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Welser FH-Studentin erfolgreich in der Kunststoffindustrie
Die Gallneukirchnerin Julia Pleiner, BSc studiert an der Fakultät für Technik & Umweltwissenschaften in Wels den Studiengang „EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik“. Erst kürzlich feierte sie ihren ersten Studienabschluss zum Bachelor of Science, BSc. Die dafür nötige Bachelorarbeit hat die Gallneukirchnerin so erfolgreich für das Maschinenbauunternehmen ECON ausgearbeitet, daß ihre Arbeit nun auf der Kunststoff-Fachmesse FAKUMA in Friedrichshafen präsentiert wird.
Die 21jährige Studentin hat in ihrer Arbeit die Prozessparameter einer Luftgranulierungsanlage analysiert und optimiert. Bisher hat das Weißkirchner Unternehmen ECON GmbH Kunststoffe ausschließlich unter Wasser granuliert. Mit dieser neuen Anlage ist es nun möglich, Kunststoffe auch an der Luft effizient zu verarbeiten. Dies wird vor allem bei Holz-Kunststoff-Compounds eingesetzt, denn die Holzfasern nehmen in der Regel physikalisch bedingt unter Wasser vermehrt Feuchtigkeit auf, was einen hohen Trocknungsaufwand verursachen würde. Das Holz-Kunststoffgranulat wird anschließend in Spritzguss- und Extrusionsmaschinen zu bekannten Produkten, wie etwa dem Holz-Kunststoff-Terassenboden verarbeitet.
Berufsintegriertes Studium
Julia Pleiner hat am 1. Oktober ihr Masterstudium „Entwicklungsingenieur Metall und Kunststofftechnik“ begonnen. Dieser 4-semestrige Studiengang zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß die Studenten neben ihrem Studium auch in Firmen an Forschungsprojekten arbeiten können. Nachdem die Vorzeigestundentin durch die Firma ECON den maschinenseitigen Sektor in der Kunststoffverarbeitung kennenlernen durfte, forscht sie nun neben ihrem Studium 20 Wochenstunden für das Transferzentrum Kunststofftechnik in Wels im Bereich Biokunststoffe.
Schwierig, aber genügend Freizeit
Die AHS-Absolventin kann das „EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik“-Studium nur empfehlen: „Die Entwicklung neuer Kunststoffe ermöglicht viele neue Anwendungsgebiete, die unter anderem auch den Umweltschutz und das Energiesparen unterstützen.“, weiß Pleiner. Aber neben dem Studieren kommen auch die Hobbies nicht zu kurz: „Es war zwar in den ersten beiden Semestern schwierig und oftmals viel zu lernen, mit dem richtigen Zeitmanagement findet man trotzdem noch genügend Freizeit“, berichtet die Kunststofftechnikerin, die Pfadfinder, FH-Band, Volleyball und Laufen als Hobbies angibt.
Nähere Infos
Nähere Informationen zum FH-Studiengang „EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik“ sind erhältlich unter Tel. 07242/72811-3060, sekretariat.mkt (at) fh-wels.at oder www.fh-ooe.at/mkt



