17. April 2009

Foto: Hexapod2009 - Bildtext: IT „rocks“: Beim Hexapod-Wettbewerb am FH OÖ Campus Hagenberg ließen SchülerInnen aus ganz Österreich wieder die sechsbeinigen Laufroboter tanzen. - Bildquelle: Reinhard Winkler für FH OÖ (Abdruck der Fotos nur in Zusammenhang mit obigem Text und bei Nennung des Fotografen honorarfrei)
Am 16. April hieß es an der FH OÖ in Hagenberg wieder „Dancing Stars“ einmal ganz anders: zu heißen Rhythmen schwangen 28 Laufroboter bei der 4. Österreichischen Hexapod-Meisterschaft ihre sechs Beine und überzeugten die prominent besetzte Jury mit Taktgefühl, Wendigkeit und coolen Outfits.
28 Teams höherer Schulen aus ganz Österreich traten mit ihren sechsbeinigen Laufrobotern, den Hexapods, bei der diesjährigen Meisterschaft an. Veranstaltet wird der größte Laufrobotik-Event Österreichs seit 2006 von FH OÖ Studiengang „Hardware-Software-Design“, der den Hexapod ursprünglich auch entwickelt und für den Schuleinsatz reif gemacht hat.
Auch heuer wurden in zwei Disziplinen („Race“ und „Dance“) wieder Geschwindigkeit, Choreografie, Unterhaltungswert und Gestaltung der Roboter bewertet. Zu den Jurymitgliedern aus Medien, Kunst, Kultur, Technik und Politik zählten Eva Ziegler (ORF), Peter Androsch (Linz ’09), Gerid Hager (Ars Electronica Center), Stephan Fazeny (trotec Laser Engraving), Marie Spiesmaier (Fronius) und Rudolf Fischerlehner (Bürgermeister von Hagenberg).
Hagenbergs „Dancing Stars“
In der Disziplin „Dance“ ließ jedes Team seinen Sechsbeiner zu einem Song seiner Wahl tanzen, wobei die Palette von Hip-Hop und Rock über Schlager bis zu volkstümlicher Musik reichte. Im Rahmen von ausgefeilten Choreografien bewiesen die Hexapods erstaunliche Beweglichkeit und Rhythmus. Auch bei der optischen Aufmachung der Laufroboter waren Fantasie keine Grenzen gesetzt – so schwebte neben einer „Blue Tomato“ und einem Mafioso etwa auch die Sonne im Planetensystem über das Parkett.
Die hervorragenden Programmierkünste und Kreativität der Schülerinnen und Schüler machten es der Jury nicht leicht. Ganz oben auf dem Stockerl stand schließlich das Team „Superperforator“ der HTL Villach. Die Plätze 2 und 3 gingen an die Teams „E-Tex“ der HTL Pinkafeld und „Evolution of Dance“ der HTL Neufelden.
Robot-Race
Den Sieg im Bewerb „Race“ errang das Team „E-Tex“ der HTL Pinkafeld, gefolgt von den Teams „Superperforator“ der HTL Villach und „ZUPLI“ der HTL Mödling. Die Laufroboter wurden in dieser Disziplin ihrem Namen voll gerecht: Den 8,40 m langen Hindernisparcours bewältigte der Hexapod des Burgenländischen Siegerteams sogar in beeindruckenden 38 Sekunden.
Die strahlenden Gewinner durften sich nicht nur über iPods freuen, sondern auch über die Gelegenheit, ins Fernsehen zu kommen: der ORF filmte die Meisterschaften für „Oberösterreich Heute“. Einen Zusammenschnitt der 4. Hexapod-Meisterschaft gibt es in Kürze auch auf You-Tube unter www.youtube.com/fhhsse zu sehen.
Die Siegerteams – „Dance“
1. „Superperforator“ – HTL Villach, Kärnten (Peter Spiess-Knafl, Lukas Burgstaller)
2. „E-Tex“ – HTL Pinkafeld, Burgenland (Anna Gabriel, Patrick Gremsl, Georg Richter)
3. „Evolution of Dance“ – HTL Neufelden, OÖ (Julia Nopp, Simon Mittlböck)
Die Siegerteams – „Race“
1. „E-Tex“ – HTL Pinkafeld, Burgenland (Anna Gabriel, Patrick Gremsl, Georg Richter)
2. „Superperforator“ – HTL Villach, Kärnten (Peter Spiess-Knafl, Lukas Burgstaller)
3. „ZUPLI“ – HTL Mödling, NÖ (Stefan Zuntermann, Michael Pliskal)
Mehr zu den Hexapod-Meisterschaften: www.hexapod.at
Mehr zum FH-Studiengang Hardware-Software-Design: www.fh-ooe.at/hsd