der behandelten Programmiersprachen im Studiengang SE* (damals noch Pascal, C, C++, Java, C#) hatte mich bewogen dort zu studieren.
Heinz Doblers klarer Unterricht und der Fokus auf die wesentlichen Dinge der jeweiligen Programmiersprachen waren ein Highlight des Studiums. Er hat mein Interesse am Compilerbau geweckt, welches durch ein Freifach im 4. Semester vertieft wurde. Zum ersten Termin der Vorlesung hatte Heinz Dobler ein gelbes Buch mit, das - sofern ich mich richtig erinnere - "The Language of Machines" von Bob Floyd war. (Ein hervorragendes Buch, besten Dank fuer die damalige Empfehlung!)
Ich schätze an Heinz Dobler nicht nur sein fundiertes Fachwissen, sondern auch seine ruhige Art. Im Jahr 2005 konnte ich Heinz Dobler auch abseits der Lehre und Forschung in formloser Umgebung kennenlernen, bei diversen Mittagessen beim Hofwirt haben wir oft gemeinsam gelacht. Unsere Wege haben sich seither ab und an gekreuzt (leider viel zu selten) und ich freue mich immer auf ein gemeinsames Gespraech. Wenn immer ich es nach Hagenberg schaffe (ebenfalls viel zu selten) und meine
Zeit es zulaesst, versuche ich bei Heinz Dobler im Buero vorbeizuschauen.

Stefan Brunthaler, Professor an der Münchner Universität der Bundeswehr, Diplomstudium Software Engineering für Medizin (Abschluss 2004)

Prof. Dobler hat für mich den Kontakt zu Siemens München hergestellt und damit meinen beruflichen Werdegang wesentlich beeinflusst. Mit seinen hervorragenden didaktischen Fähigkeiten ist er mir in meinen eigenen Vorlesungen bis heute ein Vorbild.

Iris Groher, Assoziierte Professorin am Institut für Wirtschaftsinformatik - Software Engineering an der JKU Linz, Diplomstudium Software Engineering für Medizin (Abschluss 2003)

Mir sind besonders die MiniLib (kleines Framework, welches mir beim Verstehen vom  objektorientierten Programmieren sehr geholfen hat.) und seine Begeisterung fürs Programmieren in Erinnerung geblieben. Nachdem er uns Java beigebracht hatte, war ich mir sicher, dass ich als Programmierer arbeiten will/werde. Er hat meinen Weg in die IT entscheidend mitgeprägt.

Markus Szöky, Leitung IT - Count IT Group Hagenberg, Bachelor Software Engineering (Abschluss 2006), Master Information Engineering und -Management (Abschluss 2008)

Schon in unserem ersten Studienjahr 1995 hat uns Heinz Dobler stetig gefordert und gefördert. Er hat die Gabe Menschen auf eine sehr positive Art weiter zu entwickeln und das Beste aus ihnen herauszuholen, bis heute profitiere ich davon. Er ist ein Lehrer, Wegbegleiter und Freund, Danke!

Peter Berner, Geschäftsführender Gesellschafter der COUNT IT Group in Hagenberg, Diplomstudium Software Engineering (Abschluss 1999), Masterstudium Information-Engineering and Management (Abschluss 2008)

Heinz ist ein Spitzenprofessor. Er hat es tatsächlich geschafft, uns Programmieren zu lernen und vielmehr noch die Ideen und Methodiken dahinter einzuhämmern. Besonders in Erinnerung sind uns seine höchst künstlerischen Folien und seine humorvollen Kommentare im Rahmen der Diplomarbeit geblieben. Verwendete man beispielsweise etwas dickere schwarze Balken bei einer Tabelle, schrieb er als Kommentar, wo denn die Leiche versteckt wäre, bei der Phrase „bis zur Termination begrenzen" meinte er, dass Arnold grüßen lässt und bei „in die Wiege zu legen", es wäre eine - gute Formulierung Vater Wolfgang. Eines seiner bekanntesten Statements nachdem ein Student in einer Lehrveranstaltung zum wiederholten Male etwas nicht verstanden hatte war wohl „na dann MFG Heinz". Von da an hatte er zumindest bei uns Studenten den Spitznamen MFG-Heinz.

Roland Sprengseis und Wolfgang Stockner, geschäftsführende Gesellschafter der bluesource – mobile solutions gmbh in Hagenberg, Diplomstudium Software Engineering (Abschluss 1999)

Ich schätze Prof. Dobler mit seiner klaren präzisen Sprache und seiner Huldigung an deutsche Begriffe in der Informatik: Klassenattribute, Felder, Ausnahmen und Zeichenketten prägen das Gespräch über den Quelltext,… und damit wurde unsere Informatik-Sprachkultur sicher sehr geprägt!

Danke auch an Prof. Dobler, dass er immer möglichst fair und fördernd zu allen Student*innen ist und humanistische Werte im Campus-Alltag hochleben lässt.

Stefan Larndorfer, Geschäftsführer von sequality in Hagenberg, Diplomstudium Software Engineering

Ich habe die Lehrveranstaltungen als Student bei Prof. Dobler immer sehr genossen, da er nicht nur fachlich sehr kompetent ist, sondern sein Wissen auch sehr spannend vermitteln kann. Dabei hat es auch nie an einem gewissen Schmäh gefehlt, der seine Lehrveranstaltungen für mich besonders unterhaltsam gemacht hat. Was mir besonders gut gefallen hat wir seine Methode zuerst mit uns gemeinsam "Fehler" zu machen, diese mit uns zu identifizieren um dann aus diesen Fehlern zu lernen und eine bessere Lösung zu finden. Meiner Meinung nach eine der besten Methoden um nicht nur Wissen zu vermitteln sondern jemandem wirklich etwas beizubringen.

Erik Pitzer, Professor für Data Engineering am FH OÖ Campus Hagenberg,  Diplomstudiengang Software Engineering (2004)

Heinz Dobler hat ein sehr gutes Tafelbild (wie kaum ein/e andere/r) und wird nie müde, einfache Programmierprobleme ausführlich zu erklären. Er betreute uns zusätzlich während seiner Übungsstunde im Programmierlabor, auch wenn wir nicht zu seiner Übungsgruppe gehörten. Und natürlich muss man seine Begeisterung für die Programmiersprache Pascal erwähnen. ;-)

Josef Pichler, Professor für Programmierung und Projektentwicklung am FH OÖ Campus Hagenberg, Diplomstudium Software Engineering (Abschluss 1998)

Der Dobler-Effekt: Heinz Dobler hat bereits mehr als ein Viertel der mittlerweile 7000 Hagenberg-Absolvent*innen auf ihrem Karriereweg begleitet und inspiriert. (Foto: S. Aschauer)