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05. Juli 2010

Großartiger Erfolg für IPM: 660.000 Euro für „Transfer- und Forschungszentrum Front End“ am Campus Wels

Der Studiengang für Innovations- und Produktmanagement (IPM) kann einen großen Erfolg verbuchen. Er bekam im Rahmen der Förderausschreibung COIN den Zuschlag für ein neues Forschungsprojekt mit dem Titel „Transfer- und Forschungszentrum Front End“ im Umfang von 660.000 Euro.

COIN - Cooperation & Innovation- ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Sie hat das Ziel, die Innovationsleistung Österreichs durch bessere und breitere Umsetzung von Wissen in Innovation zu verbessern.

Von den 100 eingereichten Anträgen genehmigte der Bund 21 Projekte, wovon die FH OÖ für sieben Projekte die Genehmigung erhielt. Im Rahmen des vom Studiengang für Innovations- und Produktmanagement genehmigten Projektes wollen die Professor/innen und wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen des Studiengangs in den nächsten drei Jahren Methoden, Instrumente und Prozesse für die frühen Innovationsphasen hinsichtlich den Anforderungen von technologieintensiven Industriegüterunternehmen (tKMU) neu- bzw. weiterentwickeln um damit die Aktivitäten in den frühen Phasen des Innovationsprozesses effektiver und effizienter durchführen zu können. Für die Modell- und Methodenentwicklung, aber insbesondere für die Umsetzung der Ergebnisse im Rahmen des Wissenstransfers zu Unternehmen, wird ein Labor für die Front End-Aktivitäten von Technologieunternehmen aufgebaut (Front End of Innovation-Labor / FEI-Labor).

Ein Fokus dieses Labors liegt in der Integration von Virtual Reality-(VR)-Technologien in die Aktivitäten des Front Ends, um einerseits im Rahmen der Ideengewinnungs-Phase die bestehende zweiseitige Informationsasymmetrie zwischen Herstellern und Kunden zu reduzieren. Andererseits können durch diese VR-Technologien Technologie- und Produktkonzepte valider und schneller getestet und realisiert werden. Weitere Schwerpunkte des FEI-Labors sind das datenbankgestütze Technologiemonitoring und die Technologiebewertung, multisensorische Evaluierung von Produktkonzepten, Video-Monitoring-Technologien sowie Werkzeuge des Rapid-Problem-Solving.

„Mit den Leistungsangebot des FEI-Labors wollen wir dazu beitragen, dass technologieorientierte Unternehmen deren Forschungs- und Technologieentwicklungstätigkeiten und damit verbunden deren internationale Wettbewerbsfähigkeit signifikant erhöhen können“, ist der Projektleiter Prof. (FH) Dr. Kurt Gaubinger vom Nutzen des Projektes überzeugt.

Der Studiengang IPM bietet interessierten Unternehmen und Studierenden weitere Informationen unter der Telefonnummer 07242-72811-3040 oder auf der Webseite (www.fh-ooe.at/ipm).