MasterstudiumEmbedded Systems Design
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Embedded Systems Design
Studienplan
Modul
Kompetenzerwerb
Systemausfälle sind nicht nur unangenehm und oftmals sehr teuer,
sie können auch gefährlich sein. Der kompetenten und versierten
Entwicklung von Hochverfügbarkeitssystemen bzw. hochzuverlässigen
Systemen kommt deshalb eine wesentliche Bedeutung zu.
Aus technischer Sicht handelt es sich hier meist um verteilte
Echtzeitsysteme, wobei entweder zeit- oder ereignisgesteuerte Architekturen
verwendet werden. Weiters müssen diese mit Fehlerzuständen geeignet umgehen
bzw. darauf reagieren können, um einen Komplettausfall zu vermeiden.
Systeme, wo zuverlässige Kommunikation erforderlich ist, findet man etwa
im Auto (Drive-by-wire). Typische Vertreter von Echtzeit-Kommunikations-
protokollen sind TTP, das Time-Triggered Protocol zur fehlertoleranten
Kommunikation oder das Flexray-Bussystem, welches hohe Datenraten bei hoher
Sicherheit unterstützt.
Lehrveranstaltungen
Distributed Realtime Systems
Semester:
2.Semester
Typ:
Vorlesung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Einführung, Grundbegriffe
Distributed Systems (verteilte Systeme):
- System Architektur - System Design
- Composability
- Scalability
- Real-Time Communication
Fehlertoleranz
Real-Time Scheduling
- Statisches Scheduling
- Dynamisches Schedulung
Dependable Systems (hochzuverlässige Systeme):
- Dependability
- RAMSS (Reliability Availability Maintainability
Safety Security)
- Error / Fault / Failure
- Zeit- und Event-gesteuerte Architekturen
- RTOS
- WCET
Distributed Realtime Systems
Semester:
2.Semester
Typ:
Übung / Pflicht
ECTS-Punkte:
2
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Modul
Kompetenzerwerb
In sicherheitskritischen Bereichen wie der Personenbeförderung mit Flugzeug,
Auto und Bahn, oder in der Steuerung von Produktions- und Fertigungsanlagen
sind konventionelle Computersysteme nicht anwendbar. Denn diese Anwendungs-
gebiete erfordern sog. Echtzeitsysteme, damit sie ein bestimmtes Ergebnis
innerhalb eines spezifizierten Zeitintervalls zur Verfügung stellen.
Passiert das nicht, sind die Folgen unabsehbar.
In der Echtzeitdatenverarbeitung muss die Antwort in endlicher Zeit vorliegen
(Rechtzeitigkeit), der korrekte Wert allein genügt nicht. Größere Systeme
verwenden Echtzeitbetriessysteme. Hier kommt es besonders auf eine faire
Zuteilung der notwendigen Hardware- und Software-Ressourcen an, damit die
Prozesse noch vor ihrer festgelegten Zeitschranke (Deadline) die Ergebnisse
bereistellen können. Es ist also eine geschickte dynamische Ablaufplanung der
Prozesse (Scheduling) erforderlich.
Die Lehrveranstaltung widmet sich den fortgeschrittenen Techniken für die
Entwicklung von Echtzeitsystemen sowie der methodischen Vorgangsweise im
gesamten Entwicklungsprozess von embedded Betriebssystemen und verteilten
Echtzeitsystemen. Weiters steht die besondere Software-Entwicklung für diese
Systeme inkl. Treiberentwicklung im Mittelpunkt, wobei auf die gängigsten
Echtzeitbetriebssysteme eingegangen wird.
Lehrveranstaltungen
Embedded Operating Systems
Semester:
1.Semester
Typ:
Vorlesung / Pflicht
ECTS-Punkte:
2
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Einführung, Grundlagen (Grundbegriffe, Klassifizierung von embedded OS)
Architektur von Echtzeitbetriebssystemen (nichtfunktionale Eigenschaften,
Standards, grundlegende BS-Kernabläufe, BS-Organisationsformen, I/O und Treiber).
Beispiele (RT-Linux, RTAI, Windows CE)
Grundlagen für die Erstellung von Treiber für Betriebssysteme,
Entwicklungsumgebungen für Treiberentwicklung.
Embedded Operating Systems
Semester:
1.Semester
Typ:
Übung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Modul
Kompetenzerwerb
Die Komplexität moderner Systeme steigt ständig an und immer mehr Funktionen
werden in einem Chip, zu einem sogenannten System-on-a-Chip, zusammengefasst.
So beherbergen moderne Controller nicht nur Prozessoren, sondern auch
Kommunikationsschnittstellen (Ethernet, PCI-E, WLAN) und spezielle Co-Prozessoren
für Audio- oder Videokompression (MP3, MPEG4, H.264) oder Verschlüsselung (AES).
Durch die hohe Integrationsdichte erreicht man eine engere Zusammenarbeit und
schnellere Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten und kann bei sinkenden
Herstellungskosten die Energieeffizienz und Leistungsfähigkeit des Systems steigern.
Durch diese rasante Entwicklung und die immer steigende Anzahl von Funktionen die
moderne eingebettete Systeme bieten verkürzt sich nicht nur der Lebenszyklus dieser
Produkte, sondern auch die Zeit, die für die Entwicklung zur Verfügung steht. Mit
konventionellen Entwicklungsmethoden stößt man hier schnell an die Grenzen, da Hardware
und Software getrennt von einander entwickelt werden. Erst nach der Verifikation werden
alle Teile des Systems zusammengeführt und validiert.
Die Lehrveranstaltung HSC2 widmet sich daher den Problemstellungen die bei Codesign, dem
gleichzeitigen Entwickeln von Hardware und Software auftreten und bietet eine Übersicht
über die wichtigsten Lösungsansätze. Dabei werden fortgeschrittene Techniken für
Rapid-Prototyping, wie z. B. SystemC oder FPGA basierter Systementwurf, sowie der
methodische Vorgehensweise beim gemeinsamen Entwurf von Hardware- und Softwareteile
eines Systems gezeigt. Dabei wird auch auf abstrakte Systemmodellierung, Partitionierung von
Systemen und High-Level Synthese eingegangen.
Lehrveranstaltungen
Hardware/Software Codesign
Semester:
2.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
6
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Einführung, Grundlagen , Grundlagen in SstemC
Transaction-Level Modeling für die schnelle Entwicklung funktionaler Prototypen zur Systemevaluierung
Cosimulation, Hardware/Software Partitionierung (Problemstellungen und Lösungsansätze)
Abschätzung von Entwurfsqualität
IP-Core basierter Systementwurf auf FPGAs
Modul
Kompetenzerwerb
Die Applikationsentwicklung in einem (internationalen) Industrieprojekt
unterscheidet sich in manchen Punkten erheblich von der "akademischen"
Vorgangsweise. Das betrifft den deutlich größeren Umfang, die beteiligte
Personenanzahl und den damit verbundenen (technischen) Abstimmungsbedarf,
den Dokumentationsbedarf, die Notwendigkeit konkreter interner Schnittstellen,
den Umgang mit Änderungen (Change-Management), dem Testprozess, und noch
viele weitere Punkte.
In der Lehrveranstaltung wird gezeigt, wie man aus technischer Sicht an
solche Projekte herangeht. Dabei steht der komponentenorientierte Software-
Entwurf für mehr Autonomie, ein versierter Architekturentwurf für mehr
Design-Qualität, ein defensiver Programmierstil für mehr Stabilität, und
die Anwendung moderner Prozessmodelle für mehr Planungssicherheit im
Vordergrund.
Im zweiten Teil wird auf das Thema Prozessorarchitektur und Codeoptimierung
eingegangen und eingehend aus praktischer Sicht gezeigt, wie man auf Ebene
der Hochsprache auf moderne Prozessorarchitekturen (Mehrkernprozessoren mit
Vektoreinheiten) Rücksicht nehmen kann und beachtlich mehr Performance
in den Applikationen erzielen kann.
Lehrveranstaltungen
Industrielle Software-Entwicklung
Semester:
1.Semester
Typ:
Vorlesung / Pflicht
ECTS-Punkte:
2
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Praktischer Software-Architektur-Entwurf, Komponenten und Funktionsbibliotheken
(DLLs), Client/Server-Systeme, Schnittstellen-Entwurf, Dokumentation,
defensives Programmieren, Code-Optimierung.
Es erfolgt die praktische Abwicklung eines umfangreicheren (Software-)
Projektes unter Anwendung von modernen Prozessmodellen (XP, MSF, SCRUM, etc) und
technischem Projektmanagement unter Beachtung des organisatorischen Umfeldes.
Begleitender Werkzeugeinsatz, Review- und Schätztechniken, statische
Programmanalyse, Build-Mangement, Defect Tracking.
Industrielle Software-Entwicklung
Semester:
1.Semester
Typ:
Übung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Modul
Kompetenzerwerb
Stabile und zuverlässige Software-Applikationen sind für den Endanwender
auf seinem Notebook oder Smartphone wünschenswert, für den harten
Industrie-Einsatz hingegen eine obligatorische Notwendigkeit.
Embedded Systems verfügen über einen wesentlichen Teil an Software, die oft
unter zeitkritschen Bedingungen zuverlässig arbeiten muss. Die Anforderungen
sind hier deutlich höher als bei Desktop-Applikationen. Fehlfunktionen in der
Software einer Motorsteuerung im PKW, oder dem Elektronischen Stabilitätsprogramm
oder in der Airbag-Steuerung können fatale Folgen haben.
Qualität lässt sich nicht nachträglich in ein Produkt "hineintesten" - hier braucht
es besondere Strategien, Konzepte und Vorgangsweisen im Vorfeld, um hochwertige
Softwaresysteme zu erstellen. Hier wird auf diese Methoden und Prinzipien eingegangen,
von der technischen Umsetzung bis hin zum Projekt- und Qualitätsmanagement, wo die
Einführung, Steuerung und Kontrolle von Maßnahmen zur Qualitätssicherung übergreifend
über alle Bereiche eines Projekts beleuchtet werden.
Lehrveranstaltungen
Software Quality Engineering
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
6
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Die Schwerpunkte liegen dabei auf
1. Entwicklungskonzepten für qualitativ hochwertige Softwaresysteme,
etwa Test Driven Development, Dependency Injection, Design by Contract.
2. Methoden und Techniken der analytischen und konstruktiven Qualitätssicherung,
etwa Spezifikation und Testdesign, Testautomatisierung, Modell-basiertes Testen,
Mutationsanalyse, Statische Analyse.
3. Maßnahmen zur Steuerung und Kontrolle von Qualität auf Projektebene,
etwa Build-Systeme, Produkt- und Prozessmetriken, Application Lifecycle Management.
Die Inhalte werden durch die Anwendung moderner Werkzeuge in Projekten vermittelt.
Modul
Kompetenzerwerb
Nach der Auftragsvergabe möchten Kunden heute immer früher eine erste Version
ihrer künftigen Software-Applikation sehen. So kann der Kunde überprüfen, ob
er richtig verstanden wurde (Risikomanagement) und erhält gleichzeitig einen
ersten Eindruck von der Bedienoberfläche (Akzeptanzprüfung des Look & Feel der
Mensch-Maschine-Schnittstelle).
Modernes Software-Prototyping hilft dem Auftragnehmer, diesen Anforderungen
gerecht zu werden. Dabei werden typische Client-Server-Systeme mit einer
(extern) angebundenen Remote-Visualisierung betrachtet, wie sie in der Welt
der Embedded Systems häufig anzutreffen sind.
Neben den Monitoring-Konzepten für Embedded Systems wird auf weiterführende Themen
wie den Service-orientierte Architekturen, dem Cloud-Computing und den aktuellen
Visualisierungs- und Kommunikationskonzepten eingegangen.
Lehrveranstaltungen
Software-Prototyping und Visualisierung
Semester:
2.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
6
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Prototyp-gesteuerte Software-Applikationsentwicklung, Technologien, Konzepte und
Frameworks (Desktop bis Embedded Systems), Monitoring-Konzepte von Embedded Systems,
service-orientierte Kommunikationstechniken.
Die .NET-Technologie (Allgemeines Konzept, Desktop- und Embedded-Sicht, Sprache C#,
Ressourcemanagement, Reflection, CodeDom, Services und Kommunikation,
Windows Communication Foundation (WCF), Windows Presentation Foundation (WPF),
Silverlight, usw.),
Software-Architekturen verteilter Applikationen, Visualisierungstechniken und
User-Interface-Design runden das breite Themenfeld ab.
Modul
Kompetenzerwerb
Der Phantasie zukünftiger Chip-Designer und Desingerinnen sind
offenbar keine Grenzen gesetzt: Die Anzahl der logischen Funktionen,
die sich auf einem Chip gleicher Fläche unterbringen lassen,
verdoppelt sich etwa alle 18 Monate. Auf der Fläche, die 1980 einen
Transistor beherbergen konnte, tummeln sich heute also mehr als 81000
von ihnen - genug beispielsweise für einen 16-Bit-Rechenkern. Das ein
moderner Prozessor mehrere Rechenkerne vereint ist längst
Selbstverständlichkeit.
Mit dem exponentiellen Wachstum der Komplexität rücken die Methoden
der Verifikation mehr und mehr in den Fokus und beginnen das Design
aufwandsmäßig in den Schatten zu stellen: Es gilt, sicherzustellen,
dass auch das komplexeste Chip-Design unter allen Bedingungen
zuverlässig arbeitet.
AMV2 vermittelt einen umfassenden Überblick der modernster
Verifikationsmethoden und vertieft ausgewählte Techniken soweit, dass
ein unmittelbarer Projekteinsatz im industriellen Umfeld ebenso wie
als Basis von Forschungsaktivitäten möglich ist. Dabei werden sowohl
dynamische als auch statische Verifikationsmethoden auf der Basis
aktueller Industrie-CAE-Werkzeuge verwendet.
Lehrveranstaltungen
Advanced Methods of Verification
Semester:
2.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
6
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Motivation: Notwendigkeit der Verifikation, Problematik der
Verifikation, Position der Verifikation im Entwurfsablauf, Ziele der
Verifikation, Management- Sicht des Verifikationszyklus.
Verifikationszyklus; Simulationsbasierte Verifikation; Testbenches;
Black-/Grey-/White-Box-Verfahren; Assertion-Based-Verification;
Coverage; Event-Driven-Simulation; Cycle-Based-Simulation;
Stimuluserzeugung; Automatisierte Ausgabeevaluierung; Verifikation des
Reset-Verhaltens; Verifikation der Testfähigkeit; Verifikation von
Low-Power-Modi; Regressionstests; Managementmethoden für die
Verifikation: Versionierung, Bugtracking, Automation; Hardware-
Accelleration; Emulation; Hardware/Software-Coverifikation;
Cosimulation unterschiedlicher Simulatoren; Formale Verifikation;
Equivalence Checking; Property Checking; Verifikationssprachen: OVL,
PSL, SystemVerilog und SVA; Spezielle Anforderungen bei Verifikation
von Mixed- Signal-Designs.
Modul
Kompetenzerwerb
Das Chip-Design verfolgt zunächst ein -- allerdings nur scheinbar --
leicht erfassbares Ziel: Die Umsetzung der gewünschten Funktion. Das
Erreichen dieser Zielvorgabe wird mit den Methoden der Verifikation
geprüft, die in der LVA AMV2 vermittelt werden. Dies allein aber
reicht nicht aus. Zusätzlich kommen Nebenbedingungen ins Spiel
(engl. Constraints), wie beispielsweise eine gewünschte Taktfrequenz
(Speed) oder eine maximal tolerierbare Chipfläche (Area). Diese
beiden Bedingungen wurden bereits grundlegend in der
Bachelorausbildung beleuchtet, mit speziellen Designtechniken lässt
sich jedoch noch weiter optimieren. Neben diesen Techniken sind heute
auch Methoden zur Optimierung hinsichlich weiterer Design-Parameter --
genannt Metriken -- nötig, die durch diese Lehrveranstaltung
beleuchtet werden. Hierbei geht es um den Energieumsatz (z.B. durch
umschaltbare Taktfrequenzen), die elektromagnetische Verträglichkeit,
eine leichte Verifizierbarkeit (Design for Verification), den
wichtigen Parameter der Testbarkeit (Design for Testability) und
weitere mehr.
Auch Grundlagen zu sogenannten Mixed-Signal-Designs, bei denen
analaoge Schaltungsteile gleichzeitig mit digitalen eingesetzt werden,
werden vermittelt.
Lehrveranstaltungen
Metrikorientierter Hardwareentwurf
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
6
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Speed: Kritischer Pfad; Area; Abtausch von Zeit und
Fläche; Time-to-Market, EMV-orientiertes Design
und Low-Power-Design: Technologieebene, Register-
Transfer-Ebene, Asynchroner Schaltungsentwurf;
Design-for-Test: Fehlermodelle, ATPG, Scan-
Test, Boundary-Scan-Test, Memory-Test, BIST;
Fault-Tolerant Systems: Wahrscheinlichkeit eines
Ausfalls, Error-Detection, Self-Checking Design,
Fault-Tolerant Design.
Modul
Kompetenzerwerb
Die Verarbeitung digitaler Signale spielt im Innern vieler
anspruchsvoller Geräte, vor allem in der Kommunikations- und
Medizintechnik eine zentrale Rolle. Durchgeführt wird sie auf einer
Reihe unterschiedlicher Hardwareplattfomen, nämlich universeller
Prozessoren (CPUs), Signalprozessoren (DSPs), Graphikprozessoren
(GPUs) oder aber als dedizierte Hardware, also auf einem FPGA oder
ASIC, der Ansatz, der die höchste Leistungsfähigkeit aufweist. FPGA-
und ASIC-Lösungen finden sich beispielsweise in den Basisstationen der
Mobilfunknetze ebenso wie in multistandardfähigen Flachbildschirmen.
Dem Nachteil der höheren Leistungsfähigkeit dedizierter Hardware steht
jedoch nach dem klassischen Entwurfsparadigma ein erheblich erhöhter
Designaufwand entgegen. Moderne Methoden des ESL-Designs (Electronic
System Level), wie sie hier vermittelt werden, erleichtern den
Hardware-Entwurf und die Verifikation für Anwendungen der
Signalverarbeitung enorm, ermöglichen ihn oft sogar erst.
Lehrveranstaltungen
On-Chip Signalprocessing
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
6
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Architekturen: Digitale Frequenzsynthese, CORDICArchitekturen,
DDS, Polynomapproximation, Delta-
Sigma (De-)Modulatoren, Architekturen von Dezimatoren
und Interpolatoren, Digitale PLLs, Architekturen
von Equalizern (Zero-Forcing, Maximum Likelihood);
Implementation: Modellierungswerkzeuge: Matlab,
Simulink; Systementwurfswerkzeuge: Synopsys Symphony,
FPGA-spezifische Werkzeuge; Architekturen von
Signalprozessoren im Vergleich mit der direkten
Hardware-Implementation; Aspekte des Mixed-
Signal-Designs: Modellierung eines analogen Frontends
Modul
Kompetenzerwerb
Signale, gemeint sind zeitliche Verläufe physikalischer Größen, wie
Spannung, Temperatur, Helligkeit,... sind die Träger und Überbringer
von Information. So überragend die Bedeutung von Signalen ist, so
vielfältig sind ihre Formen. Die Bandbreite reicht vom Ausgangswert
eines Temperatursensors, über die elektromagnetischen Wellen einer
Funkverbindung bis zum Audiosignal, dass ein Orchester "erzeugt". Die
Verarbeitung solcher Signale kann ganz unterschiedliche Ziele haben,
beispielsweise die Erkennung des Gesichts einer Person auf einem Foto
oder die MP3-Komprimierung eines Musiksignals um mehr Musikstücke im
Speicher unterzubringen.
Bei der Verarbeitung von Signalen, hat sich wie in vielen anderen
Bereichen auch, längst das digitale Funktionsprinzip durchgesetzt. Die
Beherrschung der hierbei engesetzten Verfahren wird von den beiden
Lehrveranstalungen DSV2 und AVS3 detailliert vermittelt.
Lehrveranstaltungen
Audio/Video-Signalverarbeitung
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
6
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Audio- und Video-Systeme; Psychoakustische und raumakustische Modelle;
Quantisierung und AD/DA Wandlung von Signalen: Lineare- und
nichtlineare Quantisierung, Spektralformung und Dithering,
Zahlendarstellung, Nyquist- Abtastung und Delta-Sigma Modulation;
Audio-Codierung: Entropie-Codierung (Huffman- Codierung),
Lempel-Ziv-Codierung, MP3 (MPEG-1 Layer 3), AAC, DAB; Rekursive und
nicht-rekursive Audio-Filter: Quantisierungseffekte, schnelle Faltung,
overlap-add und overlap-save Verfahren; diskrete Transformationen:
DFT, DCT, Wavelets und ihre schnellen Realisierungen; Video-Filter:
Glättungs- und Konturfilter, nichtlineare Filter, Farbfilter;
Video-Codierung: H.264, MPEG-2 und MPEG-4, JPEG-Standard;
Hardware-Realisierungen von Audio- und Video- Algorithmen.
Audio-Codierung: Entropie-Codierung (Huffman- Codierung),
Lempel-Ziv-Codierung, MP3 (MPEG-1 Layer 3), AAC, DAB; Rekursive und
nicht-rekursive Audio-Filter: Quantisierungseffekte, schnelle Faltung,
overlap-add und overlap-save Verfahren; diskrete Transformationen:
DFT, DCT, Wavelets und ihre schnellen Realisierungen; Video-Filter:
Glättungs- und Konturfilter, nichtlineare Filter, Farbfilter;
Video-Codierung: H.264, MPEG-2 und MPEG-4, JPEG-Standard;
Hardware-Realisierungen von Audio- und Video- Algorithmen.
Modul
Kompetenzerwerb
Die drahtlose Vernetzung unterschiedlichster Geräte, sei es zu Steuer-
oder Kommunikationszwecken stellt das Rückgrat der
Kommunikationsgesellschaft dar. Die Anzahl der Verbindungen steigt
mit der Zahl der vernetzten Geräte rapide an. Gleichzeitig wachsen die
Ansprüche an die Datenrate auf diesen Verbindungen ebenfalls.
Ermöglicht wird dieser Fortschritt einerseits von der dahinterstehenden Gerätetechnoligie, mehr aber noch von der laufenden Optimierung der digitalen Datenübertragung. Das in dieser Veranstaltung vermittelte Wissen ermöglicht ein umfassendes Verständnis der zu Grunde liegenden Prinzipien und schafft die Basis für die erfolgreiche Weiterentwicklung der vorgestellten Techniken in Forschung und Entwicklung.
Lehrveranstaltungen
Digitale Nachrichtenübertragung
Semester:
1.Semester
Typ:
Vorlesung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Grundlagen: System- und Signaltheoretische Grundlagen, Komponenten
eines nachrichtentechnischen Systems, äquivalente
Basisbanddarstellung, Kanalmodelle, Mobilfunkkanal;
Modulationsverfahren: Digitale Pulsamplitudenmodulation (PAM): ASK,
QAM, PSK, QPSK; Digitale Frequenzmodulation (FSK): Binäre und
mehrstufige FSK, CPM; Demodulationsverfahren: Kohärente- und
inkohärente Demodulation; Synchronisation: Frequenz- und
Phasensynchronisation, Rahmen- und Taktsynchronisation;
Vielfachzugriffsverfahren, Diskrete MehrträgerÜbertragung: OFDM, DMT,
CDMA; Diversity-Methoden, MIMO-Systeme, Entzerrung;
Nachrichtenübertragungssysteme: Drahtlose Übertragungssysteme,
Navigationssysteme.
Digitale Nachrichtenübertragung
Semester:
1.Semester
Typ:
Übung / Pflicht
ECTS-Punkte:
2
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Modul
Kompetenzerwerb
Signale, gemeint sind zeitliche Verläufe physikalischer Größen, wie
Spannung, Temperatur, Helligkeit,... sind die Träger und Überbringer
von Information. So überragend die Bedeutung von Signalen ist, so
vielfältig sind ihre Formen. Die Bandbreite reicht vom Ausgangswert
eines Temperatursensors, über die elektromagnetischen Wellen einer
Funkverbindung bis zum Audiosignal, dass ein Orchester "erzeugt". Die
Verarbeitung solcher Signale kann ganz unterschiedliche Ziele haben,
beispielsweise die Erkennung des Gesichts einer Person auf einem Foto
oder die MP3-Komprimierung eines Musiksignals um mehr Musikstücke im
Speicher unterzubringen.
Bei der Verarbeitung von Signalen, hat sich wie in vielen anderen
Bereichen auch, längst das digitale Funktionsprinzip durchgesetzt. Die
Beherrschung der hierbei engesetzten Verfahren wird von den beiden
Lehrveranstalungen DSV2 und AVS3 detailliert vermittelt.
Lehrveranstaltungen
Digitale Signalverarbeitung
Semester:
2.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
6
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Grundlagen: Linearen Algebra, Wahrscheinlichkeitstheorie und der
Theorie stochastischer Prozesse, ML und MAP Schätzverfahren, Viterbi-
und BCJR-Algorithmus; Verfahren: Verfahren zum Entwurf von FIR- und
IIR-Filtern; Schnelle Algorithmen: Overlap-Add und Overlap- Save
Verfahren; Optimalfilter: Wiener-Kolmogorff- und Kalman- Bucy-Filter;
Adaptive Filter: Lineare Prädiktion, LMS, RLSSchätzverfahren;
Anwendungen: Kanalschätzung, MAP- und MLDecodierung, Synchronisation.
Modul
Kompetenzerwerb
Die Beherrschung der Grundlagen und grundlegenden Werkzeuge sowie die
aktuellen Methoden und Algorithmen der Regelungstechnik werden den
Studierenden in diesem Modul vermittelt. Ausgewählt wurden
solche Methoden die tatsächlich im industriellen Einsatz sind, so dass
die Lehrveranstaltung in die Lage versetzt, ein Gesamtsystem unter
Einbeziehung regelungstechnischer Anteile zu konzeptionieren und zu
realisieren.
Lehrveranstaltungen
Regelungstechnik II
Semester:
3.Semester
Typ:
Vorlesung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Zustandsraumbeschreibung, Beobachtbarkeit, Steuerbarkeit,
Modellidentifikation durch Parameterschätzung,
Grundprinzip der prädiktiven Regelung,
Adaptive Regelung auf der Basis deterministischer
adaptiver Regler, Grundprinzip der Fuzzy Regler,
Dead-Beat-Regler, nichtlineare Regelverfahren.
Regelungstechnik II
Semester:
3.Semester
Typ:
Übung / Pflicht
ECTS-Punkte:
2
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Modul
Kompetenzerwerb
Navigationssysteme in Fahrzeugen verwenden für die Berechnung von
Verkehrsrouten im Hintergrund mathematisch-formale Modelle. Die
realen Autobahnen, Straßen und Wege werden dazu auf dieses Modell
geeignet abgebildet, wodurch sie nun für die Berechnung herangezogen
werden können. So sind nun schnellste oder kürzeste Routen nach
verschiedenen Kriterien relativ einfach bestimmbar.
Das Modell ist eine Abstraktion der Realität. Im Modell kann man -
sofern richtig entworfen - Operationen einfach durchführen und die
Ergebnisse in der Realität anwenden. Der Umweg über das Modell
vereinfacht damit die Situation, was entscheidende Vorteile bringt.
Die Lehrveranstaltung zeigt die Bedeutung und die Mächtigkeit
dieser formalen Grundlagen und Methoden zur Systemmodellierung und
behandelt praktische Werkzeuge zur Modellierung von Embedded Systems.
Lehrveranstaltungen
Systemmodellierung
Semester:
1.Semester
Typ:
Vorlesung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Modellierung von eingebetteten, verlässlichen Systemen mittels
UML, StateCharts und SysML; Modellierung von Echtzeitsystemen.
Formale Grundlagen (Graphen, Bäume, Decision Diagrams/BDDs,
Automaten, Petri-Netze, Prädikatenlogik, XML).
Warteschlangenmodelle als Basis für Performance-Analysen.
Models of Computation (Behavior, Concurrency, Untimed Models,
Synchronous Models, Timed Models, Asynchronous Systems).
Systemmodellierung
Semester:
1.Semester
Typ:
Übung / Pflicht
ECTS-Punkte:
2
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Modul
Kompetenzerwerb
Lehrveranstaltungen
Studienprojekt
Semester:
1.Semester
Typ:
Projektstudium / Pflicht
ECTS-Punkte:
5
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Modul
Kompetenzerwerb
Lehrveranstaltungen
Studienprojekt
Semester:
2.Semester
Typ:
Projektstudium / Pflicht
ECTS-Punkte:
5
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Modul
Kompetenzerwerb
Die Projektarbeit im 3. Semester ist als Vorbereitung auf die
Diplomarbeit vorgesehen. Durch das Projekt wird die wissenschaftlich
fundierte Konkretisierung des Diplomarbeitsthemas unterstützt, sodass
am Ende des Semesters ein klares Konzept für die Diplomarbeit
vorliegt. Dies betrifft in der Hauptsache die inhaltliche Einengung
der Themenstellung und gründliche Recherche bestehender
Arbeiten. Dieses Projekt ist im Regelfall ein Einzelprojekt und sollte
nach Möglichkeit bereits zusammen mit dem künftigen DA-Betreuer
bzw. der künftigen DA-Betreuerin durchgeführt werden.
Lehrveranstaltungen
Vorprojekt Diplomarbeit
Semester:
3.Semester
Typ:
Projektstudium / Pflicht
ECTS-Punkte:
3
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Modul
Kompetenzerwerb
Lehrveranstaltungen
Diplomarbeit
Semester:
4.Semester
Typ:
Seminar / Pflicht
ECTS-Punkte:
26
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Erstellen der wissenschaftlichen Diplomarbeit; Dokumentieren
dieser in Form der Diplomschrift
Modul
Kompetenzerwerb
Die AbsolventInnen lernen Techniken des Schreibens
einer wissenschaftlichen Arbeit kennen und
setzen diese anhand der eigenen Arbeit um. Durch
Unterstützung und Feedback seitens des/der Betreuers/
Betreuerin vom FH-Studiengang ist ein
schrittweises Vorgehen mit kontinuierlicher Qualitätsverbesserung
gesichert.
Lehrveranstaltungen
Seminar zur Diplomarbeit
Semester:
4.Semester
Typ:
Seminar / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Präsentation der Diplomarbeit (Vortrag) und Diskussion
der Ergebnisse.
Modul
Kompetenzerwerb
Es werden die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt
und die Studierenden werden in die Lage versetzt, problemspezifisch
die relevanten Wissensquellen auszuwählen und inhaltlich zu nützen.
Die Lehrveranstaltung vermittelt die Kenntnisse, um eigenständig eine
formal korrekte wissenschaftliche Arbeit zu erstellen und diese Arbeit
in den Kontext zum Stand der Technik zu setzen.
Lehrveranstaltungen
Wissenschaftliches Arbeiten
Semester:
3.Semester
Typ:
Seminar / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Wesen der wissenschaftlichen Arbeit, eigene wissenschaftliche
Aufbereitung von Sachverhalten,
wissenschaftliche Sprache, Beschreibungsebenen,
Planung von Experimenten, Umgang mit formalen
Beschreibungen und mathematischer Notation,
Nachvollziehbarkeit, Formen von Publikationen,
Umgang mit wissenschaftlicher Literatur, Regeln des
Publizierens.
Modul
Kompetenzerwerb
Die mathematischen Grundlagen, wie sie aus Bachelorstudien mitgebracht
werden, reichen meist weit genug, um viele ingenieurwissenschaftlichen
Problemstellungen der Praxis zu bearbeiten. Bei entsprechender
Spezialisierung stößt man jedoch an die Grenzen des eigenen
mathematischen Know-hows. Diese Veranstaltung bietet die Gelegenheit,
den persönlichen mathematischen Werkzeugkasten mit hochwertigem
Arbeitsgerät aufzustocken. Insbesondere Studierenden, die Kompetenzen
für den akademischen oder industriellen Forschungsbereich erwerben
möchten, profitieren von dieser Lehrveranstaltung.
Lehrveranstaltungen
Advanced Mathematics
Semester:
2.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Partielle Differentialgleichungen der Technik: Diffusionsgleichung
(parabolisch), Anfangswertprobleme, Laplace-Gleichung (elliptisch);
Eigenwertproblem (Helmholz-Gleichung), Poisson-Problem (Greensche
Funktion), Randwertproblem (Dirichlet- und Neumann-Randbedingungen),
Wellengleichung (hyperbolisch), Schroedinger-Gleichung des
Wasserstoffatoms; Lineare Algebra: Gaussalgorithmus,
Eigenwertberechnung, QR-Zerlegung, Singulärwertzerlegung und
Approximationsprobleme, Cholesky-Zerlegung positiv definiter Matrizen,
CG-Verfahren, Lösung nichtlinearer Gleichungssysteme (Newton-
Verfahren, Homotopieverfahren).
Modul
Kompetenzerwerb
Damit Prozessoren (CPUs) das tun, was wir von ihnen möchten, brauchen sie
Anweisungen und Befehle in Maschinencode. Dabei kann jeder einzelne
Prozessortyp seinen ganz eigenen Befehlssatz haben oder über spezielle
Erweiterungen verfügen.
Compiler transformieren den Programmcode einer Programmiersprache wie C
oder C++ in diese spezifische Maschinensprache und unterstützen damit
diese verschiedenen Plattformen. Eine wirtschaftliche Vorgangsweise, die
nebenbei noch Optimierungen für die Ziel-Hardware ermöglicht.
Entwickelt man seinen eigenen Prozessor, was im Rahmen dieses Studiums
passiert, dann benötigt man einen eigenen Compiler. Diese Lehrveranstaltung
vermittelt die nötigen Kenntnisse, die dafür erforderlich sind:
Entwicklung von Übersetzern (Compilern) und Linkern bis hin zur
systematischen Erzeugung von Binärcode, sowie den Grundzügen der
hardware-spezifischen Code-Optimierungstechniken.
Lehrveranstaltungen
Compilerbau
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
1. Grundlagen
+ Abgrenzung und Einteilung
+ Architektur
2. Das Frontend
+ Lexikalische Analyse
+ Syntaktische Analyse
+ Semantische Analyse
+ Attributierte Grammatiken
+ Parsergeneratoren
3. Die Zwischencodeerzeugung
+ Symboltabellen
+ Syntaxbäume
+ Drei-Adress-Code
+ Typen und Deklarationen
4. Das Backend
+ Aspekte für den Entwurf eines Codegenerators
+ Verfahren der Coderzeugung
+ Grundblöcke und Flussgraphen
+ Registervergabe und -zuweisung
5. Optimierungen
+ Konstantenfaltung u. algebraische Vereinfachung
+ Schleifenoptimierungen
+ Inlining von Funktionen
+ Peephole-Optimierung
In der Veranstaltung wird projektorientiert vorgegangen und die
einzelnen Phasen eines Compilers anhand eines praktischen Beispiels
umgesetzt. Das Projekt umfasst die Entwicklung eines vollwertigen
Compilers, der für eine einfache Sprache Maschinencode erzeugt.
Modul
Kompetenzerwerb
Lehrveranstaltungen
Informations- und Codierungstheorie
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
2
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Nachricht und Information, Gedächtnislose Nachrichtenquellen,
Gedächtnisbehaftete Nachrichtenquellen; Gedächtnislose und
gedächtnisbehaftete Nachrichtenkanäle, Kanalkapazität;
Fehlererkennende und fehlerkorrigierende Codes, Hamming-Abstand,
perfekte Codes; Lineare Blockcodes, Generator- und Prüfpolynom,
Zyklische Codes, BCH-, RS-Codes, Golay-Codes, CRC-Codes;
Faltungs-Codes.
Modul
Kompetenzerwerb
Der Entwurf digitaler noch mehr aber gemischt analog/digitaler (Mixed
Signal) elektronischer Systeme wird durch die ständig steigende
Leistungsfähigkeit der zur Verfügung stehenden Bauelemente zu einer
immer komplexeren Aufgabe. Eine Verbindung zwischen zwei Bauteilen
mag in einem Schaltplan ideal ausschauen, aber die Verbindung zwischen
den beiden Bauteilanschlüssen, die auf einer Platine daraus wird, ist
von diesem idealen Verhalten leider meilenweit entfernt. Schon bei
Längen im unteren Zentimeterbereich muss eine solche Verbindung bei
entsprechenden Signalfrequenzen als so genannte Leitung modelliert
werden. Auch die Bauteile einer Schaltung selbst, müssen bei den
heute üblichen Arbeitsfrequenzen deutlich genauer modelliert werden,
als es in der Vergangenheit notwendig war. Diese und weitere Probleme
moderner Schaltungen werden in der Veranstaltung betrachtet und
Lösungsmöglichkeiten vermittelt. Eine zentrale Rolle spielen dabei
die Themen Signalintegrität und passive wie aktive elektromagnetische
Verträglichkeit.
Lehrveranstaltungen
Mixed Signal- und HF-Design
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Grundlagen der Hochfrequenztechnik: Telegraphengleichungen,
Leitungsmodellierung, Wellenausbreitung, Impulse auf Leitungen, S-
Parameter, Anpassung, Smith- Diagramm, Rauschen; Bauelemente der
HF-Technik: Wellenleiter, Antennen, Transistoren (MESFETs, pHEMTs,
LDMOS-Fets, RFICs, MMICs, Dioden); Passive HF- Bauelemente (Stecker,
Kapazitäten, Induktivitäten, Substrate), LNA, PA, Mischer, PLLs,
Filter, Technologieübersicht (CMOS, SiGe, GaAs, GaN, Dünnfilm, LTCC);
Messtechnik und Messgeräte: Spektrum Analyzer und Spektralanalyse,
Vector Network Analyzer und - - Netzwerkanalyse,
Zeitbereichsreflektometrie, Antennenmessungen; Funksysteme (Auswahl):
Cellulare Systeme (GSM, UMTS), WLAN, Bluetooth, ZigBee, UWB; Entwurf
von Baugruppen insbesonders PCB-Entwurf: Übersprechen, Steckverbinder,
Packages, Vias; Signal Integrity: Störungen auf Signalen,
Signalführung auf Leitungen, Different. Signalführung, LVDS;
Elektrische Ebene von Bussystemen: PCI-Express, Ininiband, Ethernet,
USB; Modellierung und Simulation im Hochfrequenzbereich;
EMV-Problematik und Methoden zu deren Beherrschung;
Modul
Kompetenzerwerb
Vermittelt werden detaillierte Kenntnisse über den Aufbau und die
Struktur von RFID- und NFC-Systemen. Auch die die Unterschiede der
verschiedenen RFID- und NFC-Technologien werden erfasst. Der
Abschluss der Veranstaltung versetzt in die Lage, eigene
RFID/NFC-Anwendungen für Embedded Systems zu entwerfen ohne dabei die
technologischen Grenzen aus den Augen zu verlieren.
Lehrveranstaltungen
Smart Cards, RFID, NFC
Semester:
2.Semester
Typ:
Vorlesung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Einführung, Grundbegriffe von RFID-Systemen, Unterscheidungsmerkmale
vom RFID-Systemen (Bauformen, Frequenz, Reichweite,
Informationsverarbeitung im Transponder, Sicherheitsfeatures);
Grundlegende Funktionsweise (Feld, Datenübertragung); Smartcards
(JavaCard, BasicCard, Mifare, Mifare DES Fire, Legic); Integration von
RFID/NFC in Embedded Systems; Modi von NFC (Reader/Writer,
Peer-2-Peer, Tag-Emulation); Polling-Loop und Mode-Switch-Verfahren;
Anwendungsbeispiele RFID und NFC (Payment, Logistik)
Modul
Kompetenzerwerb
Die AbsolventInnen sind mit den wichtigsten Schnittstellen zur
analogen Außenwelt, nämlich einerseits der Eingabeseite (Sensorik) und
andererseits der Ausgabeseite (Aktorik) ebenso vertraut wie mit den
Grenzen der digitalen Modellierung elektronischer Schaltungen, welche
die Beherrschung analoger Analyse- und Entwurfsmethoden erfordert.
Lehrveranstaltungen
Sensorik und Aktorik
Semester:
2.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
4
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Überblick der Sensortechnologie: Sensoren und Ersatzschaltbilder für
physikalischen Größen (z.B. der Optik, Wärmelehre, Mechanik,
Elektrodynamik,...); Schaltungstechnik zur Anbindung dieser Sensoren
an Embedded Systems; Auswertung von Messergebnissen im digitalen
Bereich; Überblick der Antriebstechnologie: DC-Motoren, Stepper,
BLDCMotoren, Asynchronmotoren; Verhaltensmodellierung von Antrieben;
Leistungshalbleiter und Schaltungen zur Ansteuerung von Motoren
Modul
Kompetenzerwerb
Computersimulationen sind heute in der Industrie ein wesentlicher
Wirtschaftsfaktor und nicht mehr wegzudenken: Anstatt das neue Fahrzeug
tatsächlich gegen die Wand zu fahren um das Crash-Verhalten zu beurteilen,
bedient man sich einer realitätsnahen Simulation.
Diese Simulationen sind allerdings äußerst rechenintensiv, weshalb sie
nicht auf Desktoprechnern, sondern auf speziellen Großrechnern ablaufen,
wo mehrere 100.000 Prozessoren in einem Verbindungsnetzwerk arbeiten.
Für die Software-Entwicklung bedeutet das eine andere Form der
Herangehensweise, um die Aufgaben in solchen Message-Passing-Systemen
umzusetzen. In der Lehrveranstaltung wird gezeigt, wie man diese
spezielle Art der Parallelität in Mehrprozessor- und Mehrrechnersystemen
als ein Mittel zur Leistungssteigerung von Applikationen
(High-Performance-Computing) einsetzen kann.
Lehrveranstaltungen
Software-Entwicklung für Parallele Systeme
Semester:
3.Semester
Typ:
Integrierte Lehrveranstaltung / Pflicht
ECTS-Punkte:
6
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Einführung und Überblick, Grundlagen des High-Performance-Computing in Bezug auf
gängige Hardware- und Softwarearchitekturen, Parallel-Software-Engineering (PCAM),
Werkzeuge für die Entwicklung, das Debuggen und die Performancemessung in
Mehrprozessor- und Mehrrechnersystemen, allgemeine und spezielle parallele Algorithmen
aus verschiedenen Themenfeldern, weitere ausgewählte Themen (Load-Balancing)
Modul
Kompetenzerwerb
Die AbsolventInnen erwerben Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für das
Management von technischen Projekten und deren Präsentation hilfreich
sind. In den Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden einerseits die
maßgeblichen Konzepte und Methoden systematisch erarbeitet, anderseits
wird auf deren praktische Umsetzung unter Berücksichtigung aktueller
Entwicklungen eingegangen. Gegenstand dieses Moduls sind Management-
Praktiken aus den Bereichen Qualität, Personal, Zeit, Produkt und
Kosten. Die AbsolventInnen erlangen das nötige Wissen, um
selbstständig Industrieprojekte zu führen und nach außen zu
präsentieren.
Lehrveranstaltungen
Management und Wirtschaft
Semester:
3.Semester
Typ:
Übung / Pflicht
ECTS-Punkte:
2
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Die Veranstaltung behandelt bedeutende Themen, die für den Berufseinstieg
und das weitere Berufsleben wichtig sind und jeden Erwerbstätigen treffen.
Eine Mischung aus Management und ökonomischer Bildung - direkt aus der
Praxis der Arbeitswelt und des Managements: Aufgaben & Werkzeuge des
Managements, Arbeitsmethodiken, Dynamik von Teams in Projekten,
Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren von Projekten, Mystisches Mannmonat,
Kosten und Aufwände, Schätzproblematik, Requirements Creep, uvm.
Ökonomische Bildung für den Berufseinstieg: Dienstvertrag, Konkurrenzklauseln,
Vergütungsart und Pauschalen, Überstunden, Fristen, Kollektivvertrag,
branchenübliche Vergütung, Stundenlohn, Überstunden und Mehrstunden,
Bewerbungstipps inkl. Assessment-Center (AC), Karrieremodelle, uvm.
Modul
Kompetenzerwerb
Die AbsolventInnen erwerben Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für das
Management von technischen Projekten und deren Präsentation hilfreich
sind. In den Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden einerseits die
maßgeblichen Konzepte und Methoden systematisch erarbeitet, anderseits
wird auf deren praktische Umsetzung unter Berücksichtigung aktueller
Entwicklungen eingegangen. Gegenstand dieses Moduls sind Management-
Praktiken aus den Bereichen Qualität, Personal, Zeit, Produkt und
Kosten. Die AbsolventInnen erlangen das nötige Wissen, um
selbstständig Industrieprojekte zu führen und nach außen zu
präsentieren.
Lehrveranstaltungen
Präsenz und Stimme
Semester:
1.Semester
Typ:
Übung / Pflicht
ECTS-Punkte:
1
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Sprechtechnik und Ausspracheregeln, Gesetze der Bühne, richtiger
Stimmeinsatz, Spannungsaufbau und Pausen, gezielte Inhaltsvermittlung,
Gewinnen von Aufmerksamkeit. Freies Sprechen vs. Texte gestalten,
Sprechstil und Auftreten. Innere und äußere Haltung – der körperliche
Ausdruck. Vermittlung von Methoden wie der Schauspielarbeit, der
Technik des Improvisationstheaters und der Körperarbeit. Stimmtraining
Modul
Kompetenzerwerb
Die AbsolventInnen erwerben Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für das
Management von technischen Projekten und deren Präsentation hilfreich
sind. In den Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden einerseits die
maßgeblichen Konzepte und Methoden systematisch erarbeitet, anderseits
wird auf deren praktische Umsetzung unter Berücksichtigung aktueller
Entwicklungen eingegangen. Gegenstand dieses Moduls sind Management-
Praktiken aus den Bereichen Qualität, Personal, Zeit, Produkt und
Kosten. Die AbsolventInnen erlangen das nötige Wissen, um
selbstständig Industrieprojekte zu führen und nach außen zu
präsentieren.
Lehrveranstaltungen
Qualitätsmanagement
Semester:
1.Semester
Typ:
Vorlesung / Pflicht
ECTS-Punkte:
1
Prüfungsart:
Schriftliche Prüfung
Inhalte:
Vermitteln eines soliden Grundwissens über Qualitätsmanagement und
vorstellen der normierten Grundsätze von Qualitätsmanagementsystemen.
Erarbeiten der wesentlichen Elemente der Norm ISO 9001:2000 und
hinführen zu einem angemessenen Qualitätsverständnis. Analysieren von
prozessorientierten Abläufen und identifizieren von Qualitätskriterien
für verschiedene Prozesse wie z.B. Hard- und Softwareentwicklung,
Projektabwicklung und Unternehmensmanagement. Aufzeigen von
Wechselbeziehungen und -wirkungen von Prozessen und Qualitätskriterien
im unternehmerischen und projektorientierten Umfeld.
Modul
Kompetenzerwerb
Die AbsolventInnen erwerben Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für das
Management von technischen Projekten und deren Präsentation hilfreich
sind. In den Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden einerseits die
maßgeblichen Konzepte und Methoden systematisch erarbeitet, anderseits
wird auf deren praktische Umsetzung unter Berücksichtigung aktueller
Entwicklungen eingegangen. Gegenstand dieses Moduls sind Management-
Praktiken aus den Bereichen Qualität, Personal, Zeit, Produkt und
Kosten. Die AbsolventInnen erlangen das nötige Wissen, um
selbstständig Industrieprojekte zu führen und nach außen zu
präsentieren.
Lehrveranstaltungen
Zeitmanagement
Semester:
1.Semester
Typ:
Übung / Pflicht
ECTS-Punkte:
1
Prüfungsart:
Immanente Beurteilung
Inhalte:
Ziele setzen, Übersicht verschaffen Ziel-Mittel-Analyse (Mindmap),
Prioritäten setzen (ABC-Analyse, Mission Statement, Pareto-Prinzip,
Eisenhower-Methode, Salami-Taktik, Getting Things Done, Delegieren)
Planen (Schriftlich Planen, Mehrere Zeithorizonte, ALPEN-Methode,
Leistungskurve, Goldene Stunde, Ziel- und Zeitplanbuch, Bündelung,
Entlastungsfragen) Motivation (Positive Einstellung, Erfolgskontrolle,
Erfolgserlebnis, Methoden zur Überbrückung von Motivationslöchern)


