
Projektteam FH OÖ & Fa. Pöttinger: (v. l.) DI (FH) Raimund Hohensinn, Fa. Pöttinger, DI(FH) Romana Traxler, FH OÖ, DI (FH) Markus Gerschberger, FH OÖ. Bildquelle: FH OÖ

Projektteam FH OÖ & Fa. Pöttinger: (v. l.) DI (FH) Raimund Hohensinn, Fa. Pöttinger, DI(FH) Romana Traxler, FH OÖ, DI (FH) Markus Gerschberger, FH OÖ. Bildquelle: FH OÖ
Das Logistikum.research der FH OÖ in Steyr startete kürzlich ein neues Projekt in Zusammenarbeit mit der Firma Pöttinger in Grieskirchen. Ziel des Projekts Adaptive Supply Chain ist es, allgemein anwendbare Erkenntnisse zu gewinnen, wie ein Unternehmen sein Netzwerk adaptiv gestalten kann.
Das neue Projekt ASC – Adaptive Supply Chain – am Logistikum.research in Steyr setzt auf die Schaffung eines durchgängigen, transparenten und adaptiven Wertschöpfungsnetzwerkes mit vorgelagerten Lieferanten und nachgelagerten Händlern sowie Endkunden. Ein Aspekt, der im Projekt behandelt wird, ist der Versuch, die Kundenreflexe in volatilen Märkten entsprechend im System berücksichtigen zu können, um somit die Planungssicherheit im Unternehmensnetzwerk zu erhöhen.
Motor für oö. Wirtschaftsraum
„Das Projekt ASC stellt einen wesentlichen Motor für den Innovations- und Wirtschaftsraum OÖ dar, weil 40 Prozent der Wertschöpfung im Netzwerk der Alois Pöttinger Maschinenfabrik Ges.m.b.H in der Region realisiert werden und somit eine Reihe an OÖ-Unternehmen direkt in das Projekt involviert ist und vom Know-how-Zuwachs unmittelbar profitiert“, erklärt DI (FH) Raimund Hohensinn, Projektleiter der Fa. Pöttinger.
Auch DI (FH) Markus Gerschberger, Projektleiter ASC des FH OÖ Campus Steyr ist von den positiven Effekten des Projekts überzeugt: „Die Kombination des gegenseitigen Lernens und Verwertens der Ergebnisse wirkt sich einerseits positiv auf die Weiterentwicklung der FH OÖ aus, da die gewonnenen Erkenntnisse in Dissertationen, Diplomarbeiten, wissenschaftliche Publikationen und in die Lehre einfließen. Andererseits hat das Projekt umfangreiche Transferwirkung in der Wirtschaft, die anderen Unternehmen in Form von „Best Practice“-Erfolgen zu Gute kommt.“
Unterstützung für gemeinsame Forschungsvorhaben
Adaptive Supply Chain ist eines der acht Teilprojekte des Programms AGTIL. Das Land Oberösterreich unterstützt mit AGTIL gemeinsame Forschungs- und Technologietransfervorhaben von Fachhochschulen und Unternehmen. Die Themenfelder von AGTIL sind Logistik, Technologie und Industriesoziologie. Ziel ist es, die Kompetenz von Unternehmen zur Veränderungsfähigkeit zu steigern.
AGTIL: Adaptive Gestaltung der Wertschöpfung durch die Verknüpfung von Technologie, Industriesoziologie und Logistik