MasterstudiumKommunikation, Wissen, Medien
Infoblatt StudiengangFH OÖ Info-BroschüreKommunikation, Wissen, Medien
Studienplan
| Module | Semester | |||
| 1. | 2. | 3. | 4. | |
| Vertiefungsmodule | ECTS-Punkte | |||
| Organisationales Lernen und Innovation | - | - | 4.5 | - |
| ICT-Ethics und Medienrecht | - | - | 4.5 | - |
| Gestaltung interaktiver Systeme | 4.5 | - | - | - |
| Netzgestützte interpersonelle und interkulturelle Kommunikation | 4.5 | - | - | - |
| Visuelle Kultur | 4.5 | - | - | - |
| Web Cultures | - | - | 4.5 | - |
| Social Web | 4.5 | - | - | - |
| Medienpädagogik | - | - | 4.5 | - |
| Pflichtmodule | ECTS-Punkte | |||
| Wissen in Organisationen: Von der Wirklichkeit zu Daten und zurück | 6 | - | - | - |
| Konzeption und Webprojektmanagement | 4.5 | - | - | - |
| Change Management | - | 6 | - | - |
| Kommunikation & Management | - | 6 | - | - |
| Informationsvisualisierung | - | 4.5 | - | - |
| Online Relations | - | 4.5 | - | - |
| Semantic Web and Information Retrieval | - | 4.5 | - | - |
| Lernarrangements & Lebensbegleitendes Lernen | - | 4.5 | - | - |
| Research Seminare | 3.5 | 2 | 2 | 4 |
| Projekt | 7 | 7 | - | - |
| Niveauausgleichendes Pflichtmodul: Datenstrukturen und Modellierung | 3 | - | - | - |
| Thesis Project and Master Thesis | - | - | 14.5 | 26 |
Modul
Kompetenzerwerb
Die Absolventin/der Absolvent weiß, wie individuelles und kollektives Lernen in organisationalen Settings unterstützt werden kann. Sie/er versteht die führenden Konzepte aus den Bereichen Wissensschaffung, Innovation und Organisationales Lernen. Sie/er besitzt umfangreiches Methoden-Know-How, um Lern- und Wissensregenerierungsprozesse in einer Organisation zu unterstützen, die von einfachen Face-to-Face-Methoden wie Kaffeeküchen bis hin zum komplexen Einsatz von Multimedia-Umgebungen reichen.
Lehrveranstaltungen
Kreativität
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
1,5
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Es werden Techniken zur Förderung von Kreativität und Innovation erlernt, die einerseits für individuelle kreative Problemlösungen, andererseits in Gruppen/Organisationen für innovative Ideengenerierung eingesetzt werden können (z.B. 6-Hut-Methode, Morphologischer Kasten, Szenariotechnik, Delphi-Technik, Kraftfeldanalyse). Darüber hinaus werden Entstehungsbedingungen für Kreativität und Innovation (personale, organisationale, gesellschaftliche Rahmenbedingungen), Systemdenken (und über die Systemgrenzen hinausdenken) thematisiert.
Organisationales Lernen & Wissenschaffung
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Theorien und Modelle des organisationalen Lernens und der Wissensschaffung; Konzepte der Lernenden Organisation und Lerndenen Region; Lern-, Wissens- und Innovationskultur; Vertiefung in ausgewählten Methoden des organisationalen Lernens und des Knowledge Sharing und der Wissensschaffung (z.B. World Café, Dialog, Presencing); Unterstützungsmöglichkeiten durch Informationssysteme.
Modul
Kompetenzerwerb
Upon completion of this module, students will be able to identify and critically analyze situations that might place the legal and ethical integrity of their employing company into question. Online and digital technologies have rapidly reshaped the ways in which we view concepts such as privacy, ownership, and access in light of the information life cycle (creation, sharing, and organization). Laws are constantly revising in response to changing technologies, so it is imperative that students and employees remain informed about their rights and also to ensure that the company and its employees are not participating in illegal activities; however, as laws cannot keep up with such rapidly changing technologies, ethics fills in where the laws are lacking, acting as a guide and providing a way to both inform the creation of laws and also consider them critically. It is in this module that students will gain an introductory awareness of media laws and information ethics in both national (Austrian) and international contexts that they may then apply to not only current but also future situations as both employees and users; further, students will gain practice in applying these methods across a variety of situations (e.g. in case studies). As a result of this combination of theoretical and applied approaches, students will be able to understand and appreciate their legal and ethical responsibilities in the workplace, especially related to online communication; recognize conflicting legal and ethical viewpoints and be able to critically evaluate, resolve, and/or negotiate between them; argue their own legal and ethical opinion; express themselves clearly and critically in writing; and become conscious of the relationship between laws and ethics. Topics in this module may also include a history of media law and information ethics, the challenges of global ethics, and research and professional ethics. Such module is not meant to be prescriptive or to influence the opinions of students, but instead to teach them the ability to think critically while simultaneously developing respect for other ethical and legal perspectives and systems. This module is intended to provide an introductory awareness of and reflection upon legal and ethical issues in information technology, specifically online, and will not train students to become professional lawyers or ethicists.
Lehrveranstaltungen
Information and Communication Technology Ethics
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
The course will provide an introduction to ethical theories in light of new and emergent computer and telecommunication technologies. Such issues that will be considered from various ethical perspective in light of classical and contemporary philosophy may include, but are not limited to: privacy, censorship and intellectual freedom, intellectual property and ownership, the digital divide, globalization, identity and representation online, and cross-cultural or intercultural ethics, information security and trust. Students will become familiar with professional codes of ethics and models of professionalism in the computer and technical fields. Students will learn to recognize and critically analyze ethical challenges, negotiate conflicting ethical viewpoints, and successfully argue their own positions, both in speaking and in writing, thereby contributing to this ongoing discourse.
Medienrecht
Semester:
3.Semester
Typ:
Vorlesung / Pflicht
ECTS-Punkte:
1,5
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Die Veranstaltung bietet einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Ausprägungen des Kommunikationsrechts: Angefangen mit vertragsrechtlichen Aspekten, die bspw. bei Vertraulichkeitsvereinbarungen relevant werden und wo das Recht am geistige Eigentum und damit urheberrechtliche Erwägungen und die Eigenheiten von Open Source und Open Access gezielt erarbeitet werden. In diesen Zusammenhang gehören auch Erörterungen zum Namens-, Marken- und Kennzeichenrecht.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Persönlichkeitsrechte. Neben den Grundlagen des Datenschutzrechts, wird den Studenten hier aufgezeigt, welche Schweige- und Informationspflichten sich bspw. aus dem Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht ergeben können. Es wird verdeutlicht, wie Auskunfts- und Informationspflichten bzw. -ansprüche des Einen dem Geheimhaltungsinteresse und dem Recht an der informationellen Selbstbestimmung des Anderen entgegenstehen können. Außerdem werden die Grundlagen des Wettbewerbsrechts, das gerade in der Unternehmenskommunikation eine große Rolle spielt, sowie des Presse- und Rundfunkrechts, das besonders für Medienunternehmen äußerst relevant ist, dargestellt. Schließlich werden internationale Aspekte, vom internationalen Privat- und Prozessrecht, über europäische Einflüsse und Regelungen, bis hin zu UN-Abkommen entsprechend ihrer wachsenden Bedeutung in einer globalisierten und mittels Internet vernetzen Welt aufgezeigt.
Modul
Kompetenzerwerb
Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage benutzer- und aufgabenbezogene Anforderungen an interaktive Systeme zu erheben, und darauf aufbauend geeignete sozio-technische Systeme und Benutzerschnittstellen zu entwerfen und zu evaluieren. Er/Sie verfügt über theoretische und methodische Kenntnisse zur Erhebung und Analyse sozialer Handlungsvollzüge und Arbeitsprozesse und kann entsprechende Ergebnisse effektiv auf die Gestaltung interaktiver Systeme anwenden. Er/Sie ist mit Verfahren und Techniken der partizipativen und iterativen Produktentwicklung sowie des Prototypings vertraut und kann Anforderungen und Designideen klar kommunizieren. Für die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Anwender und Entwickler verfügt er/sie des Weiteren über Kompetenz zur Moderation und Anleitung entsprechender Gruppenprozesse.
Lehrveranstaltungen
Interaction Design
Semester:
1.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Wahlpflicht
ECTS-Punkte:
4,5
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Theoretische Grundlagen menschlichen Handelns und Arbeitens
Methoden der Erhebung, Darstellung und Analyse von sozialen Handlungsvollzügen und Arbeitsprozessen, benutzer- und aufgabenorientierte Anforderungsanalysen, Iterative Prototyping, Brain und Act-Storming, Partizipatives Design, Konzeptentwicklung, Prinzipien des Handlungs-, Interaktions- und Interfacedesigns, Evaluation interaktiver Systeme
Modul
Kompetenzerwerb
Absolventinnen und Absolventen kennen die erforderlichen Grundlagen von Teamarbeit, Vertrauen in Teams, virtueller Projektarbeit und interkultureller Kommunikation und sind in der Lage, dieses Wissen bei der Gestaltung der technologie-gestützten Umgebungen zu berücksichtigen. Sie sind vertraut mit gängigen Softwaretools, die für die Unterstützung von verteilten Teams und Organisationen eingesetzt werden und können diese entsprechend konfigurieren und integrieren, um eine funktionierende Unterstützung zu gewährleisten. Sie entwickeln soziale Regeln und Vereinbarungen, welche das Arbeiten im verteilten Team, Organisationen und interkulturellen Kontexten unterstützen und helfen, vorhersehbare Probleme auf ein Minimum zu reduzieren. Sie wählen zu jedem Kommunikationsanlass adäquate Medien aus und setzen diese bedarfsorientiert ein. Sie trainieren Stakeholdergruppen im Umgang und im Einsatz dieser Medien in komplexen Kommunikationssituationen. In diesem Modul steht der adäquate und bedarfsorientierte Einsatz von Technologien zur Unterstützung sozialer Interaktion in Organisation und virtuellen Arbeitsteams im Vordergrund. Die Absolventin/der Absolvent verfügt über grundlegende interkulturelle Kompetenz, um einerseits selbst in interkulturellen Setting zu arbeiten, andererseits die Arbeit in multikulturellen Teams und deren Anforderungen zu verstehen. Die Absolventin/der Absolvent ist in der Lage Community-Konzepte zu entwickeln, (Online) Communities aufzubauen und zu managen. Er/sie verhindert so Misserfolge beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Communities. Sie/er vernetzt ExpertInnen, führt die Community in eine produktive Phase, die tatsächlich Mehrwert für eine Organisation oder Region bringt. Sie/er erkennt entsprechend der Wissensökonomie in Netzwerken und (Online)Communities einen Innovationstreiber. Neben ihrem/seinem Web-Know-How und Projektmanagementwissen, zeichnet sich der Absolvent/die Absolventin durch ein tiefgreifendes Verständnis von sozialen Prozessen und Phänomenen in Communities (Gruppenprozesse in realen und virtuellen Gruppen, Themen wie Vertrauen, Lernen, Wissensaustausch, Motivation, ...) aus. Sie/er kennt den natürlichen Lebenszyklus von Communites (Initierung, Wachstum, Reife, Veränderung) und kann - adäquat zum Zyklus - Maßnahmen setzen, die der Community hilft, sich weiterzuentwickeln.
Lehrveranstaltungen
Community Building und Management
Semester:
1.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Wahlpflicht
ECTS-Punkte:
1,5
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Konzeption, Planung und Aufbau sowie Koordination, Unterstützung und Weiterentwicklung einer (Online) Community aus den Perspektiven Mensch, Organisation und Technik. Strategien und Prinzipien des aktiven Aufbaus und der Weiterentwicklung von (Online) Communties: Design Dimensionen von Communities, Design-Prinzipien, Lebenszyklus von Communities und adäquate Aktivitäten für die Community. Spezielle Beachtung finden daneben die Themen: Organisation des Wissens in verschiedenen Communities, Beurteilung von Community-Aktivitäten und Ergebnissen sowie deren Auswirkung auf Community-Aktivitäten und Besonderheiten bei virtuellen vs. face-to-face Communities, technische Umsetzungsvarianten des Community Konzeptes.
Interkulturelle Kommunikation
Semester:
1.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Wahlpflicht
ECTS-Punkte:
1,5
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Das Training der interkulturellen Kompetenz hat zwei Schwerpunkte: 1) die (erfahrungsorientierte) Sensibilisierung für die Auseinandersetzung mit Eigen- und Fremdkulturen und Ausbildung wesentlicher sozialer Kompetenzen, die für gelungene interkulturelle Kommunikation wesentlich sind, wie Ambiguitätstoleranz, Verhaltensflexibilität, Einfühlungsvermögen, Polyzentrismus, metakommunikative Kompetenz, 2) die Vermittlung von theoretischen Rahmengerüsten und Werkzeugkästen im Umgang mit verschiedenen Kulturen, d.h. Kulturdimensionen, Frameworks und Leitlinien für die Arbeit in multikulturellen Teams, konkretes Wissen um mögliche Misverständnisse und Breakdowns (Fallbeispiele).
Virtuelle Teams
Semester:
1.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Wahlpflicht
ECTS-Punkte:
1,5
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Funktionsweisen von lokalen und verteilten Arbeitsteams. Adäquater Einsatz von Medien in verschiedenen Kommunikationssituationen. Modelle der Computervermittelten Kommunikation (CvK). Virtuelle Teambildung, Vertrauen, Arbeitsabläufe, Kommunikationshierarchieren, Rollen, Selbstmanagement, Umgang mit Konflikten. Entsprechende Themen der Arbeits-, Betriebs,- und Organisationspsychologie. Anforderungen an und Einsatz von geeigneten Systemen und Medien (CSCW).
Modul
Kompetenzerwerb
In Analyse, Gestaltung und Konzeption verfügen Absolventinnen und Absolventen über kulturwissenschaftliche Kompetenzen. Sie erkennen, dass die kulturell geprägte Welt gemacht ist und dass sie an diesem Prozess mitwirken. Sie verfügen über die Kompetenz, ihre professionelle Tätigkeit und ihr Alltagsumfeld zu reflektieren. Sie wenden diese Fähigkeit in eigener gestalterischer und konzeptioneller Arbeit an.
Lehrveranstaltungen
Analyse Visueller Kommunikation
Semester:
1.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Wahlpflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Analyse visueller und sprachlicher Kommunikation. Vorgestellt und geübt werden Methoden der Semiotik und Diskursanalyse/Diskurstheorie. Einsicht in die aktuelle Diskussion um Bildwissenschaften (iconic turn, cultural studies). Erkennen (visueller) kultureller Dokumente (Film, Fernsehen, Fanzines, Plakate, Politiker,...) als Bedeutungsträger, d.h. als Indikator für Lebenseinstellungen wahrnehmen und analysieren. Theorien und Methoden zur Analyse von Alltagskultur kennen und anwenden (Kultur im Sinne von Lebensart ohne weitere Wertung in Hochkultur oder Subkultur). Das Auftreten von Politikern, Werbungen, Corporate Identities, Comics, Popstars, alles vom Menschen geschaffene kann Thema dieser Analyse sein. Die Relativität von Aussagen kultureller Dokumente reflektieren, d.h. kulturelle Dokumente unter verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven bewerten. Theoretischer Hintergrund: Postmoderne, das Ende der großen Erzählungen. Methoden: Textlektüre, Diskussion. Theorie und Methoden werden durch Analyse aktueller Filme, Werbkampagnen, Corporate Identities, politische Diskussionen etc. aus dem Berufsfeld der Studierenden auf ihre aktuelle Bedeutung erprobt.
Narration
Semester:
1.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Wahlpflicht
ECTS-Punkte:
1,5
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Konzeption und Entwurf. Storytelling. Handlungsleitendes Modell dabei ist die Erzählung im weitesten Sinn, d.h. auch als Interpretationsmodell für statische Artekfakte wie Architektur, Werbeplakate, Zeitungen etc. Was heißt erzählen und wie kann Erzählung für Entwurf und Konzeption genutzt werden- Erzählungen zielgerichtet entwickeln hinsichtlich dramatischer Idee, Handlungsrahmen und Personen. Umsetzung von Erzählungen in verschiedenen Medien. Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse in adäquater Form.
Methoden: Vorhandene Erzählungen transformieren, Merkmale von Erzählungen herausarbeiten und in andere Genres übertragen. Die dramatische Idee einer Erzählung in unterschiedlichen Handlungsrahmen, mit unterschiedlichen Personen, in verschiedene mediale Formen übertragen (eine Werbelinie in verschiedenen Medien durchspielen). Schrittweise Entwicklung eigener Erzählungen durch Varation von dramatischer Idee, Handlungsrahmen und Personen. Umsetzung in verschiedenen Medien diskutieren und vorbereiten (z.B. Storyboard, Scribble). Erzählung um ein bestehendes Produkt/Ereignis entwickeln und präsentieren.
Modul
Kompetenzerwerb
Absolventinnen und Absolventen verfügen über die Kompetenz die sich stetig entwickelnden sozialen und kulturellen (Wissens-)Praktiken im Internet forschend zu erkunden und zu verstehen. Sie beschreiben und erklären Phänomene im Web, erkunden diese forschend, z.B. in Form eines Progressive Inquiry Cycles. Sie schätzen den kulturellen Wandel (mittels interdiziplinärer Kulturanalyse) ein vor dem Hintergrund des Verständnisses historischer sozialer und kultureller Transformationen, bzw. der Durchsetzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (z.B. der Buchdruck in der frühen Neuzeit). Absolventinnen und Absolventen verfügen über fundierte Kenntnisse über Wissenskulturen und Wissensmilieus im virtuellen Raum mit hoher Praxisrelevanz. Auf Basis der Kenntnis des Medienbegriffs und der Theorien der Medien reflektieren Sie aktuelle Phänomene.
Lehrveranstaltungen
Media Theory and Web Cultures
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4,5
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
As social and cultural practices in the internet evolve rapidly, students gain the competence to inquire upcoming (emergent) phenomena progressively and reflect them on a profound knowledge of media theories. Students explicate the phenomena being investigated, set up a research question, construct a working theory, critically evaluate the theories and explanations that are produced, search for deepening knowledge, generate subordinate question, and construct new working theories. The investigation of practices and online culture is based on a theoretical foundation of media theories and sociology (such as the cultural-historical activity theory). They do and critically reflect online research. Phenomena under investigation could be such as: participatory-culture, mass-collaboration, produsage, user-generated content, oversharing, truth and truthfulness, networking, online relationships, identity, privacy, fluidity of boundaries, collapsed boundaries of subject/object, researcher/researched, online/onground, private/public, ultra conntectivity, universal access. Web 2.0 research/evaluation based on the concept of the post-modern I-am-me oriented character. Based on this inquiry, students realize design options in designing technology and interventions (e.g. eInclusion) and reflect social responsibility.
Modul
Kompetenzerwerb
Absolventen und Absolventinnen verfügen über vertiefte Kenntnisse im Design und der Umsetzung interaktiver, service-orientierter und skalierbarer Webanwendungen. Sie verfügen über Kenntnisse der Prinzipien des Web 2.0 (z.B. user-generated Content) sowie der zugrundeliegenden sozialen Prozesse und Mechanismen (z.B. Awareness, Vertrauen, Reputation und soziale Kognition). Sie planen und gestalten den Einsatz entsprechender Technologien zur Verbesserung von Interaktion, Kommunikation und Zusammenarbeit in Gruppen wie auch in offenen Netzwerken. Sie kennen konkrete Anwendungsszenarien, wie beispielsweise soziale Netzwerkseiten, Personal Learning Environments, Ideenbörsen oder offene Content Repositories, und können entsprechende technische Lösungen unter Berücksichtigung relevanter Kontextfaktoren konzipieren.
Lehrveranstaltungen
Social Web
Semester:
1.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Wahlpflicht
ECTS-Punkte:
4,5
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Web architecture design, rich internet applications, SOA, scaleable web applications, integration of web technologies, web services, web 2.0, mashups, widgets, tagging, user behavior analysis (google analytics), social web, Prozesse und Mechanismen der sozialen Interaktion im Web 2.0 (z.B. Identity, Awareness, Sharing, Social Cognition, Reputation, Trust), Prototypische Anwendungsszenarios.
Modul
Kompetenzerwerb
Absolventinnen und Absolventen verfügen über die Kompetenz pädagogische Interventionen, deren Ziel die Förderung von Medienkompetenz sowie "Mündigkeit und Selbstbestimmung" ist, zu entwickeln. Sie können diese Interventionen auf die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen (aller Lebensalter) hin planen, durchführen und evaluieren. Sie kennen verschiedene medienpädagogische Modelle und deren Bezug zu den Theorien der Medien. Sie sind sich der gesellschaftlichen Relevanz von Medienhandeln bewusst, fördern die aktive und kritische Rezeption von Medien, die kulturelle Bildung durch Medien und ermöglichen die Partizipation der Mediennutzer. Sie kennen die Begriffe Medienkompetenz und Bildung und beziehen diese in die Konzeption und Reflexion ihres pädagogischen Handelns mit ein.
Lehrveranstaltungen
Medienpädagogik
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4,5
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Fundierter und systematischer Überblick über Theorie, Forschung, Geschichte, gegenwärtige Diskussionspunkte, Aufgaben und Handlungsfelder der Medienpädagogik. Strömungen und Modelle der Medienpädagogik (von bewahrpädagogischen bis handlungsorientieren und partizipatorischen Ansätzen) und deren Bezug zu den Theorien der Medien. Klärung der Konzepte Medienhandeln, Mediensozialisation, Medienkompetenz; Klärung des Bildungsbegriffs. Exemplarisch werden Projekte und Maßnahmen skizziert, die den Entwicklungsaufgaben der entsprechenden Lebensphasen entsprechen (z.B. eInclusion, intergenerationeller Dialog).
Modul
Kompetenzerwerb
Die Absolventin/der Absolvent besitzt Kenntnisse über die Konstruktion und Dynamik von Wissen und Sinngebung in Organisationen (wie Organisationen zu Wissen und bedeutungstragenden Elementen gelangen). Sie/er kennt verschiedene Organisationstheorien und wissenschaftliche Methoden der Organisationsforschung. Dabei ist sie/er beonders in der Lage, die Wissens-, Lern- und Medienperspektive einzunehmen und aus dieser Perspektive die Organisation und ihre wissens- und bedeutungstragenden Einheiten (Strukturen, Prozesse, Interaktionen, Artefakte, Handlungen, Kultur) zu verstehen. Sie/er versteht die Unterschiede zwischen Wissen, Information und Daten sowie deren gegenseitigen Abhängigkeiten und Bezüge. Sie/er kennt verschiedene Wissensakquisitionsmethoden und ist fähig, diese praktisch zur Erhebung von Wissen einzusetzen. Ebenso verfügt die Absolventin/der Absolvent über Kenntnisse verschiedener Wissensrepräsentationsmethoden und kann diese ebenso praktisch zur Repräsentation des erhobenen Wissens anwenden. Damit ist die Absolventin/der Absolvent das Bindeglied zwischen FachexpertIn und InformatikerIn, weil sie/er fähig ist, erhobenes Wissen auf adäquate Weise (abhängig von der Wissensart und der Art der vorgesehenen Nutzung dieses Wissens) in automatisch verarbeitbare Daten zu überführen, die dann in Informationssystemen (beispielsweise in e-Learning-Systemen, Wissensmanagement-Systemen oder CRM-Systemen) genutzt werden. Sie/er kennt verschiedene Arten, Wissen zu strukturieren, um eine bedeutungsvolle Datenstruktur fürdie gewünschte Aufgabe zu kreieren.
Lehrveranstaltungen
The Shaping of Meaning in Organizations
Semester:
1.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Entstehung und Formung von bedeutungstragenden Elementen (Strukturen, Prozesse, Artefakte, Aktionen, Wissen, Kultur) in Organisationen und die Konstruktion von Wissen (wie gelangen Organisationen und Organisationsmitglieder zu Wissen); Organisationstheorien (z.B. Tätigkeitstheorie, Theorie der Netzwerkorganisation, Systemtheorie), Organisationspsychologie (z.B. Sensemaking in Organisationen), Organisationssoziologie, Epistemologie (z.B. konstruktivistische Erkenntnistheorie), entsprechende Methoden der Organisationsforschung (wie gelangt die Wissenschaft zu Erkenntnissen über Organisationen).
Wissensakquisition & Wissensrepräsentation
Semester:
1.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Grundlagen des Knowledge Engineering (speziell: Knowledge Elicitation, Knowledge Capture); Wissensarten; Bedeutung des impliziten Wissens; Überblick über Wissenserhebungstechniken (z.B. Interviews, Repertory Grid-Technik, Critical Incident-Technik, Cognitive Mapping, Sortiertechniken, Dokumentenanalyse, Beobachtung); praktisches Erlernen einiger ausgewählter Erhebungstechniken; Grundlagen empirischer Erhebungen; Gesprächsführungstechniken. Konzeptuelles Modellieren, das die spezifischen Anforderungen von Wissen und bedeutungstragenden Elementen in Organisationen erfüllt: Modelltheorie, Wissensrepräsentationstechniken (wie z.B. Topic Maps), adäquate Repräsentationsmodelle (Struktur und Verhalten, Abstraktion, Komposition, Use Cases, Aktivität, Interaktion), Einführung in wissensbasierte Systeme, Data Mining und Information Retrieval.
Modul
Kompetenzerwerb
Absolventen und Absolventinnen planen Webprojekte und leiten die Umsetzungs- und Einführungsphase in Organisationen. Sie besitzen detaillierte Kenntnisse über Webstandards und Webtechnologien, kennen die Stärken und Schwächen der jeweiligen Technologien. Sie können das erworbene Wissen einsetzen bei der Konzeption kundenorientierter Weblösungen (Online-Auftritte, Intranet, eCommerce-Systeme, eLMS, CMS, ...). Ihr Betätigungsfeld umfasst die Analyse bestehender Online-Systeme, die Planung und Konzeption von Anpassungen, Integration und Erweiterungen verschiedener Systeme als auch die Entwicklung von Strategien zur Einführung.
Lehrveranstaltungen
Konzeption und Webprojektmanagement
Semester:
1.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4,5
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Web Engineering und Projekt Management: Konzeption und Einführung kundenorientierter Webanwendungen (Analyse, Anpassung, Integration, Erweiterung, Verbesserung), Planung und Koordination des Projektablauf, Requirements Engineering, Contextual Design, Modellierung, Performance und Sicherheit von Webprojekten, Testen der Funktionen und Usability, Risk management. Webstandards, Webtechnologien und Architekturpattern, Agile Softwareentwicklung.
Modul
Kompetenzerwerb
Die Absolventin/der Absolvent kann Informationssysteme (wie Lernmanagementsysteme und Wissenstechnologien) sowie Face-to-Face-Techniken der Wissenskommunikation und des Lernens in Organisationen einführen und ist dabei im Besonderen fähig, die spezifischen Gegebenheiten der jeweiligen Organisation zu berücksichtigen (wie Unternehmensstruktur, Organisationsstruktur, Prozesse, Geschichte) und die Aktivitäten darauf auszurichten. Sie/er versteht, dass die Einführung von IT-Systemen (wie auch die Einführung neuer Face-to-Face-Techniken) nicht mit der Installation und Inbetriebnahme des Systems endet, sondern grundlegende Veränderungen in den Arbeits- und Kommunikationspraktiken nach sich zieht, die begleitet werden müssen. Sie/er hat ein vertieftes Verständnis für Veränderungsprozesse (change) und Übergangsprozesse (transition) in Organisationen und kann ausgehend von diesem theoretischen Wissen Konzepte für die Einführung von neuen Systemen oder Techniken entwickeln (Konzeptkompetenz). Sie/er kennt Methoden und Tools, um die betroffenen Menschen in den Veränderungsprozess einzubeziehen, für Veränderungen zu motivieren und während des Übergangs zu neuen Handlungspraktiken zu begleiten (Methodenkompetenz). Sie/er kann als "Facilitator" während des Einführungsprozesses tätig sein, kann Großgruppen moderieren und anleiten und hat erste Führungsqualitäten entwickelt (Sozialkompetenz).
Lehrveranstaltungen
Großgruppeninterventionen, Moderation und Führung
Semester:
2.Semester
Typ:
Individualtraining / Pflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Verschiedene Methoden, die dabei helfen, Veränderungen zu planen, zu strukturieren, zu beschleunigen oder zu unterstützen wie etwa Open Space, Appreciative Inquiry, Future Search, Szenariotechnik; Training der Moderationsfähigkeit (von Großgruppen) und der Führungsqualitäten; Kenntnisse zu Gruppendynamik und dem Management von Gruppenprozessen.
Management von Veränderungen
Semester:
2.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Relevante Grundlagen und empirische Erkenntnisse der Organisations- und Arbeitspsychologie (Partizipation, Empowerment, Transparenz, Organisationskultur, Verbreitung von Innovationen, Humankriterien von Arbeit); Theorien und Modelle von Veränderung und Veränderungsmanagement (Veränderungsprozesse und -zyklen, Umgang mit Übergangsphasen und "Zwischenzeiten"); Strategien für die Einführung von neuer Technologie (Informationssysteme, z.B. Lernmanagement- oder Wissensmanagementsysteme); Rolle von Change Leaders; Analyse, Beschreibung und Reorganisation von organisationalen Prozessen und Strukturen: Informationssysteme als Mittel zur Arbeits(neu)strukturierung; Social Shaping of Technology.
Modul
Kompetenzerwerb
Die Absolventin/der Absolvent hat fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten in der Entwicklung und Anwendung der Instrumente der externen und internen Unternehmenskommunikation. Dazu zählen die Analyse von Kommunikationsstrukturen und -prozessen, die Entwicklung von strategischen und operativen Kommunikationskonzepten unter Berücksichtigung der Zielgruppen, die Planung, Abstimmung, Organisation, Umsetzung und Evaluation von Kommunikationmaßnahmen in der Unternehmenskommunikation. Sie/er kennt die entsprechenden rechtliche Pflichten und Befugnisse. Im Sinne der Verknüpfung von Kommunikationsmanagement und Unternehmensstrategie stellen unternehmerische Imperative den Ausgangspunkt für die Strategie und Planung eines Kommunikationskonzeptes dar. Abgeleitet davon und im Wechselspiel von Unternehmensführung und Kommunikationsmanagement entwickeln Absolventinnen und Absolventen Zieldefinitionen, Themen und zentrale Botschaften und legen die Positionierung fest.
Lehrveranstaltungen
Kommunikationsstrategien
Semester:
2.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Entwicklung einer Kommunikationsstrategie (z.B. die Entwicklung und Implementierung von Organisationsleitbildern, von Corporate Identity-Prozessen, Corporate Design und Editorial Design mit Schwerpunkt Web oder Markenpositionierung und - entwicklung), Situationsanalyse, Imageanalyse. Intangibles, immaterialle Unternehmenswerte, Unternehmenskultur.
Medien- und Kommunikationsmanagement
Semester:
2.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Planung, Konzeption, Abstimmung und Controlling von Kommunikationsmaßnahmen in der (integrierten) Unternehmenskommunikation. Ressourcenplanung, Mediaplanung, Kommunikations-Mix. Möglichkeiten (und deren Problematik) der Evaluation, "klassische" und neue Formen der Medienanalyse (z.B.: Medienresonanzanalyse, Balacanced Scorecard, Communication Scorecard). Ethik, Vertrauen und Glaubwürdigkeit der Kommunikation, Corporate Social Responsibility (CSR), Information vs. Vertrauen, Kommunikation und Unternehmensziele, Kommunikationspolitik.
Modul
Kompetenzerwerb
Die Absolventin/der Absolvent besitzt detaillierte Kenntnisse über die Darstellung komplexer Inhalte und kann diese im Rahmen von anspruchsvollen Multimedia-Applikation technisch umsetzen.
Sie/er kennt essentielle Konzepte zur Visualisierung von Daten, Darstellung von Zahlen unter Verwendung unterschiedlicher Typen von Graphen und kennt Methoden, das World Wide Web, Webservices und Logfiledaten als Datenquelle zu nutzen. Die Fähigkeiten, über Webservices auf Daten zugreifen zu können (Nutzung des Web als Datenbasis) kann die Absolventin/der Absolvent in verschiedenen Kontexten nutzen. Sie/er verfügt über die Kompetenzen, Farben, Raum, Animation und Interaktivität einzusetzen, um Information klar, prägnant und verantwortlich zu kommunizieren; dies betrifft sowohl konzeptionelle und gestalterische als auch technische Kompetenzen, die in unzählen Aufgabenbereichen im Bereich, aber auch außerhalb des Bereiches der Informationsvisualisierung eingesetzt werden können. Sie/er verfügt über die Fähigkeit zur Erstellung einer visuell anspruchsvollen Rich Media Application im Team.
Lehrveranstaltungen
Informationsvisualisierung
Semester:
2/4.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4,5
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Konzepte zur klaren, prägnanten und verantwortlichen Darstellung komplexer Informationen/Daten mit visuellen und interaktiven Mitteln; Einsatz von Farben, Raum, Animation und Interaktivität; unterschiedliche Typen von Graphen zur Darstellung von Zahlen und Daten; Zwei- und Multidimensionalität; fundamentale Prinzipien der Informationsvisualisiung; medienadäquate Informationsdarstellung in Bezug auf Dynamisierung, Animation und Interaktion. World Wide Web und Logfiledaten aus Informationssystemen als Datenbasis für Auswertung, Verdichtung, visuelle und interaktive Darstellung von Information; Zugriff über geeignete Framework (z.B. Adobe Flex) auf bestehende Webservices. Vertiefung des Verständnisses für mediengerechte Konzeption und Gestaltung. Konzeptionelle Themen stehen gleichberechtigt neben der technisch qualitativ hochwertigen Umsetzung und der Beschäftigung mit technologischen Themen. Selbstständiges Erarbeiten von geeigneten Lösungskonzepten, Erstellen einer funktionsfähigen anspruchsvollen Multimedia-Applikation zur Informationsdarstellung, Argumentation von Lösungsoptionen und Designentscheidungen, Präsentation von Ergebnissen.
Modul
Kompetenzerwerb
Die Absolventin/der Absolvent besitzt detaillierte Kenntnisse über Szenarien und Methoden des Online Marketing und der Online Kommunikation eines Unternehmens. Sie/er verfügt über Kenntnisse klassischer (Newsletter) und Web 2.0 Technologien (Blog, Communitiy) im Online Marketing. Er/sie setzt Werbeformen im Internet zielgruppengerecht ein. Die Absolventin/der Absolvent beherrscht den zielgerichteten Einsatz von Medien und Systemen zur Gestaltung der Beziehung zum Kunden, bzw. schafft Lösungen, die die Brücke zwischen der Kommunikation zum Kunden und der Kommunikation im Unternehmen schlagen (Customer Relationship Management).
Lehrveranstaltungen
Customer Relationship Management
Semester:
2/4.Semester
Typ:
Individualtraining / Pflicht
ECTS-Punkte:
1,5
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Customer Relationship Management. Anforderungen an und adäquater Einsatz von Customer Relationship Managementsystemen (eCRM).
Konzepte des Online Marketing
Semester:
2/4.Semester
Typ:
Individualtraining / Pflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Grundbegriffe online Werbeformen, online Werbeplanung, Mediaplanung, Mediaanalyse Internet. Suchmaschinenmarketing, eMail Marketing, Affiliate Marketing, Newsletter, Konzepte des Mobile Advertising. Userverhalten und Usertypologien, Navigationsverhalten (z.B. google analytics), Logdaten Auswertung. Reichenweite einer Website messen. Virtuelles Guerilla-Marketing. Pop-up Surveys to measure Ad Effectiveness.
Web-basierte Geschäftsmodelle: güterorientierte Geschäftsmodelle vs. aufmerksamkeitsorientierte Geschäftsmodelle. Vertriebsmodelle: Integration/Kombination Web-Vertrieb mit klassischem Vertrieb.
Modul
Kompetenzerwerb
Absolventen und Absolventinnen verfügen über Kenntnisse der wissenschaftlichen Konzepte des Information Retrieval. Sie haben detailliertes Wissen über inhalts- und semantikbasierende Suche, Merkmalsextraktion, Ähnlichkeitsmessung, Relevance Feedback und kollektive Intelligenz. Sie kennen den Einsatz von Information Retrieval in großen Multimedia-Datenbanken und die technologische Herangehensweise im Bereich von Webretrieval. Absolventinnen und Absolventen besitzen vertiefte Kenntnisse über semantische Annotation, die Entwicklung von Ontologien und Standards für das Semantic Web.
Lehrveranstaltungen
Semantic Web and Information Retrieval
Semester:
2/4.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4,5
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Content-based and semantics-based information retrieval, feature extraction, similarity measurement, retrieval models (Boolean retrieval, Fuzzy retrieval, Vector space model, probabilistic models, …), evaluation measures (precision, recall), web retrieval, search engines, web crawler, semantic web (metadata, ontology acquisition, standards, xml, rdf, owl).
Modul
Kompetenzerwerb
Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, den Einsatz von Medien und Technologien in der Personalentwicklung und Mitarbeiterqualifizierung zu planen, Maßnahmen zu entwickeln und deren Erfolg zu sichern. Sie richten ihre Konzeption am Bedarf der Organisation und den Bedürfnissen des Individuums aus und entwickeln eine ganzheitliche Einführungsstrategie, die an der Unternehmensstrategie orientiert ist. Absolventinnen und Absolventen verfügen über die Kompetenz zur Entwicklung von Lernarrangements. Sie reflektieren Entwicklungen kritisch (z.B. Employability, lebensbegleitendes Lernen).
Lehrveranstaltungen
Lernarrangements & Lebensbegleitendes Lernen
Semester:
2/4.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4,5
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Einsatz von Informationssystemen in der Personalentwicklung. Konzepte und Modelle der Personalentwicklung und des Bildungsmanagements in Unternehmen; Bildungsbedarfserhebung; Maßnahmenplanung, Kompetenzmanagement, Kenntnis entsprechender Standards und Frameworks; Entwicklung von (hybriden) Lernarrangements; Integration des Lernens in den Arbeitsprozess und die Unternehmensstrategie; Unterstützung von Bildungsprozessen; Integration von Lernplattformen in bestehende IT- Infrastruktur. Formelles und informelles Lernen, Bildung und/versus Lernen. Ausgewählte Themen (z.B. Generativität, Betrieb als Lernort, selbstorganisiertes Lernen in der beruflichen Bildung, Lernwiderstände).
Modul
Kompetenzerwerb
Absolventinnen und Absolventen haben ein grundlegendes Verständnis für den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess in den Sozialwissenschaften. Sie verfügen nach Abschluss des Moduls über Grundlagenwissen darüber, warum und wann empirische Sozialforschung eingesetzt wird, wie eine empirische Untersuchung geplant, durchgeführt und ausgewertet wird, welche Methoden dabei zur Anwendung kommen, wie man ihre Güte einschätzt und welche Beschränkungen, Grenzen und Fehlerquellen zu beachten sind. Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über Kompetenzen der Projektdefinition, Konzeption, Projektdurchführung, Reflexion, und Kommunikation der Ergebnisse und lessons learned im wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Umfeld. Dabei steht die Problemlösung in lokalen Kontexten sowie die Evaluation forschungsmethodisch im Vordergrund. Die Research Seminare begleiten die Projekte und Masterarbeiten der Studierenden.
Lehrveranstaltungen
Grundlagen empirischer Sozialforschung
Semester:
1.Semester
Typ:
Seminar / Pflicht
ECTS-Punkte:
3,5
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Einführung in den sozialwissenschaftlicher Erkenntnisprozess. Neben einem grundlegenden Überblick über den Prozess empirischen Arbeitens (Fragestellungen und/oder Hypothesen, Planung [Stichprobenauswahl, Methodenauswahl, Instrumententwicklung], Durchführung und Auswertung empirischer Untersuchungen), erhalten die Studierenden anhand von ausgewählten Methoden beispielhaft einen Quereinstieg in empirisches Denken, Arbeiten und Forschen (explorative und hypothesentestende Studien).
Medien- und Pressearbeit, Stakeholderkommunikation
Semester:
2.Semester
Typ:
Seminar / Pflicht
ECTS-Punkte:
2
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Präsentation und Kommunikation einer Projektidee an verschiedene Zielgruppen (“Different point of view”) und Stakeholdergruppen (Sponsoren, öffentliche und private Partner bei der Finanzierung, z.B. Innovationscheck, Adressieren von Ausschreibungen). Medien- und Pressearbeit; Vertiefen von Qualifikationen im Bereich Präsentation, Feedback, Rhetorikund Kommunikation. Erkennen von Selbstbild – Fremdbild und eigener Stärken und Schwächen in der Kommunikation.
Design- und Wissenschaftstheorie
Semester:
3.Semester
Typ:
Seminar / Pflicht
ECTS-Punkte:
2
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Historischer Überblick über die Konzepte und Auffassungen von Erkenntnis, Wahrheit und Wissen. Einführung in die Erkenntnistheorie. Einführung in die Designtheorie. Klärung der Fragen: Was ist Wissenschaft- Was ist Design- Besonderer Fokus auf "Wissensgenerierung im Design"; Zusammenhang von Konstruktion und Evaluation; Logic Models of Design; deduktiver, induktiver und abduktiver Schluss.
Wissenschaftliches Schreiben
Semester:
4.Semester
Typ:
Seminar / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Begleitend zur Masterarbeit wird wissenschaftliches Schreiben mit Fokus auf inter- und transdisziplinäre Forschung geschult. Anhand von Beispielen bisher geschriebener Arbeiten und vor allem der zu schreibenden Masterarbeit wird Bewusstsein für die verwendete Sprache geschaffen (auch gendergerechter Sprachgebrauch). Jede/r entwickelt einen eigenen Stil mit dem Bewusstsein, dadurch nicht nur das „Wie“ des Schreibens zu gestalten, sondern auch das „Was“, d.h. den Gegenstand des Schreibens (Inhalt) zu gestalten (Stilkriterien: Klarheit, Ordnung, Genauigkeit, Begriffsschärfe, Individualität, Verstehbarkeit, Angemessenheit). Es wird die verwendete Sprache geschärft und gefeilt (z.B. Methode „nackter Satz“). Grundlagen wissenschaftlichen Schreibens wie Aufbau einer Problemstellung, roter Faden, Einbettung in einen größeren Forschungskontext, Nachvollziehbarkeit und Systematik (inkl. Zitierregeln, Quellennachweise) gehören zum Basisrepertoire des Seminars.
Modul
Kompetenzerwerb
Absolventinnen und Absolventen verfügen über Transferkompetenz. Diese haben sie erworben in Projekten, die einerseits die praktische Auseinandersetzung anhand konkreter Aufgabenstellungen ermöglichen, andererseits die individuellen Vertiefung über die Inhalte von Lehrveranstaltungen hinaus fördern, wobei im Masterstudium ein zunehmend selbständiger und auch „wissenschaftlicher“ Arbeitsstil erwartet wird. Beispielhafte Projektthemen sind: eInclusion; Universal Education for All; Einführung einer eLearning Strategie; Begleitung von Veränderungsprozessen; Informationsvisualisierung; Gestaltung von interaktiven Systemen; Entwicklung einer Kommunikationsstrategie; Visualisierung von Daten; Entwicklung von Lernarrangements; Projekte mit gesellschaftspolitischer Ausrichtungen (Diskus zu bildungspolitischen Aspekten, Reform des Bildungswesens, Kritik der Bildungswirklichkeit etc...), etc.
Lehrveranstaltungen
Projekt I
Semester:
1.Semester
Typ:
Projektstudium / Pflicht
ECTS-Punkte:
7
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Angeleitete Projektarbeit anhand von Themen, die durch die Lehrenden des Studiengangs, MitarbeiterInnen der Forschungsprojekte, externe Partner und die Studierenden selbst vorgeschlagen werden. Studierende werden zur Teamarbeit ermutigt (2-4 Studierende), um Projektmanagement und Teamfähigkeit in besonderem Maße einzuüben. Jedes Projekt wird von mindestens einem/einer Lehrenden des Studiengangs betreut. Zur Projektdefinition und -konzeption recherchieren die Studierenden vertieft und punktgenau in internationalen wissenschaftlichen Datenbanken; Projektplanung (Problem, Zielsetzung, Rahmenbedingungen, Vorgehen, Ergebnisantizipation, Rollenaufteilung, planvolles Arbeiten mit oder in (temporären) Teams; (Forschungs-)Methodencoaching (ausgewählte Methoden am Beispiel des Projekts erarbeiten, Vor- und Nachteile verschiedener Methoden werden am Projekt aufgezeigt). Selbststeuerung (planvolles Handeln in Bezug auf Zeit und Ressourcen), Motivation.
Projekt II
Semester:
2.Semester
Typ:
Projektstudium / Pflicht
ECTS-Punkte:
7
Prüfungsart:
Mündliche oder Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Angeleitete Projektarbeit anhand von Themen, die durch die Lehrenden des Studiengangs, MitarbeiterInnen der Forschungsprojekte, externe Partner und die Studierenden selbst vorgeschlagen werden. Studierende werden zur Teamarbeit ermutigt (2-4 Studierende), um Projektmanagement und Teamfähigkeit in besonderem Maße einzuüben. Jedes Projekt wird von mindestens einem/einer Lehrenden des Studiengangs betreut. Projektdefinition, Teambildung, Problemanalyse, Konzeption, Recherche, Präsentation der Projektkonzeption und der Lösungsoptionen, Umsetzungsplanung, Durchführung, Evaluation.
Modul
Kompetenzerwerb
Absolventinnen und Absolventen besitzen Kenntnisse über die Strukturierung von Daten, die Modellierung von Strukturen und Verhalten, insbesondere objektorientierte Modellierung auf Basis von UML und Entwurf relationaler Datenmodelle. Sie kennen fundamentale Algorithmen und Datenstrukturen und können diese gezielt im Entwurf und der Entwicklung von Softwaresystemen einsetzen. Darüber hinaus verfügen sie über grundlegende Kenntnisse der objektorientierten Programmierung und können ihr Wissen in der Analyse, der Spezifikation, dem Design und der Implementierung von objektorientierten Software-Lösungen anwenden. Absolventinnen und Absolventen sind beispielsweise in der Lage datenbankbasierte Webanwendungen zu konzipieren.
Lehrveranstaltungen
Datenstrukturen und Modellierung
Semester:
1.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Wahlpflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Grundlegende Kenntnisse im Entwurf und der Entwicklung von Software, fundamentale Algorithmen und abstrakte Datenstrukturen, Mechanismen der objektorientierten Programmierung (Klassen, Schnittstellen, Vererbung, Polymorphismus), Struktur- und Verhaltensmodellierung mittels UML, Grundlagen von relationalen Datenbanken und Informationssystemen (konzeptuelle Modellierung, logische Modellierung, ER-Modellierung).
Modul
Kompetenzerwerb
Praktisches Projekt zur Diplomarbeit, Anleitung zum
wissenschaftlichen Arbeiten. Durchführung und Abschluss des Diplomprojekts und Anfertigung der Diplomschrift, begleitet durch das zugehörige Seminar. Eigenständige Arbeit am Diplomthema und Kommunikation der Ergebnisse der Diplomarbeit.
Lehrveranstaltungen
Thesis Project I
Semester:
3.Semester
Typ:
Projektstudium / Pflicht
ECTS-Punkte:
14,5
Prüfungsart:
Mündliche oder Schriftliche Prüfung
Inhalte:
The project in the 3rd semester is explicitly dedicated to the practical
part of the Master thesis. The aim and scope of the thesis
should be clear at the beginning of this semester based on a well
worked-out initial proposal. This project should provide sufficient
time for orientation and additional research to refine the topic and for
implementing the practical part of the thesis. In most cases this project is performed individually (exceptions are possible) and coached by the final thesis advisor.
Master Thesis
Semester:
4.Semester
Typ:
Vorlesung / Pflicht
ECTS-Punkte:
20
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Research and Master thesis. Every thesis is coached individually by a faculty member with regular obligatory meetings.
Thesis Project II
Semester:
4.Semester
Typ:
Projektstudium / Pflicht
ECTS-Punkte:
6
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
The project in the 4th semester is explicitly dedicated to the
completion of the Thesis Project (practical part of the thesis). In most cases this project is performed individually (exceptions are possible) and coached by the final thesis advisor.


