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Die Sozialwirtschaft sucht Wege aus der Krise
Die weltweite ökonomische Krise berührt auch die sozialwirtschaftlichen Unternehmungen, die täglich unverzichtbare Leistungen für die Bevölkerung erbringen. Eine Tagung an der Fakultät für Gesundheit und Soziales der FH Oberösterreich in Linz setzt sich nun damit auseinander, wie diese Unternehmen sich auf engere ökonomische Rahmenbedingungen vorbereiten können.
Strategische Optionen stehen genauso im Blickfeld wie konkrete Handlungsmöglichkeiten. So geht es etwa um das Erhöhen der Wertschöpfung, das Nutzen von Synergien durch Kooperationen, größere Transparenz durch Prozesskostenrechnung sowie um das Entwickeln und Implementieren von neuen Dienstleistungen.
Frankfurter Expertin als Key-Note-Speaker
Neben zahlreichen Beiträgen von Professoren des Arbeitsbereiches Sozialmanagement der Fakultät analysiert Prof. Dr. Beate Finis-Siegler von der FH Frankfurt/Main die Sozialwirtschaft im Wirtschaftskreislauf. 2009 erschien Finis-Sieglers aktuelle wissenschaftliche Publikation zur „Ökonomik Sozialer Arbeit“. In einem zweiten Impulsreferat setzt sich Prof. (FH) Dr. Anton Konrad Riedl mit „Strategischen Optionen für Anbieter sozialer Dienstleistungen“ auseinander. Im Rahmen des Forums präsentiert Prof. (FH) Dr. Paul Brandl eine neue, von ihm editierte Publikation aus der Forschungsreihe „Leben im Alter“ zu den Zukunftsstrategien für die mobile und stationäre Altenpflege.
Das Forum Sozialmanagement mit dem Titel „Wenn die Krise in der Sozialwirtschaft ankommt“ findet am 5. Februar von 8.30 bis 13 Uhr am FH-Campus in der Linzer Garnisonstraße 21 statt.

Bildtext: Die Krise bedeutet eine große strategische Herausforderung für die Sozialwirtschaft - Bildquelle: Fotolia (honorarpflichtig)








