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Aufgrund der Tatsache, dass soziale Probleme von Einzelnen, Gruppen und Gemeinwesen auch strukturelle Ursachen aufweisen und vor dem Hintergrund der fortschreitenden Ökonomisierung aller Lebensbereiche (u.a. auch der Sozialen Arbeit) scheint sozialpolitisches Engagement von Seiten der Sozialen Arbeit mehr denn je Gebot der Stunde. In diesem Sinn formuliert auch der Ethik-Code des IFSW: „SozialarbeiterInnen haben die Pflicht ihre Auftraggeber, Entscheidungsträger, Politiker und die Öffentlichkeit auf Situationen aufmerksam zu machen, in denen Ressourcen unangemessen sind oder in denen die Verteilung von Ressourcen, Maßnahmen und Praktiken unterdrückerisch, ungerecht oder schädlich ist“ (IFSW, Ethics in Social Work, Adelaide 2004, www.sozialarbeit.at).Vor diesem Hintergrund versucht das Forschungsprojekt anhand von Interviews mit ausgewählten Vertreter/innen sozialer Einrichtungen in OÖ und den Sozialsprecher/innen der politischen Parteien in OÖ die Frage nach Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen sozialpolitischer Tätigkeit in ausgewählten Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit in OÖ zu beantworten.
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Die Gemeinden verfügen über Ressourcen im sozialen Kapital; dazu zählen die ehrenamtlichen Tätigkeiten, die Vereine, die freiwilligen HelferInnen und die nachbarschaftlichen Strukturen. Die Menschen beteiligen sich ehrenamtlich unterschiedlich nach persönlichen Motivationsgründen sowie in Bezug auf die jeweilige Lebensphase.Zielsetzung des Projekts war es einerseits, den Begriff „soziales Kapital“ so darzustellen, dass er für Gemeinden als Impuls für die Aktivierung der Menschen, als "einfaches Veränderungs- und Gestaltungsinstrument" im Sinne der Agenda 21 (Nachhaltigkeit) zur Verfügung steht.Andererseits sollte ein Überblick erarbeitet werden, in welchen Handlungsfeldern „soziales Kapital“ Gestalt annehmen kann (Nachbarschaft, Jugend, Ältere, …).Die Entwicklung dieser Projektinhalte war von Beginn an offen, sodass eine weiterführende Diskussion und Verbesserung vor dem Hintergrund der jeweiligen konkreten Gemeinden angestrebt und angeregt wird.
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Die Definition von Qualitätsstandards sowie deren Evaluation haben sich gegenwärtig bereits in zahlreichen privatwirtschaftlichen und öffentlichen Handlungsfeldern etabliert. Die offene Jugendarbeit blieb von diesem Trend jedoch bislang weitgehend unberührt. Aus diesem Grund liegt der Fokus des Projekts zunächst auf der Identifikation von zentralen Zieldimensionen im Bereich der offenen Jugendarbeit in Jugendzentren mittels einer umfassenden Literaturrecherche sowie durch die Realisierung von leitfadengestützten ExpertInneninterviews. Darüber hinaus soll durch eine standardisierte Befragung von Jugendlichen und Jugendzentrumsleitungen in über 40 oberösterreichischen Jugendzentren eine quantitative Datenbasis gewonnen werden, auf deren Basis der Versuch unternommen wird, Unterschiede in den Zieldimensionen durch strukturelle sowie prozessbezogene Divergenzen zwischen den Jugendzentren zu erklären. Das definierte Ziel der Analysen ist es, Handlungsempfehlungen für die Systemebene abzuleiten.
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Regelmäßig lesen und hören wir darüber, dass in der heutigen Zeit Kinder nicht nur durch die Belastungen der Schule, sondern auch durch deren Freizeitgestaltung gestresst seien. Von „Verplanter Kindheit“, „Verterminisierung“ und auch Freizeitstress ist die Rede. Die Gruppe 4 des S09 hat sich diesem Thema angenommen und ging der Frage nach, ob der vermehrte Besuch von organisierten Freizeitaktivitäten bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren psychische und physische Stresssymptome verursachen kann.
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In diesem Forschungsprojekt sollte in Zusammenarbeit mit der Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Soziales des Landes Oberösterreich die Situation pflegender Angehöriger in Oberösterreich näher beleuchtet werden. Von großem Interesse war hierbei vor allem das Belastungserleben der Betroffenen, wie sich formelle Hilfe- und Unterstützungsangebote auf diese Belastung auswirken sowie welche informelle Unterstützung pflegende Angehörige erhalten.Zur Beantwortung der Fragestellungen wurde ein Fragebogen entwickelt, der an die Betroffenen geschickt wurde. Ein weiterer Anspruch unseres Projektes war es, auch jene Personen zu erreichen, die wenig bis keine „offiziellen“ Unterstützungseinrichtungen in Anspruch nahmen und aus diesem Grund erschwert erreichbar waren. Durch die Zusammenarbeit mit Ärzten, Sozialberatungsstellen und Stammtischen für pflegende Angehörige konnte dieser Anspruch realisiert werden.
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Das Projektteam versuchte herauszufinden, welche Faktoren die Entwicklung der beruflichen Identität wie beeinflussen.
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Untersucht wurden Wohneinrichtungen bzw. Formen der stationären Unterbringung in den Bereichen Sozialarbeit mit AsylwerberInnen, psychisch Kranken und Straffälligen/Haftentlassenen.
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Das Forschungsprojekt befasst sich mit dem Diskurs über Case Management auf den Ebenen KlientInnen, MitarbeiterInnen und Leitung innerhalb der Pro Mente am Beispiel der Wohnbetreuung Linz. Ziel ist die Beschreibung der unterschiedlichen Haltungen sowie das Verständnis zum Thema Case Management.
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Haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Caritas in OÖ arbeiten in den verschiedensten Bereichen der Organisation zusammen. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es die gegenwärtige Arbeitssituation von sowie die Zusammenarbeit zwischen haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zu beschreiben. Ausgehend von gegenwärtigen Rahmenbedingungen werden auch zukünftige Entwicklungen thematisiert.
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Erfahrungen und Perspektiven, Kosten und Nutzen dieses spezifischen Sozialjahres aus Sicht der Absolvent/innen, Trägereinrichtungen und politischer Akteure
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Ein Lehrgang zur Sucht und Gewaltprävention wird ein Jahr lang evaluierend begleitet. Die Evaluierungsergebnisse sollten den Veranstaltern Entscheidungshilfe für die zukünftige Gestaltung ähnlicher Lehrgänge sein können. Die Forschungsgruppe hatte so die Chance, Freud und Leid einer Auftragsarbeit zu erleben.
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Im Rahmen einer Forschungswerkstatt an der Fachhochschule für Soziales in Linz wird gemeinsam mit dem OÖ. Blinden- und Sehbehindertenverband (OÖBSV) eine Mitgliederbefragung durchgeführt. Ziele der Erhebung sind die Ermittlung des Status Quo, wodurch der Verein für seine Mitglieder attraktiv ist und sein kann und die Identifikation von Entwicklungspotential des Vereins.
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Im Fokus dieser Untersuchung stehen die Personen, die im Jahr 2008 rund um den ersten vereinbarten Beratungstermin mit einer OÖ Schuldenberatungsstelle den Beratungsprozess beendet haben. Via Leitfadeninterviews werden Motive und Anlässe für diese frühzeitige Beendigung nachgefragt.
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Intention der vorliegenden Studie war die Analyse der Belastungsfaktoren von SchülerInnen der 7. bis 11. Schulstufe. Um ein möglichst umfassendes Bild der SchülerInnen in dieser Altersgruppe zu erhalten, wurden 2699 SchülerInnnen in oberösterreichischen Hauptschulen, Gymnasien, Polytechnischen Schulen, Fachschulen und Berufsbildenden Höheren Schulen befragt.
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Es werden die Ergebnisse einer Bewohnerbefragung zu den Strafwünschen der Linzer Stadtbevölkerung vorgestellt. Besonderes Augenmerk wird auf eventuelle Abhängigkeiten der Strafmentalität von Geschlecht und allfälligen Opfererfahrungen gelegt.
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Im Rahmen eines Zeitzeugenprojekts untersuchten 12 Studierende die Berufserfahrungen von Fürsorgerinnen in der Mitte des 20. Jahrhunderts in Oberösterreich. Mit Hilfe der geschichtswissenschaftlichen Methode der Oral History wurden insgesamt 12 Frauen interviewt. Daraus wurden zum Teil bislang unbekannte Erkenntnisse über Kontinuitäten und Brüche in Ausbildung, Arbeitsalltag, etc. gewonnen – vor allem in Hinblick auf die NS- und Nachkriegszeit. Das Projekt stellt wahrscheinlich eine der letzten Möglichkeiten dar, Zeugnisse erlebter Sozialarbeit aus dem „Dritten Reich“ festzuhalten.
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Die Forschungswerkstatt zum Thema „Stadtteilzeitung“ beschäftigt sich mit der Stadtteilzeitung ALLES FRANCKVIERTEL. Es wurde eine Befragung mit den BewohnerInnen/LeserInnen durchgeführt. Weiter beschäftigten sich die Studierenden mit den Themen: Arbeitsprinzip Gemeinwesenarbeit/Arbeit mit Freiwilligen/Selbstbestimmtes Lernen im Studium. Zum Abschluss der Forschungswerkstatt wurde ein Fest für die BewohnerInnen im Franckviertel von den Studierenden geplant und durchgeführt.
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Ergebnisse der Befragungen von Organisationen, KundInnen und MitarbeiterInnen der BürgerservicestellenMit der „Börse Ehrenamt“ (www.boerse-ehrenamt.at) stellt das Land Oberösterreich eine Plattform zur Verfügung, die darüber informiert, welche Organisationen in Oberösterreich freiwillige MitarbeiterInnen suchen. Die Evaluierung soll einerseits Auskunft über den Bekanntheitsgrad der Börse Ehrenamt bei BürgerInnen nach unterschiedlichen Zielgruppen und bei Organisationen geben, andererseits die Anbindung der „Börse Ehrenamt“ an die Bürgerservicestellen überprüfen.
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Erhebung des Ist-Stands in den Einrichtungen der Volkshilfe OÖ, Caritas OÖ und SOS-MenschenrechterVgl. der Situation in OÖ mit bundesweiten bzw. europäischen Standards bzgl.- Wohnungssituation- Betreuungsschlüssel- Finanzierungsformen, Tagsätze- Arbeitsmöglichkeiten- Ausbildungssituation
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Das Forschungsprojekt „Heimkinder als Eltern“ beschäftigt sich mit Eltern, die in ihrer Kindheit institutionell untergebracht waren.Der Forschungsfokus richtet sich konkret auf folgende Schwerpunkte:- Welche Faktoren haben bei Eltern mit Heimerfahrung zu einer gelingenden Elternschaft beigetragen?- Lassen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Biographie ehemaliger Heimkinder und in deren gegenwärtiger Elternschaft erkennen?- Beeinflussen die Bindungserfahrungen von ehemaligen Heimkindern ihre Elternschaft?- Welche Auswirkungen haben die Erziehungserfahrungen während des Heimaufenthalts auf die spätere eigene Elternschaft bzw. die Erziehung der eigenen Kinder?Die Studierenden beschäftigten sich mit einer systematischen Aufarbeitung der vorhandenen Literatur und führten empirische Untersuchungen durch. Mit Methoden der qualitativen Sozialforschung interviewten sie anhand eines Leitfadeninterviews betroffene Eltern. Weiters wurde mittels einer quantitativen Erhebung die Sichtweise von SozialpädagogInnen in Einrichtungen erhoben, ergänzend dazu wurden auch HeimleiterInnen befragt.
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Das Angebot des Betreubaren Wohnens stand im Mittelpunkt dieses Forschungsprojektes, das sich mit dem Leben im Alter im vertrauten Umfeld beschäftigt. Anhand von Interviews älterer GemeindebürgerInnen der Gemeinde Neumarkt i.M. wurde der Bedarf der Zielgruppe Betreubaren Wohnens erhoben. Die Ergebnisse zeigen konkrete Gestaltungsmöglichkeiten der AkteurInnen der Sozialpolitik in Bezug auf das Angebot des Betreubaren Wohnens und auf das lokale Netzwerk einer Gemeinde auf.
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Eine Studie über die Arbeit im Dritten Erziehungsraum in Oberösterreich mit den Schwerpunkten Arbeitszufriedenheit und Belastungen im Alltag, Zusammenarbeit mit der Jugendwohlfahrt, Image und Identität der SozialpädagogInnen sowie die Abgrenzung zur Sozialarbeit.
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Mit welchen Herausforderungen in der Altenpolitik auf Gemeindeebene sieht sich die Stadtgemeinde Steyregg in den kommen Jahren konfrontiert? Was erwarten die SeniorInnen von „ihrer“ Gemeinde zu diesem Thema. Das Forschungsprojekt „Altenpolitik Steyregg“ versucht Antworten auf diese Fragen zu geben und mögliche innovative Lösungswege aufzuzeigen.
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Es werden die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von AbsolventInnen des Magisterstudiums der Sozialen Arbeit in Linz vorgestellt. Darin wird untersucht, wie die Ausbildungsqualität aus Sicht der Studierenden bewertet wird und ob sich die Ausbildungsinhalte in der sozialarbeiterischen Praxis bewährt haben.
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Im Rahmen der Projektarbeit "Angewandte Methodik im Arbeitsfeld" haben elf Studierende des Studiengangs Sozialarbeit an der Fachhochschule am Campus Linz drei Semester lang eine sozialräumliche Lebensweltanalyse von Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren aus dem Franckviertel betrieben. Ein Sozialforscher und ein Stadtteilarbeiter aus dem Franckviertel begleiteten die Forschungsgruppe während des Forschungsprojekts.
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Zahlreiche Studien belegen, dass Kinder und Jugendlichedurch die hohen Anforderungen und das Belastungspoteneial ihrer sozialen Umwelt - wie Familie, Freizeit und Schule - geprägt werden. Insbesondere die Schule ist in den letzten Jahren verstärkt medialer Kritik ausgesetzt. Es heißt, sie reagiere auf den gesellschaftlichen Wandel, der sich auch auf die Bedürfnisse von Kindern nund Jugendlichen auswirkt, nicht im optimaler Art und Weise. Auf der einen Seite stellen die Schüler mit ihrem Verhalten und ihren Problemen die Pädagogen und die Schule vor schwierige Herausforderungen, auf der anderen Seite wirken sich die schulischen Belastungen auf die Psyche der Kinder und Jugendlichen massiv aus. Schule und Psyche der Kinder stehen in einem engen Verhältnis zueinander, und der Verlauf der Schullaufbahn bildet eine grundlegende Basis für die persönliche Entwicklung der Kinder.
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In Oberösterreich besteht nach Einschätzung von Expertinnen und Experten in der Region Vöcklabruck eine besondere Situation bei Drogen konsumierenden Jugendlichen. Gemeinsam mit Streetworkerinnen und Streetworkern sowie der Drogenberatungsstelle Ikarus wurde vor Ort versucht, einen direkten Zugang zu den Drogenkonsumentinnen und -konsumenten, ihren Lebenslagen und Konsummustern zu erhalten. Die daraus gewonnen Erkenntnisse über die Ursachen der Konsumproblematik sollen neue Ansätze und Interventionsformen ermöglichen und die Diskussion darüber fördern. Denn Basis von Präventionsarbeit ist, Kenntnis über die Situation des Drogen- und Substanzkonsums bei den Betroffenen zu haben, also zu wissen, was sich diesbezüglich "so tut".
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Ziel dieses Forschungsprojekt war, zu untersuchen, ob und wie Vertreibung von wohnungslosen Menschen im öffentlichen Raum in Linz stattfindet und ob Veränderungen im Umgang mit wohnungslosen Menschen im Hinblick darauf erwartet oder befürchtet werden, dass Linz Kulturhauptstadt 2009 ist.
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Das Forschungsprojekt "Interkulturelle Kompetenz in Ausbildung und Praxis Sozialer Arbeit" entstand aus den Erfahrungen von StudentInnen, dass Interkulturelle Komtetenz ein präsentes Thema in der Praxis ist und gleichzeitig einen zu geringen Stellenwert in der Ausbildung am Fachhochschul-Studiengang für Sozialarbeit in Linz hat. Aus diesem Grund forderten einige StudentInnen im Rahmen der Forschungswerkstatt ein Forschungsprojekt zu dieser Thematik ein. Die zentrale Forschungsfrage, welche den gesamten Erhebungen zu Grunde liegt, lautet: "Welche Relevanz hat Interkulturelle Kompetenz in der Praxis sozialer Arbeit und wie weit wird die Ausbildung zum(r) SozialarbeiterIn an österreichischen Fachhochschul-Studiengängen für Soziale Arbeit diesen Ansprüchen gerecht?"
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Beim F&E-Projekt "Kids in the Street" gingen wir davon aus, dass Kinder, die keine außerschulischen Betreuungseinrichtungen (z.B. Hort, Ganztagesschule, Nachmittagsbetreuung) oder Angebote der offenen Jugendarbeit bzw. Vereinsangebote besuchen, ein erhöhtes Risiko haben, "auffällig" zu werden. Mit dem Begriff "auffällig" ist hier gemeint, dass sie z.B. durch Schulschwänzen, Ladendiebstähle, Sachbeschädigungen usw. auffällig und so der Jugendwohlfahrtsbehörde gemeldet werden. Die MelderInnen können PädagogInnen, NachbarInnen, Eltern von KlassenkollegInnen usw. sein. Da eine Erhebung im gesamten Stadtgebiet Linz unsere Kapazitäten überstiegen hätte, haben wir uns auf ein Gebiet - den statistischen Bezirk Schörgenhub - geeinigt.
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Die Idee zur Studie entstand in der Beratungsstelle für Suchtfragen Point aus folgender Situation: Einerseits handelte es sich bei den Personen, die sich in der Substituiertzenbehandlung (Erstzdrogenprogramm) befanden oder in diese einsteigen wollten, um ein stetig anwachsendes und sehr heterogenes Klientel der Beratungsstelle und es gab innerhalb der Einrichtung und seitens der Vernetzungspartner immer mehr Fragen zu der Lebenswelt und Lebensrealität der KlientInnen und, wie man dieses Klientel sinnvoll unterstützen bzw. welcher administrative Rahmen und welches Beratungsangebot nützlich sein könnten. Andererseits gab es bereits seit 1989 die Ergebnisse einer Berfragung zur Substituiertenbehandlung.
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In der derzeitigen Veränderung der sozialen Einrichtungen ist der Gedanke der strukturellen Bereinigung, der Effizienz und Effektivität allgegenwärtig. Nicht erst jetzt wird Supervision von vielen Einrichtungen als ein Instrument der Qualitätssicherung gesehen und auch als solches im Rahmen der Qualitätssicherung dargestellt. Dieses Bekenntnis deckt sich nicht immer mit den praktischen Erfahrungen - ein Grund, dieser Frage nachzugehen.
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Die Ausgangslage des vorliegenden Projektes ist maßgeblich von den jüngeren Entwicklungen der Sozialhilfe in Oberösterreich geprägt. Das oberösterreichische Sozialhilfegesetz 1998, das am 1. Jänner 1999 in Kraft getreten ist und somit das alte Gesetz von 1973 außer Kraft gesetzt hat, wurde damalig von der Fachwelt als großer Fortschritt in der österreichischen Sozialgesetzgebung betrachtet. Heute, rund sieben Jahre nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes, hat sich die oberösterreichische Sozialhilfepraxis in vielen Bereichen gewandelt. Die Untersuchung dieser Veränderungen und eine Erhebung des Status Quo der oberösterreichischen Sozialhilfelandschaft sind zentraler Teil vorliegender Forschungsarbeit. Den Befragungen von Beschäftigten im Bereich der offenen Sozialhilfe sowie von Betroffenen kommt eine bedeutende Rolle zu, würde sich doch der hohe Anspruch der Forschungsgruppe, Optimierungspotentiale für die Praxis aufzuzeigen, ohne die Erfahrungen von PraktikerInnen und Betroffenen nicht erfüllen lassen.
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Um ein "zielsicheres" Ausleseverfahren für BewerberInnen des Studienganges für Sozialarbeit zu schaffen, benötigte es unterschiedliche Überlegungen, die aus den Erfahrungen und dem Bedarf an Voraussetzungen in den Berufsfeldern resultieren. Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden zwei Ziele angestrebt: Inhaltlich stand die Analyse bestehender Aufnahmeverfahren unter Berücksichtigung nationaler wie internationaler Standards sowie der Versuch, ein angemessenes Modell für den Standort Linz (Studiengang Sozialarbeit) zu einwickeln im Mittelpunkt. Methodisch ging es um die Vermittlung projektbezogener Arbeitskriterien und um die Anwendung im spezifischen Lernfeld.
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Auf Basis der Forschungsfrage " Welchen Unterstützungsbedraf haben Eltern vor, während und nach der Fremdunterbringung ihrer Kinder aus ihrer Sicht und aus der Sicht von ExternInnen?" wurde von folgenden Hypothesen ausgegangen: Die Entwicklung von fremd untergebrachten Kindern und deren Eltern kann durch gezielte Elternarbeit aufeinander abgestimmt werden. Die Ressourcen der Eltern können durch gezielte Förderung unt entsprechende Unterstützung erweitert und/oder aktiviert werden. Elternarbeit kann die bestehende Beziehung zwischen Eltern und Kindern fördern, verbessern und fördern. Elternarbeit zielt auf die Stärkung und Erweiterung der Kompetenzen von Kindern und Eltern. Eltern werden befähigt, in einer für sie angemessenen Weise für ihre Kinder zu sorgen. Eltern werden unterstützt, die problemerzeugenden Lebensbedingungen, die zur Fremdunterbringung ihrer Kinder geführt haben, zu bewältigen. Eine gelungene Elternarbeit setzt schon am Beginn der Unterbringung an. Ziel der Arbeit war es, dieses komplexe Thema aus den unterschiedlichsen Blickwinkeln zu beleuchten.
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Die Idee zu diesem Studienprojekt entstand im Zuge jahrelanger Arbeit in der sozialpädagogischen Betreuung bei DSA Daniela Aigner (Soziale Initiative). Sie stellte sich die Frage: Welche längerfristige Wirkung hat die Einzelbetreuung, wo stehen die Jugendlichen, die einmal von der Sozialen Initiative betreut wurden? Während die Ideenbringerin als Fixstarterin (praktischer Anteil) feststand, wurde nach einem zweiten Part für den wissenschaftlichen Anteil gesucht, und die die Studiengangsleiterin Prof. (FH) Dr. Marianne Gumpinger in Person von Prof. (FH) Dr. Paul Brandl gefunden. Die unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen, verbunden mit einem guten Miteinander-Können, waren der Humus für diese Projektarbeit. Damit konnten auch Konfliktpunkte im Projekt gemeinsam gut bewältigt werden und der Auftrag zur Evaluation der Einzelbetreuung bestmöglich erfüllt werden. Die Grenzen des Projekts lagen bei den angewandten Forschungsmethoden. Obwohl drei verschiedene Methoden - Fragenbogen, Klientenkonfrenz, Interview - eingesetzt wurden, sind die Ergebnisse als magere Ausbeute intensiver gemeinsamer Bemühungen zu sehen. Sie können in keinem Fall als wissenschaftlich fundierte Aussagen zur Evaluation der Sozialen Initiative herangezogen werden. Vielmehr können wir Aussagen zur schwierigen Beforschbarkeit des Klientels treffen und die gemachten Erfahrungen schildern.
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