F&E Projekte
PROJEKT
3D-Rapid Prototyping for Medical Applications (3D-MeMo)
FAKTEN
Status
In einem ersten Schritt werden Bildgebungs- und Modellerstellung mit dem weiterführenden Ziel der Integration der Technologie der 3D-Modellerstellung in den klinischen Alltag aufeinander abgestimmt. Wichtig ist dabei das Ineinandergreifen von medizinisch
Projekt-Leiter
Dipl.-Ing. Reinhard Hainisch
Firma
Gespag OÖ
Kurzbeschreibung
Die Entwicklung von 3D-Bildgebungsverfahren in der Medizintechnik der letzten Jahre ermöglicht nicht nur eine bessere Visualisierung des Körperinneren, es ist nun auch möglich aus Computertomographie (CT)- und Magnetresonanztomographie (MR)-Bildern reale physische Modelle mittels Rapid Prototyping Technologien schnell und kostengünstig zu erzeugen. Mit Hilfe eines realen 3D-Modells ist es dem Chirurgen möglich, eine exakte Operationsplanung durchzuführen. Aus den Schichtbildern der Bildgebenden Verfahren läßt sich ein virtuelles 3D-Modell berechnen. Am Fachhochschul-Studiengang Medizintechnik ist es möglich, über einen 3D-Drucker diese Daten als echtes 3D-Modell zu rekonstruieren. Bei diesen Modellen können ähnliche Materialeigenschaften wie von realen menschlichen Knochen erzielt werden. Dadurch ist es dem Chirurgen möglich schon in der Operationsplanung das Modell wie einen echten Knochen zu bearbeiten und die vielversprechenste und schonenste Strategie zu evaluieren oder den exakten Einsatz von Implantaten zu planen. Die Modelle können während der Operation als Vorlage dienen oder auch in der chirurgischen Ausbildung ein Training realistischer Eingriffe ermöglichen. Auch für die patientenspezifische Fertigung von Implantaten sind 3DModelle unerläßlich. Es bietet sich auch an, die Modelle als Passform für die Fertigung der Implantate zu nutzen. Neue Materialien werden in Zukunft auch die direkte Fertigung von Implantaten, welche vom Körper resorbiert werden können, ermöglichen.
DETAILS
Ausgangssituation / Motivation / Einleitung
Ziel ist die Integration der 3D-Modellierung in den klinischen Betrieb, um den Einsatz von individuellen Modellen in der Operationsplanung als Standard bei komplexen Operationen zu etablieren. Zum Wohle des Patienten kann dies das Risiko einer Operation minimieren und eine erhebliche Zeitersparnis im Operationssaal bedeuten.


