Akademische/r Sicherheitsexperte/in für Informations- und Kommunikations-Technologie

Der Schutz von Computersystemen vor unabsichtlicher oder kriminell motivierter Beschädigung von innen und außen ist von vitalem Interesse, ebenso wie der Schutz vor Missbrauch von geschützen Daten. Speziell in kritischen Anwendungen, wie dem elektronischen Geldverkehr, der Verwaltung von elektronischen Dokumenten und dem Umgang mit personenbezogenen Datenbeständen sind Sicherheit und Schutz vor nichtautorisiertem Zugriff zentrale Themen. Zusätzliche Sicherheitsprobleme ergeben sich durch den zunehmenden Ausbau der globalen Vernetzung, den Einsatz von Wireless- und Mobilfunktechnologie und den wachsenden internationalen Datenaustausch. Speziell die Offenheit des Internets erhöht den Bedarf nach ständig neuen Sicherungsvorkehrungen, die technisch und organisatorisch umgesetzt werden müssen. Computerviren stellen in diesem Zusammenhang ein ständiges und schwer kalkulierbares Risiko dar. Der Schutz einzelner Benutzergruppen (z.B. Kinder und Jugendliche) vor adversivem Material ist technisch anspruchsvoll und bedarf hoch entwickelter Techniken. Die systematische Überwachung von Computersystemen, sowie die Aufdeckung und die Rückverfolgung von Angriffen sind wichtige Maßnahmen im Rahmen umfassender Sicherheitskonzepte.

Abschluss:
Akademischer Sicherheitsexperte für Informations- und Kommunikationstechnologie

Studiendauer / Organisationsform: 
4 Semester / berufsbegleitend

Anforderungen an die StudentInnen:
Engagement, Teamfähigkeit, hohe Kommunikationskompetenz, ganzheitliches Denken

Gliederung:
1. – 2. Sem.: Grundstudium
3. – 4. Sem.: Vertiefungsstudium

Praktikum während des Studiums:
einsemestrige Arbeit an einem eigenständigen, komplexen Projekt

Besonderheiten:
Es werden Studienbeiträge pro Semester eingehoben.

Fremdsprachen:
Englisch (Pflicht)