F&E Projekte

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Miniendoskopie - Rundscanner

Um aus einer begrenzten Bildqualität bei der Verwendung von Miniendoskopen in der Mikrochirurgie verbesserte diagnostische Aussagen treffen zu können, wird ein System entwickelt, welches eine verbesserte Darstellung des untersuchten Bereiches ermöglicht. Ausgehend von einer konkreten medizinischen Problemstellung, die Innenwand eines Blutgefäßes nach erfolgter Anastomose (Nähen von Blutgefäßen) zu kontrollieren, wird das Projekt Miniendoskopie - Rundscanner in Kooperation mit dem Mikrochirurgischen Ausbildungszentrum (MAZ) unter der technischen Leitung von DI R. Hainisch und der medizinischen Betreuung von OA Dr. Schöffl am Studiengang Medizintechnik durchgeführt. Aufgabenstellung aus ärztlicher Sicht ist die Verbesserung der Beurteilungsgüte von Anastomosen nach mikrochirurgischen Eingriffen. Bei dieser Anwendung wird ein sehr dünnes Endoskop (Durchmesser

Artificial Robotic Manipulator for disabled people (ARM)

In diesem Projekt wird am Fachhochschul-Studiengang für Medizintechnik in Linz ein künstlicher ARM, der als Manipulator schwerstbehinderten Menschen das Leben erleichtern soll, entwickelt. Im Fokus steht eine praxistaugliche Lösung, welche auf die besonderen Ansprüche zukünftiger Benutzer Rücksicht nimmt. Für einen Menschen, der von der Halswirbelsäule ab gelähmt ist, stellt eine einfache Tür ein Hindernis dar, welches nur mit Hilfe eines anderen Menschen umgangen werden kann. Es gibt bereits Steuereinrichtungen, um den Menschen eine autonome Mobilität mit ihrem Rollstuhl zu ermöglichen, doch für einfache Tätigkeiten wie einen Getränkebecher zu nehmen, einkaufen zu gehen oder eben eine Tür zu öffnen, wird eine steuerbare Greifeinrichtung benötigt. Die Steuerung eines solchen ARM soll auch mit der eingeschränkten Bewegungsfähigkeit des Betroffenen möglich sein. Es sollen zur Interaktion mit dem künstlichen ARM schon bekannte und etablierte Interface-Technologien untersucht und alternative Möglichkeiten eruiert werden.

3D-Rapid Prototyping for Medical Applications (3D-MeMo)

Die Entwicklung von 3D-Bildgebungsverfahren in der Medizintechnik der letzten Jahre ermöglicht nicht nur eine bessere Visualisierung des Körperinneren, es ist nun auch möglich aus Computertomographie (CT)- und Magnetresonanztomographie (MR)-Bildern reale physische Modelle mittels Rapid Prototyping Technologien schnell und kostengünstig zu erzeugen. Mit Hilfe eines realen 3D-Modells ist es dem Chirurgen möglich, eine exakte Operationsplanung durchzuführen. Aus den Schichtbildern der Bildgebenden Verfahren läßt sich ein virtuelles 3D-Modell berechnen. Am Fachhochschul-Studiengang Medizintechnik ist es möglich, über einen 3D-Drucker diese Daten als echtes 3D-Modell zu rekonstruieren. Bei diesen Modellen können ähnliche Materialeigenschaften wie von realen menschlichen Knochen erzielt werden. Dadurch ist es dem Chirurgen möglich schon in der Operationsplanung das Modell wie einen echten Knochen zu bearbeiten und die vielversprechenste und schonenste Strategie zu evaluieren oder den exakten Einsatz von Implantaten zu planen. Die Modelle können während der Operation als Vorlage dienen oder auch in der chirurgischen Ausbildung ein Training realistischer Eingriffe ermöglichen. Auch für die patientenspezifische Fertigung von Implantaten sind 3DModelle unerläßlich. Es bietet sich auch an, die Modelle als Passform für die Fertigung der Implantate zu nutzen. Neue Materialien werden in Zukunft auch die direkte Fertigung von Implantaten, welche vom Körper resorbiert werden können, ermöglichen.

Artificial Robotic Manipulator for disabled people (ARM)

In diesem Projekt wird am Fachhochschul-Studiengang für Medizintechnik in Linz ein künstlicher ARM, der als Manipulator schwerstbehinderten Menschen das Leben erleichtern soll, entwickelt. Im Fokus steht eine praxistaugliche Lösung, welche auf die besonderen Ansprüche zukünftiger Benutzer Rücksicht nimmt. Für einen Menschen, der von der Halswirbelsäule ab gelähmt ist, stellt eine einfache Tür ein Hindernis dar, welches nur mit Hilfe eines anderen Menschen umgangen werden kann. Es gibt bereits Steuereinrichtungen, um den Menschen eine autonome Mobilität mit ihrem Rollstuhl zu ermöglichen, doch für einfache Tätigkeiten wie einen Getränkebecher zu nehmen, einkaufen zu gehen oder eben eine Tür zu öffnen, wird eine steuerbare Greifeinrichtung benötigt. Die Steuerung eines solchen ARM soll auch mit der eingeschränkten Bewegungsfähigkeit des Betroffenen möglich sein. Es sollen zur Interaktion mit dem künstlichen ARM schon bekannte und etablierte Interface-Technologien untersucht und alternative Möglichkeiten eruiert werden.

Miniendoskopie - Rundscanner

Um aus einer begrenzten Bildqualität bei der Verwendung von Miniendoskopen in der Mikrochirurgie verbesserte diagnostische Aussagen treffen zu können, wird ein System entwickelt, welches eine verbesserte Darstellung des untersuchten Bereiches ermöglicht. Ausgehend von einer konkreten medizinischen Problemstellung, die Innenwand eines Blutgefäßes nach erfolgter Anastomose (Nähen von Blutgefäßen) zu kontrollieren, wird das Projekt Miniendoskopie - Rundscanner in Kooperation mit dem Mikrochirurgischen Ausbildungszentrum (MAZ) unter der technischen Leitung von DI R. Hainisch und der medizinischen Betreuung von OA Dr. Schöffl am Studiengang Medizintechnik durchgeführt. Aufgabenstellung aus ärztlicher Sicht ist die Verbesserung der Beurteilungsgüte von Anastomosen nach mikrochirurgischen Eingriffen. Bei dieser Anwendung wird ein sehr dünnes Endoskop (Durchmesser

3D-Rapid Prototyping for Medical Applications (3D-MeMo)

Die Entwicklung von 3D-Bildgebungsverfahren in der Medizintechnik der letzten Jahre ermöglicht nicht nur eine bessere Visualisierung des Körperinneren, es ist nun auch möglich aus Computertomographie (CT)- und Magnetresonanztomographie (MR)-Bildern reale physische Modelle mittels Rapid Prototyping Technologien schnell und kostengünstig zu erzeugen. Mit Hilfe eines realen 3D-Modells ist es dem Chirurgen möglich, eine exakte Operationsplanung durchzuführen. Aus den Schichtbildern der Bildgebenden Verfahren läßt sich ein virtuelles 3D-Modell berechnen. Am Fachhochschul-Studiengang Medizintechnik ist es möglich, über einen 3D-Drucker diese Daten als echtes 3D-Modell zu rekonstruieren. Bei diesen Modellen können ähnliche Materialeigenschaften wie von realen menschlichen Knochen erzielt werden. Dadurch ist es dem Chirurgen möglich schon in der Operationsplanung das Modell wie einen echten Knochen zu bearbeiten und die vielversprechenste und schonenste Strategie zu evaluieren oder den exakten Einsatz von Implantaten zu planen. Die Modelle können während der Operation als Vorlage dienen oder auch in der chirurgischen Ausbildung ein Training realistischer Eingriffe ermöglichen. Auch für die patientenspezifische Fertigung von Implantaten sind 3DModelle unerläßlich. Es bietet sich auch an, die Modelle als Passform für die Fertigung der Implantate zu nutzen. Neue Materialien werden in Zukunft auch die direkte Fertigung von Implantaten, welche vom Körper resorbiert werden können, ermöglichen.