
Wissenschaftliche Abschlussarbeiten (Diplom-, Master- und Bachelorarbeiten) befassen sich mit praxisbezogenen Fragestellungen und werden oft anhand konkreter Aufgabenstellungen zusammen mit Unternehmen durchgeführt. Sie geben Gelegenheit zur persönlichen Vertiefung in ein spezifisches Thema. Diese Form der Zusammenarbeit wird von den FH-Studiengängen forciert und unterstützt.
Themen für Abschlussarbeiten können entweder aus der Aufgabenstellung eines Projekts des vorangehenden Semesters heraus entstehen oder sie werden von Unternehmen explizit vorgeschlagen. Dabei sind folgende Punkte wichtig:
Vorschläge für Abschlussarbeiten sollten am besten direkt an den jeweiligen Studiengang gerichtet werden und zumindest folgende Informationen beinhalten:
Themenvorschläge für Abschlussarbeiten können jederzeit eingebracht werden, sollten jedoch bis spätestens Anfang Dezember vorliegen, damit sie im nachfolgenden Sommersemester berücksichtigt werden können.
Grundsätzlich wird für jede Abschlussarbeit innerhalb des FH-Studiengangs ein fachlich zuständiger Betreuer nominiert. Zusätzlich sollte innerhalb des Partner-Unternehmens eine mit dem Thema vertraute Person verfügbar sein, die zusammen mit dem FH-Betreuer die inhaltliche Begleitung der Abschlussarbeit übernimmt.
Häufig werden in Abschlussarbeiten innovative Themen bearbeitet, die für die Partner-Unternehmen neues Wissen und technologischen Fortschritt bringen. Um in solchen Fällen die berechtigten Interessen der Unternehmen zu schützen, besteht die Möglichkeit, Abschlussarbeiten nach ihrer Fertigstellung mit einem Sperrvermerk zu versehen. In diesem Fall kann Dritten die Einsicht bis zu einem Zeitraum von 5 Jahren verwehrt werden. Dies gilt übrigens auch für die an die Österreichische Nationalbibliothek zu übermittelnden Pflichtexemplare.