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04. November 2011

Medizintechnik Summer-School Erlangen-Linz 2011 für begabte Studierende

Die erste bayerisch-oberösterreichische Summer School für Medizintechnik veranstalteten das Zentralinstitut für Medizintechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Fakultät für Gesundheit und Soziales der FH Oberösterreich vom 26.-30. September 2011 für 20 besonders begabte Studierende der beiden Institutionen. Bayern und insbesondere die Region um Erlangen gehören zu den europäischen Hochburgen der Medizintechnik.

„Unser Ziel ist es, begabten Studierenden einen fachlich vertieften und praxisnahen Einblick in besonders relevante Technologiefelder der Medizintechnik zu ermöglichen“, so die Professoren Dr. Joachim Hornegger aus Erlangen und Dr. Martin Zauner MSc aus Linz. Die Summer-School wird jährlich durchgeführt. Nach dem Start im Erlanger „Medical Valley“ am Zentralinstitut für Medizintechnik wird 2012 der Campus Linz der FH Oberösterreich Veranstaltungsort sein.

Unternehmenskontakte schärfen Praxisbezug

„Neben ausgewählten Fachvorträgen ist uns wichtig, Firmenvisiten und praktische Projektarbeiten in diese Woche zu integrieren“, betonen die Leiter der Summer-School Prof. (FH) Dr. Andreas Lindbaum aus Linz und Dr. Kurt Höller MBA aus Erlangen. Die hohe Interdisziplinarität der Medizintechnik erfordere die Fähigkeit, ingenieur- und naturwissenschaftliche Disziplinen zusammen zu führen und in sicheren Medizinprodukten weiterzuentwickeln. Zukünftige Entwicklungen zeigten auch die Partner der Summer-School Siemens Healthcare, Fraunhofer IIS und Adidas sowie das Cluster-Netzwerk Medical Valley EMN. Dabei wurden Themen wie Entwicklungen in Strahlentherapie und Röntgenbildgebung, Neuromorphic Computing, Medizinelektronik und Medizinprodukte-Software oder die Zukunft der OCT-Bildgebung behandelt.
„Neben den spannenden Vorträgen waren für mich die Firmenbesuche und das Kennenlernen der Universitätsstadt Erlangen besondere Erlebnisse. Zu sehen, wohin sich die Medizintechnik entwickeln kann, ist für mich eine besondere Motivation, mich in dieser Branche künftig zu engagieren“, sagt Daniela Waltritsch, die anstrengende Projekttage mit ihren MitstudentInnen in einer Fränkischen Wirtsstube ausklingen ließ.