Testimonials

DI(FH) Alexander Grisenti

Mit 43 zurück auf die Schulbank: Lauter Einser

Eine bemerkenswerte MEWI-Karriere legte der damals 45-jährige Gunskirchner Alexander Grisenti hin. In seinem Zeugnis gibt's keine anderen Noten als "sehr gut" - und das nach sechs Semestern Studium am FH-Campus Wels. Heute ist Grisenti selbständig und beschäftigt bereits über 40 Mitarbeiter in seiner Firma Coil Innovation.

Grisenti hat aber nicht nur sein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen, sondern auch sämtliche Prüfungen während der dreijährigen Ausbildung nahezu fehlerlos abgelegt. Diese Leistung ist umso bemerkenswerter, weil der frischgebackene "Diplomlngenieur-FH" sein Studium parallel zu seinem Beruf absolviert hat.

"Ich hab mich 22 Jahre nach meiner HTL-Matura entschlossen, dieses Studium anzugehen", erinnert sich Grisenti. 1999 war er einer der ältesten Studenten und hatte anfangs Zweifel, ob er mit den jüngsten mithalten kann. Zweifel, die - wie sich herausstellen sollte - allerdings völlig unbegründet waren.

Damals hat dem dem zweifachen Familienvater das Studium möglich gemacht, dass es berufsbegleitend angeboten worden ist. Tagsüber den Vollzeitjob als Prokurist und technischer Direktor des internationalen Konzerns Trench Austria zu arbeiten und abends seine Zeit bei Projekten und Aufgaben für das Studium zu verbringen, war eine extreme Doppelbelastung. "Das ist ohne Unterstützung der Familie nicht möglich", sagt Grisenti. Leichter hat ihm das Studium gemacht, dass es seine Erwartungen "voll und ganz erfüllt und dann sogar sehr viel Spaß gemacht hat" - Spaß, der sich auch in der Benotung widerspiegelte.
Grisenti würde das Studium jederzeit wieder angehen, "weil es nach 22 Jahren im Beruf einfach neue Methoden und Techniken gibt, die man lernen und verstehen muss".

DI(FH) Max Bichler

Ich bin seit 25 Jahre im Quality Technology Center (QTC) von SKF Österreich tätig. Wir entwickeln und produzieren hochgenaue Mess- und Prüfgeräte für unsere 45 Produktionsstätten weltweit. Da ich schon 18 Jahre lang als weltweit verantwortlicher Kalibrator und als Ingenieur in der Entwicklungsabteilung von QTC arbeitete, wollte ich meinen Wissensstand im Bereich Mechatronik aktualisieren. Speziell jedoch interessierte mich die wirtschaftliche Ausbildung, die im heutigen globalen Berufsumfeld immer wichtiger ist.

Aus diesen Gründen unterstütze mich auch mein Arbeitgeber beim Wirtschaftsingenieur-Studium „Mechatronik / Wirtschaft“ am FH-Campus Wels, sodass ich trotz zahlreicher Dienstreisen das Studium von 2000 - 2003 absolvieren konnte.
 
Nach dem 'MEWI' Studium wurde ich bei QTC zum Abteilungsleiter 'Products & Services' nominiert, wo ich für die Fertigung, Logistik, Qualität, Kalibrierungen und Schulungen verantwortlich bin. Ich kann das Studium nur jedem weiterempfehlen, es bringt neben der Erweiterung des eigenes Sichtfeldes und des Networkings einen jeden sicher einen großen Schritt vorwärts im Berufsleben.

DI(FH) Edwin Kimpl

1) Edwin Kimpl ist Absolvent 2003 und bei der Fa. Eisenbeiss in Enns beschäftigt: Was ist Ihre derzeitige Position bzw. Funktion?

Ich bin seit 1990 bei der Firma Eisenbeiss beschäftigt und seit 1995 für den Bereich Entwicklung zuständig.

Eisenbeiss ist Hersteller von Spezialgetrieben für die Industrie, ist weltweit tätig und hat sich auf die Antriebstechnik in der Kunststoff- und Stahlindustrie spezialisiert. Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit ca. 190 Mitarbeitern und der Eigentümer selbst ist in der Geschäftsleitung tätig.

Meine Aufgabe bei Eisenbeiss ist es branchenübergreifend für Neuentwicklungen, kontinuierliche Verbesserungen und Innovationen zu sorgen.

2) Sie sind immer wieder Gast bei FH - Veranstaltungen:  was verbindet Sie mit der FH bzw. mit MEWI - Kollegen/Netzwerk?

Das Veranstaltungsangebot der FH ist sehr gut. Zum einem werden Veranstaltungen angeboten die unmittelbar mit meiner Arbeit zu tun haben oder es werden Themen behandelt die in einem weiteren Rahmen zu meiner Arbeit stehen. Bei dem derzeitigen Informations- und Veranstaltungsüberangebot ist es gut zu wissen wer hinter den Veranstaltungen steht. Von FH-Veranstaltungen bin ich noch nie enttäuscht worden.

Das gleiche gilt auch für die Zusammenarbeit mit der FH. Egal ob das gemeinsame Forschungsprojekte oder Berufspraktiken sind. Je besser man den Partner und die Ansprechpersonen kennt umso effektiver ist die Zusammenarbeit.

In der heutigen Wissensgesellschaft wird Networking immer wichtiger. Hierzu ist der Alumni-Klub der FH eine tolle Plattform. Zum anderen pflege ich nach wie vor auch private Kontakte zu ehemaligen Studienkollegen und besuche sooft es die Zeit erlaubt den MeWi- Stammtisch im Gösser-Bräu.

3) Vielleicht als einziger MEWI - Absolventen arbeiten Sie an einer Dissertation an der TU: welchen Beitrag hat das MEWI - Studium für Ihr spezifisches F&E Interesse und wissenschaftliche Kompetenz geleistet?

Ja, ich habe nach der Diplomprüfung ein Jahr vom Studieren ausgesetzt und 2004 an der JKU inskribiert. In der Zwischenzeit habe ich die vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen absolviert und bin jetzt in der Abschlussphase der Themenfindung zur Dissertation. Ich habe also schon ziemlich genaue Vorstellungen was mich die nächsten Jahre beschäftigen wird.

Das FH- Studium hat zu meiner geplanten Dissertation eine Menge beigetragen. Zum einen hat es meine Leidenschaft zur Technik, zum anderen auch den Willen zum wissenschaftlichen Arbeiten gestärkt. - Den Dingen auf den Grund gehen, neue Fragestellungen aufwerfen bzw. aufgreifen und dabei immer den Blick auf die Anforderungen der Praxis zu richten.

 

DI(FH) Daniel Gattinger

Seit längerer Zeit hatte ich den Wunsch, mich umfassend weiterzubilden. Der berufsbegleitende Studiengang „Mechatronik/ Wirtschaft“ konnte dem Wunsch, mich technisch und wirtschaftlich weiterzubilden, voll entsprechen.

Nach Abschluss der Diplomarbeit wurde mir der Job des Werksleiters angeboten und heute kann ich meine Kenntnisse als Geschäftsführer bei GIG Fassaden GmbH im internationalen Geschäft voll nutzen.

Mir hat erst diese umfassende Weiterbildung die beruflichen Möglichkeiten eröffnet und daher kann ich den Studiengang nur weiterempfehlen.

DI(FH) Walter Rainer Kastner

Ich habe zuvor eine HTL für Elektrotechnik absolviert und war anschließend 23 Jahre in Industrieunternehmen wie VAI und VOEST, hauptsächlich mit Projekten im Ausland, tätig. Im Laufe dieser Tätigkeiten bin ich draufgekommen dass die Umsetzung eines lang gehegtes Wunsches, ein Studium, eine berufliche Weiterentwicklung möglich macht. So bin ich zum Welser Diplomstudiengang „Mechatronik/Wirtschaft“ gekommen. Heute leite ich die Abteilung für Projektmanagement MT OM P / IP P der Siemens VAI Metaltechnologies GmbH & Co. Ich kann den Studiengang MEWI allen HTL-AbsolventInnen nur empfehlen, um berufliche Entwicklungschancen auch schon in den Anfängen der Berufsjahre zu nützen!