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Der Einzug von Online Medien in unterschiedliche Bereiche eines Unternehmens (wie etwa die externe und interne Unternehmenskommunikation, das Wissensmanagement oder die Weiterbildung im Unternehmen) bringt mit sich, dass das Wissen des Unternehmens bzw. der Organisation in verschiedenen Systemen verteilt, teils vernetzt, aber zum Teil auch redundant abgelegt ist. Struktur und Inhalte sind höchst unterschiedlich, abhängig sowohl vom jeweiligen System (Content Management System, Media Asset Management, Learning Management System, Wikis, Blogs,…), dem Anwendungskontext (PR, internes Wissensmanagement,…) aber auch von den Autoren (Redaktionelle Inhalte vs. User-generated Content). Die Entwicklung von semantischen Werkzeugen zur Erschließung und Exploration von verteiltem und vernetztem Unternehmenswissen ist sowohl aus wissenschaftlicher wie auch aus praktischer Sicht von zentraler Bedeutung. Im Rahmen des Projekts soll ein Framework zur systematischen Extraktion, Analyse, Darstellung und Exploration vernetzten Unternehmenswissens erstellt werden. Die Software ermöglicht den integrierten und transparenten Zugriff auf das in den verschiedenen Systemen verteilte Wissen, das den Anwendern durch die Anreicherung der Daten und die Nutzung semantischer Technologien einen Mehrwert bei der Inhaltserschließung, Recherche und Nutzung der Inhalte bietet. Durch die Klassifikation und Kategorisierung des Wissens sollen zugrundeliegende Zusammenhänge in den Daten sichtbar gemacht werden. Die Identifikation von Themen und die Darstellung der erkannten Wissenszusammenhänge schaffen neues Wissen. Die extrahierten Strukturen sowie der Einbezug externer semantischer Information eröffnen auch eine neue Form der Navigation durch das Unternehmenswissen. Die Anwender tragen mittels Tagging zur Erkennung und Stärkung der semantischen Zusammenhänge bei.Als Basis der semantischen Komponenten werden gängige Systeme (Content Management Systeme und Portal-Lösungen) mit hoher Marktdurchdringung gewählt (MS Sharepoint, TYPO3, Moodle, ...). Die entwickelten Komponenten werden unter einer Opensource Lizenz veröffentlicht, um weitere Projekte zu stimulieren und die Verbreitung zu unterstützen. Des weiteren werden konkrete Einsatzszenarien für die FHOÖ und Kooperationspartner aus der Wirtschaft entwickelt und im Rahmen von Case Studies evaluiert. Das Projekt SemantLink wird gemeinsam mit dem Studiengang Medientechnik und -design durchgeführt.
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The project aims to develop activities addressing the knowledge triangle of education, research and innovation. If scientific research is supposed to go beyond understanding the world in order to solve societal and economic problems and design innovative solutions, it is facing new challenges. Improving people’s lives and stimulating innovation asks for synthesis, creative and divergent thinking, which is different from analysis and analytical skills. Researchers can not deduce design and synthesis from analysis, as the future and its qualities are emerging. Furthermore, ethics and norms play a role in doing design, solving societal problems, and generating innovation. Design is open-ended problem solving, but also a means to explore the problem, which is often complex and ill-structured. If we want to integrate design/innovation, research and education, we must understand how design works and conceptualize design as inquiry. In order to nurture design thinking and creative thinking, higher education must be transformed. Facilitating design processes and thinking, understanding the needs, emotions, practices, and abilities of users, requires specific methods and approaches. The project attempts to create innovation as a form of knowledge work and aims to design, build and foster a lively open community of experts and novices interested in design thinking and design-based inquiry from diverse academic and professional fields (e.g. teacher education, interdisciplinary study programmes, computer sciences). Field trails are about to change and transform educational practice within higher education.The project is funded by the Erasmus Lifelong Learning Programme. Project partners are the Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Germany (project leader) and the Helsinki Metropolia University of Applied Sciences, Finland.
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