Studienprojekte
PROJEKT
SLP-Hagenberg
FAKTEN
Zeitraum
WS 2007
FH-Studierende
CBL-Projektteam (JG 05): Thomas Profelt, Katharina Bauer-Öppinger, Fabian Schwaiger, Marcin Szostak, Ruth Wagner
SE-Projektteam: Claus Vogelmann (SE06), Emanuel Huber (SE06)
FH-Betreuer
Klemens Schwarz, Michael Höller, Klaus Hammermüller
Firma
FH-OOE, Campus Hagenberg, Graustein, Klaus Hammermüller (IBM)
Projekthomepage
Kurzbeschreibung
Das SLP-Hagenberg versucht eine Verbindung zwischen realem und virtuellem Raum zu schaffen, der eine Integration von Avataren (virtuellen Präsenzen) in die Realität ermöglicht. Avatare und Anwesende sollen sich gegenseitig sehen und miteinander kommunizieren können. Bei den Anwesenden soll das Gefühl entstehen, dass weitere Personen am Geschehen teilnehmen, die Fernteilnehmer hingegen sollen sich in das Gesehen integriert fühlen.
DETAILS
Ausgangssituation / Motivation / Einleitung
SecondLife war über das gesamte Jahr 2007 in aller Munde. Von den Medien hochgelobt und dann verteufelt ist es nun wieder ruhiger um diese Plattform. In all dem Trubel hat sich aber gezeigt, dass es an konkreten Konzepten und Anwendungsszenarien mangelt. Große Konzerne, wie Sun oder IBM, arbeiten daran ein Web3D zu entwickeln, das dem User auch einen tatsächlichen Mehrwert bietet. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, dazu einen Beitrag zu leisten und gleichzeitig unser KnowHow in diesem Bereich zu erweitern.
Projektziel
Projektziel ist es, den virtuellen und den realen Raum zu verschmelzen. Dabei soll die virtulle Präsenz (Der Avatar) für die real anwesenden Personen sichtar gemacht und in das Geschehen integriert werden. Der virtuelle Teilnehmer sieht die Anwesenden und kann mit ihnen kommunizieren.
Anwendungsfelder für diese Technik finden sich dabei nicht nur im Bildungsbereich (virtuelle Teilnahme an Bildungsveranstaltungen), auch für Konferenzen oder Geschäftsverhandlungen bietet es neue Möglichkeiten. Enorme Einsparungen bei Reisekosten und Fahrtzeiten, sowie der Beitrag zum Klimaschutz könnten hierbei schlagkräftige Argumente für den Einsatz dieser Technik sein. Der Vorteil gegenüber klassischen Konferenzlösungen (ISDN oder VoIP) liegt dabei in der visuellen Präsenz des Konferenzteilnehmers.
Umsetzung
Die Umsetzung erfolgt in zwei Phasen. In der ersten Phase werden wir die technischen Rahmenbedingungen austesten. Hierzu konnten wir Thomas Schwarzl (verantwortlich für die Knowledge Nights in Hagenberg) gewinnen, der uns die Möglichkeit gibt in diese Veranstaltungen SecondLife Teilnehmer zu integrieren. Können wir in Phase Eins brauchbare Resultate erzielen, werden wir in Phase Zwei ein Konzept für die SL Integration in den Tag der offenen Tür (TdoT Hagenberg) erarbeiten und umsetzen.


