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Berufspraktikum: Der X-Faktor im Karriere-Dschungel

Raus aus dem Studium, rein in den Traumjob: Das ist für viele unserer Bachelorstudierenden Realität, dank des Pflichtpraktikums. Die Unternehmen hatten wie jedes Jahr zahlreiche Praktikumsplätze mit im Gepäck auf der FH>>next. Denn sie wissen, dass sie damit Nachwuchstalente schon während des Studiums für sich begeistern können. Von den damit verbundenen Möglichkeiten profitieren auch unsere Studierenden – und das in vielerlei Hinsicht, wie uns sechs, die ihr Praktikum im Bachelor kürzlich absolviert haben, erzählten.


Werte Deinen Lebenslauf auf

Die Mobile Computing Studenten Paul Schmutz und Simon Angerbauer arbeiteten als Android- bzw. iOS-Entwickler, und zwar bei Runtastic. Das auf die Entwicklung von Soft- und Hardwareprodukten im Fitnessbereich spezialisierte Unternehmen wurde von Hagenberg Absolventen gegründet und 2015 von Adidas für 220 Mio. Euro übernommen. Es zählt über 280 Mio. App-Downloads und rund 150 Mio. registrierte Nutzer. Kein Nachteil, ein Praktikum in einem solchen Erfolgsunternehmen im CV anführen zu können, oder?

 

Lerne andere Kulturen kennen

Daniel Pühringer genoss in seinem Praktikum nicht nur die spanische Küche. Der Kommunikation, Wissen, Medien Student lernte als Frontend Intern bei Dynatrace in Barcelona den Büroalltag mit 17 Nationen schätzen. Ein Leichtes im aus Linz stammenden Software-Intelligence-Unternehmen, das Niederlassungen in den USA, Kanada, Lateinamerika, Afrika, im Asien-Pazifik-Raum sowie in diversen europäischen Ländern hat! Für Daniel ist sonnenklar: Wer in einer international ausgerichteten Firma arbeiten möchte, sollte andere Länder und Unternehmenskulturen kennenlernen.

 

Arbeite an neuen Gadgets mit

Peter Haas ging nach Zürich zu Magic Leap, einem US-Unternehmen für Head-Mounted Displays und Mixed Reality Technologien. Dort hatte der Software Engineering Student die Chance in der Anwendungsentwicklung am neuen Augmented-Reality-Device „Magic Leap One“ mitzuarbeiten – dem “Next Big Thing”, das die Technologie für alle zugänglicher und attraktiver machen soll. Im Fokus von Peters Arbeit standen Game Engines und das Applikationsframework von Magic Leap.

 

Erhalte Einblick ins künftige Arbeitsumfeld

So war es für Bernhard Pranz, als er beim im E-Commerce europaweit führenden IT-Systemhaus Bechtle in Wien arbeitete. „Die internen Prozesse und Kundenprojekte in der Realität zu sehen und daran mitwirken zu können, machte mein Praktikum zu einer lohnenswerten Erfahrung,“ sagt der Mobile Computing Student. 

 

Löse echte Probleme

Für Sophia Nunner war das der beste Grund, ihr Praktikum in Brisbane, Australien zu absolvieren! Die Hardware-Software-Design Studentin arbeitete an einem Projekt bei CSIRO, Australiens staatlicher Behörde für wissenschaftliche und industrielle Forschung, mit. Dabei soll die Zugkraft eines herkömmlichen „Kites“ (Drachens) zur Energiegewinnung genutzt werden.

 

Perfektioniere Zusammenarbeit

Marko Bliznac arbeitete für die mobile Agentur Dribba in Barcelona. Trotz des Ortswechsels fühlte der Mobile Computing Student sich dort schnell wie zuhause. Offenheit und Hilfsbereitschaft waren im jungen Team genauso selbstverständlich wie das tägliche gemeinsame Mittagessen. Tja, beim Essen kommen die Leute tatsächlich zusammen!

Bernhard bei Bechtle in Wien. Foto: privat

Nein, nicht Londons Gherkin... Daniel macht Pause vom Dynatrace Büro in Barcelonas Torre Glòries. Foto: privat

Sieben ist seine Zahl: Im Sechsersteam von Dribba fühlte sich Marco (2.v.l.) wohl. Foto: privat

Paul und Simon als doppelte Gewinner: mit Runtastic auch beim Adidas Run For The Oceans. Foto: privat

Neue Einblicke für Peter in Zürich. Foto: privat

Höhenflug für Sophia in Brisbane. Foto: privat