Berufspraktika

PROJEKT

Virtualisierung von Honeypots

FAKTEN

Zeitraum

SS 2007

Status

abgeschlossen

FH-Studierende

Alexandros Manakos

FH-Betreuer

Prof.(FH) DI Johannes Edler

Firma

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Firmenbetreuer

Tillmann Werner, Edwin Reusch

Projekthomepage

Kurzbeschreibung

Neue Angriffe zu erkennen und sich vor diesen zu schützen wird immer aufwändiger. Woher erhält man Informationen über die neusten Viren, Würmer und Trojaner? Auf welchem Weg wird ein System kompromittiert, und was geschieht nach einem Einbruch in ein System? Das vorliegende Dokument beschäftigt sich damit eine Lösung dieser Fragen zu finden. Dieses Dokument handelt von dem Aufbau eines Honeynets mit virtualisierten Honeypots. Dabei kommt eine Honeywall auf Debian-Sarge-Basis und die Virtualisierungstechnologie Xen zum Einsatz. Die Programme Honeytrap und Nepenthes sollen dabei auf jeweils einer virtualisierten Maschine zum Einsatz kommen.

DETAILS

Ausgangssituation / Motivation / Einleitung

In vielen Firmen werden niedrig gestufte Sicherheitslücken erst sehr spät gefixt. Dadurch besteht aber die Gefahr eines Angriffs mittels Kombination mehrerer solcher Sicherheitslücken. Mit einem solchen Angriff könnte man ein System vollständig übernehmen und enormen Schaden anrichten.

Projektziel

Ziel dieses Projekts war es, ein virtuelles Honeynet zu erstellen und öffentliche IP-Adressen anhand eines VPN-Tunnels in das BSI-Testnetz zu tunneln. Außerdem die Erstellung einer eigenen Honeywall.

Umsetzung

Nach erhaltener Hardware wurde direkt losgelegt. Um einen späteren Vergleich zu fertigen Lösungen einer Honeywall (Roo) zu erlangen, wurde sich zunächst damit und der integrierung von Xen beschäftigt. Danach wurden honeytrap und Nepenthes installiert und konfiguriert. Anschließend wurden Xen-Templates erstellt und auf der hoenytrap Homepage veröffentlicht. Weitere Informationen unter: honeytrap.mwcollect.org/virtual_sensors