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Analyse und Optimierung der Prozesse im Gebäude- und Liegenschaftsmanagement der voestalpine und Entwicklung eines KPI-System
Die voestalpine mit Hauptsitz in Linz ist mit rund 360 Produktions- und Vertriebsgesellschaften in über 60 Ländern vertreten. Die Unternehmensgruppe besteht aus insgesamt 5 Divisionen. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2010/11 rund 10,95 Mrd. EUR und die voestalpine beschäftigt weltweit fast 46.000 Mitarbeiter. Die voestalpine ist einer der führenden europäischen Partner der Automobil-, Hausgeräte- und Energieindustrie. Sie ist zudem Weltmarktführer in der Weichentechnologie, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen sowie Europas Nummer 1 bei der Herstellung von Schienen. Stahl der voestalpine findet sich in zahlreichen Produkten wie der neuesten Airbus-Generation, aber auch in Bauwerken wie etwa dem Brüssel Atomium, dem Londoner Wembley-Stadion oder dem Burj Dubai, dem höchsten Gebäude der Welt.
Der Unternehmensbereich Infrastruktur der voestalpine Stahl GmbH wurde mit April 2011 in die voestalpine Standortservice GmbH rechtlich verselbständigt, u.a. um eine bessere Fokussierung auf das Kerngeschäft Infrastruktur zu etablieren und die Effizienz des Bereiches zu erhöhen. In den Bereichen Gebäude- und Liegenschaftsmanagement sollen Shared-Service-Einheiten implementiert werden, die für die Koordination der divisionalen Infrastrukturdienstleistungen verantwortlich sind. Hierbei werden derzeit dezentral verteilte Aufgaben gebündelt, neue Dienstleistungsstrukturen erarbeitet, Prozesse restrukturiert und Verrechnungsmodelle erstellt.
Ziel des Unternehmensprojektes waren die Analyse und Optimierung der Prozesse im Gebäude- und Liegenschaftsmanagement und die daraus resultierende Entwicklung eines KPI-Systems. Aufgabenschwerpunkt der Zusammenarbeit mit der FH Steyr war die Analyse der wesentlichen Prozesse der Bereiche Gebäudemanagement und Liegenschafts- und Verkehrsmanagement (Prozessdarstellung, Beschreibung der Arbeitspakete, Schnittstellendefinition etc.) sowie ein Vorschlag zur Etablierung wesentlicher KPIs zur besseren Steuerbarkeit der Unternehmensbereiche zum Nachweis der nachhaltigen Wirtschaftlichkeit des Unternehmensbereiches.


