Studienprojekte

PROJEKT

imfilter

FAKTEN

Themenfeld

Linux, Netzwerkprogrammierung

Zeitraum

SS 2007

FH-Studierende

Norbert Gruber, Aljosha Judmayer, Philipp Winter, Christoph Zauner

FH-Betreuer

DI Eckehard Hermann

Firma

underground_8 secure computing

Firmenbetreuer

Günther Wiesauer

Projekthomepage

Kurzbeschreibung

Das Projekt imfilter behandelt das Design und die Implementierung eines Netzwerkdaemons, der Pakete des ICQ-Protokolls parst. Der Daemon greift auf netfilter/iptables zu, um einkommende Nachrichten und Filetransfers zu loggen und zu blocken. Zusätzlich verwaltet der Daemon intern Blacklists, um gewisse UINs am Login hindern zu können.

DETAILS

Ausgangssituation / Motivation / Einleitung

Durch die zunehmende Verbreitung von Malware durch Instant Messenger wie AOLs ICQ, besteht das Verlangen, diese Protokolle filtern und kontrollieren zu können. Weiters kann es von Vorteil sein, wenn die IT in einem Unternehmen gut darüber im Bilde ist, was nun tatsächlich über Instant Messages ausgetauscht wird. Das Projekt imfilter setzt genau hier an und versucht, diese Probleme zu lösen.

Projektziel

Ziel des Projekts war die Protokollierung und mögliche Blockierung von Nachrichten, Filetransfers und Logins über das ICQ Protokoll von AOL. Die komplette Protokollierung erfolgt am zentralen Gateway eines Netzwerks, wo die Projektsoftware verwendet werden kann.

Umsetzung

Nach grundlegenden Recherchearbeiten entschied sich das Projektteam dazu, die relativ neue Bibliothek libnetfilter_queue zu verwenden, um auf das netfilter/iptables System von Linux zugreifen zu können. Somit ist der Daemon des Projekts in der Lage, Pakete vom Netzwerk zu beziehen und zu parsen. Dies gestaltete sich als äußerst komplex, da das ICQ Protokoll proprietär ist und somit auf reverse engineerte Dokumentationen zurückgegriffen werden musste.